Entwicklungswerkstatt für kommunale Engagementstrategien (EWS)

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Gespeichert von Eva-Maria Antz am 10. April 2017

Entwicklungswerkstatt für kommunale Engagementstrategien (EWS)

Qualifizierung und Entwicklung

Die Entwicklungswerkstatt ist ein Qualifizierungs- und Entwicklungsformat für Verwaltungsmitarbeitende aus Städten, Gemeinden und Kreisen, die die Engagementförderung vor Ort strategisch angehen wollen.

 

Die  Entwickungswerkstatt für kommunale Engagementstrategien (EWS) »Zukunftsfaktor Bürgerengagement« ist ein Qualifizierungs- und Entwicklungsformat für Verwaltungsmitarbeitende aus Städten, Gemeinden und Kreisen, die die Egagementförderung vor Ort strategisch angehen wollen. Pro Durchgang können zehn Standorte teilnehmen, die jeweils ein zweiköpfiges kommunales Entwicklungsteam benennen. Für die feste Gruppe von Entwicklungsteams gibt es ein Ensemble fein aufeinander abgestimmter Lernarrangements: Fachtagung, prozessorientierte Workshopreihe, Lernquellenpool und fachliche Beratung auch zwischen den Workshops u.ä..

Das Herzstück der jeweils auf ein Jahr angelegten EWS bildet die Workshopreihe, die sich an aktuellen Fragen und Herausforderungen der Arbeit vor Ort orientiert. Die Themen und Inhalte bestimmen die Entwicklungsteams nach dem Prinzip des selbstorganisierten Lernens schrittweise selbst. Externe Fachleute werden ebenso einbezogen wie das in der Gruppe vorhandene Wissen und Know how. Die EWS bietet eine geschützte Plattform für interkommunalen Austausch (Erfahrungstransfer, good-practice-Beispiele etc.), kollegiale Beratung und gemeinsame konzeptionelle Entwicklungsarbeit. Die vertrauensvolle Atmosphäre in der geschlossenen Gruppe fördert das offene Ansprechen auch von Problemen und Irrwegen.

Die Mitwirkung in der Entwicklungswerkstatt für kommunale Engagementstrategien bietet eine Zugangsmöglichkeit zum »Kommunen-Netzwerk: engagiert in NRW«.

  • Die erste Entwicklungswerkstatt fand von 2011 - 2013 statt. Diese Pilotphase mit 10 Kommunen wurde wissenschaftlich begleitet durch das Forschungsinstitut Geragogik (FoGera). Beteiligte Kommunen: Bonn, Burbach, Emsdetten, Hemer, Kamp-Lintfort, Lemgo, Kreis Lippe, Mönchengladbach, Oberhausen und Solingen
  • Die zweite Entwicklungswerkstatt mit weiteren 10 Kommunen aus ganz NRW lief von 2014 - 2015.  Beteiligte Kommunen: Alsdorf, Beckum, Bergheim, Hagen, Hellenthal, Kirchlengern, Lünen, Nieheim, Velbert und Witten.
  • Die dritte Entwicklungswerkstatt fand 2016 statt und wurde durchgeführt in Kooperation mit der Bezirksregierung Arnsberg. Beteiligte Kommunen: Ahlen, Bad Berleburg, Bergkamen, Finnentrop, Kirchhundem, Menden, Kreis Olpe, Senden, Kreis Siegen-Wittgenstein, Sprockhövel.

Die Entwicklungswerkstatt wird durchgeführt vom Katholisch-Sozialen Instituts (KSI), Siegburg (vormals Bad Honnef).

Aktuelles Angebot:

Interessierte Städte, Gemeinden und Kreise können sich bis zum 30. Juni 2017 um die Mitwirkung in der vierten Entwicklungswerkstatt bewerben. Aufgrund der sehr positiven Resonanz auf die bisherigen Entwicklungswerkstätten erhalten zehn weitere Kommunen die Gelegenheit zur Teilnahme. Informationen und Bewerbungsunterlagen finden Sie in der rechten Spalte dieser Internetseite.

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