Drei Fragen an...

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Gespeichert von Eva-Maria Antz am 20. Juli 2017
Klaus J. Behrendt

Drei Fragen an...

Klaus J. Behrendt

Klaus J. Behrendt, geboren in Hamm, ist Schauspieler und vor allem bekannt als Kommissar Ballauf im WDR-Tatort aus Köln. Er hat mehrere gemeinnützige Vereine initiiert und engagiert sich in Deutschland und anderen Ländern besonders für die Zukunftsperspektiven von Kindern und Menschen in Not. Im Jahr 1998 gründete er zusammen mit seinem Kollegen Dietmar Bär (Kommissar Schenk) den Verein Tatort - Straßen der Welt e.V., der sich weltweit für Kinderrechte einsetzt.

 

Wie sind Sie zu Ihrem Engagement für Kinderrechte gekommen?

Nachdem das Bundesentwicklungsministerium an den Westdeutschen Rundfunk mit der Idee herantrat, einen »Tatort« mit entwicklungspolitischem Bezug zu produzieren, haben wir Ende 1997 den legendären WDR-Krimi »Manila« in Köln und auf den Philippinen gedreht. Bei den Dreharbeiten in den Slums waren wir so nachhaltig von den bedrückenden Lebensumständen der Kinder und Familien in der Stadt ergriffen, dass wir noch vor Ort die Idee hatten, eine Hilfsorganisation ins Leben zu rufen. Zurück in Deutschland haben wir Anfang 1998 den Verein Tatort-Straßen der Welt e.V. gegründet.

Sie unterstützen in NRW das Projekt »Wir starten gleich«. Was wollen Sie damit bewirken?

Zum Schulstart können sich viele finanziell schwache Familien die Grundausstattung für ihre Kinder nicht leisten. Das Projekt »›Wir starten gleich‹ - Kein Kind ohne Schulranzen!« hilft finanziell benachteiligten Familien mit einem wertigen Schulranzen inklusive Schreib- und Malutensilien. Wir haben im Rahmen des Ranzenprojektes auch eine Aktion speziell für Flüchtlingskinder gestartet, die auch diesen Kindern und Familien bei den Schwierigkeiten helfen sollen, die sie zum Schulanfang zu meistern haben. Seit Beginn des Projektes im Jahr 2012 wurden bereits über 4.000 Schulranzen verteilt.

Was gewinnen Sie dadurch, dass Sie sich mit Ihrem Verein Tatort – Straßen der Welt e.V. für andere engagieren?

Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich einen tollen Job habe, sehr gut verdiene und eine gesunde Familie habe. Mich verpflichtet das dazu, ein bisschen zurückzugeben und mich insbesondere für stark benachteiligte Kinder weltweit zu engagieren.

Zur Website von »Tatort - Straßen der Welt e.V«

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