Engagement und Integration

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Gruppe Buntstifte mit aufgemalten Gesichtern

Engagement und Integration

Bürgerschaftliches Engagement von, mit und für Migrantinnen und Migranten stärkt gleichberechtigte Teilhabe, ermöglicht Mitgestaltung und Beteiligung. Engagement unterstützt in diesem Sinne Integration.

 

NRW ist wie kein anderes Land von Einwanderung geprägt - rund ein Viertel der Bevölkerung hat Wurzeln in anderen Ländern. Bürgerschaftliches Engagement von, mit und für Migrantinnen und Migranten hat viele Facetten. Das Engagement stärkt gleichberechtigte Teilhabe, ermöglicht Mitgestaltung und Beteiligung und unterstützt in diesem Sinne Integration.  

Das im Jahre 2012 in Kraft getretene Gesetz zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe und Integration in NRW nimmt darauf ausdrücklich Bezug. In § 2, Abs. 5 heißt es »Das bürgerschaftliche Engagement von und für Menschen mit Migrationshintergrund soll in allen Bereichen der Gesellschaft gestärkt werden.«
In § 10 des Teilhabe- und Integrationsgesetzes sind deshalb auch die Grundlagen für den Landesintegrationsrat Nordrhein-Westfalen, dem Zusammenschluss aller kommunalen Integrationsräte, und für den Landesbeirat für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen, ein die Landesregierung beratendes Expertengremium,  geschaffen worden. Beide Gremien werden vom großen ehrenamtlichen Engagement seiner Mitglieder getragen.

Die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements von und für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ist ein besonderes Anliegen der Integrationsagenturen in NRW. Auch interkulturelle Zentren oder ehrenamtliche Initiativen in der Flüchtlingsarbeit sind in Nordrhein-Westfalen Orte, an denen sich Engagement, gesellschaftliche Teilhabe und Integration verbinden. Seit 2014 gibt es das Pilotprogramm »Integrationslotsen« welches Kommunen bei der Akquise, Qualifizierung, Koordinierung und dem Einsatz von Integrationslotsen Unterstützung anbietet. Einen besonderen Stellenwert haben darüber hinaus die Migrantenselbstorganisationen. Als eigenständige Akteure der Integrationsarbeit setzen sie sich dafür ein, die Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen zu verbessern.

Die Landesregierung hat zudem in Folge des 1. Flüchtlingsgipfels unter Leitung von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft auf die große Bereitschaft von Bürgerinnen und Bürgern reagiert, Flüchtlinge im Lande willkommen zu heißen und sie bei ihren ersten Schritten in die Gesellschaft aktiv zu unterstützen. Im März 2015 ist das Programm Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe aufgelegt worden, das zwischenzeitlich in 49  kreisfreien Städten und Kreisen umgesetzt wird und eine Vielzahl von Initiativen Ehrenamtlicher wirksam unterstützt.

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