Sport und Ehrenamt

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Gespeichert von Björn Lappe am 17. Februar 2015
Mädchen beim Fussball

Sport und Ehrenamt

Bewegendes Engagement

Sport und Bewegung bringen Menschen zusammen und lassen sie aktiv werden. In NRW engagieren sich rund 1,5 Millionen Männer, Frauen, Kinder und Jugendliche in knapp 20.000 Vereinen ehrenamtlich – auf Spielfeldern und bei Wettkämpfen, aber ebenso im Hintergrund. Das Land NRW und der Landessportbund unterstützen sie.

 

Je mehr und je länger Menschen sportlich aktiv sind, desto besser. So können sie auch im Alter am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und andere unterstützen, die auf Hilfe angewiesen sind. Deshalb gibt es viele  Bewegungsangebote für Berufstätige, Familien und die ältere Generation, die helfen sollen, zu einem aktiven Leben bis ins hohe Lebensalter beizutragen. Das Landesprogramm »Bewegt ÄLTER werden in NRW!« stellt vorbildliche Projekte vor, die Bürgerinnen und Bürgern im fortgeschrittenen Alter für ein Engagement im Sport begeistern.

Unterstützung durch den Landessportbund

Auch junge Menschen engagieren sich nach wie vor zahlenmäßig am stärksten im organisierten Sport. In der Altersgruppe zwischen 12 und 18 Jahren ist etwa die Hälfte in einem Verein aktiv, und ein Viertel engagiert sich dort freiwillig und unbezahlt. Um die Jugend für den Vereinssport zu begeistern und dauerhaft zu gewinnen, müssen sich die Vereine auf ihre Lebensumstände und Bedürfnisse einstellen. Das bedeutet auch, Strukturen, Anforderungen und Traditionen zu hinterfragen und gegebenenfalls anzupassen. Dazu bietet der Landessportbund in seinem »Vereinscenter« viele Anregungen und Tipps. Unterstützung leistet auch die Sportjugend im Landessportbund NRW, die auf die Erfahrung aus zahlreichen erfolgreichen Projekte und Maßnahmen zurückgreifen kann.

Gestaltungsmöglichkeiten nutzen

Der Weg zum sportlichen Engagement kann schon in der Schule beginnen. Im Sportunterricht und vor allem bei der Ganztagsbetreuung gewinnt die Ausbildung zu Sporthelferinnen und -helfern an Bedeutung. Absolvieren können sie alle Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren, die interessiert und geeignet sind, Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote für Kinder und Jugendliche in der Schule und dem Sportverein zu betreuen. Jugendliche und junge Erwachsene haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich innerhalb ihres Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) oder im Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Sport zu engagieren. Die Sportjugend NRW bietet dazu in der Vereins- und Verbandsarbeit zahlreiche Einsatzmöglichkeiten.

Anerkennungen und Auszeichnungen

Die Landesregierung zeichnet ehrenamtliche Verdienste und hervorragende Leistungen mit der Sportplakette des Landes NRW aus. Sie wird jährlich an höchstens 20 Personen verliehen  – seit 1959 insgesamt über 800 Mal. Das Vorschlagsrecht haben der Landessportbund NRW und seine Mitgliedsorganisationen sowie die Regierungspräsidenten.

Sporthelferprogramm

Um als Sporthelferinnen oder Sporthelfer aktiv zu werden, benötigen Jugendliche im Alter von 13 bis 17 eine Qualifizierung. Vorgenommen werden kann die Qualifizierung von entsprechend ausgebildeten Lehrkräften. Sie müssen vorher die von den Bezirksregierungen ausgeschriebene Fortbildung »Sport« absolvieren – durchgeführt von Beraterinnen und Beratern im Schulsport sowie von Mitarbeitenden der Sportjugenden. Weitere Informationen zum Sporthelferprogramm erteilt der Landessportbund NRW.

Sven Konnertz
Referent »Sportverein/ Kita«
Tel.: 0203 7381-808
sven.konnertz@lsb-nrw.de
 

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