Engagiert für Kultur

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Gespeichert von Eva-Maria Antz am 5. Mai 2015
Kinder malen am Tisch

Engagiert für Kultur

Vielfältig und bunt

Von der Breitenkultur bis zur kulturellen Bildung: Freiwilliges Engagement in der Kultur ist so vielfältig wie Kultur und Kunst selbst.

 

Kulturelles Leben in NRW ist ohne bürgerschaftliches Engagement nicht denkbar. Oft unterstützen oder initiieren freiwillig Engagierte kulturelle Projekte. Die Vielfalt des Engagements in zivilgesellschaftlichen wie auch in öffentlichen Einrichtungen, Projekten und Initiativen sichert die kulturelle Vielfalt des Landes. Die Breitenkultur, also die nichtprofessionellen Kulturaktivitäten, lebt vom bürgerschaftlichen Engagement. Dieses Engagement findet alltäglich überall im Land auf hohem künstlerischem Niveau in zahlreichen Orchestern, Chören, Theater- und Tanzgruppen sowie Kulturvereinen statt. Alle diese Organisationen sind in ihrer Gesamtheit unverzichtbarer Bestandteil der kulturellen Infrastruktur und damit ein Garant des vielfältigen kulturellen Angebots und der kulturellen Teilhabe in NRW. Die Breitenkultur zeichnet sich neben dem hohen Maß an ehrenamtlicher Arbeit durch die nichtkommerzielle Orientierung und die in der Regel nichtelitären Ausdrucks- und Vermittlungsformen aus.

Kulturelle Bildung und Kulturarbeit bieten Kindern und Jugendlichen viele Möglichkeiten für Partizipation und Engagement. Sie gestalten nicht nur Angebote mit, sondern lernen auch andere, ungewohnte Sichtweisen und kulturelle Ausdrucksformen kennen. Projekte kultureller Bildung leben davon, dass viele unterschiedliche Positionen und Vorschläge einfließen und durch gemeinsames Engagement umgesetzt werden. Kultur-, Kinder-/Jugend- und Bildungsinstitutionen bieten ihnen hierfür Impulse und einen Rahmen. Kommunen, die sich besonders für die kulturelle Arbeit mit und für Kinder und Jugendliche einsetzen wollen, werden vom Land NRW zum Beispiel durch das Programm Kulturrucksack unterstützt. Es trägt dazu bei, dass Kommunen und Kultureinrichtungen ein attraktives und altersgemäßes Bildungs- und Kulturangebot für Kinder und Jugendliche entwickeln. Dabei sollen insbesondere die Teilhabemöglichkeiten auch für junge Menschen aus bildungsfernen Milieus verbessert werden.

Das Kompetenzzentrum für Kultur und Bildung im Alter, kubia, ist ein Fachforum für alle, die kulturelle Bildung und Teilhabe von älteren Menschen ermöglichen. Durch Forschung, Beratung, Qualifizierung, Vernetzung und Informationen unterstützt kubia zahlreiche Kulturakteure und Einrichtungen in NRW und somit auch das bürgerschaftliche Engagement im Bereich der kulturellen Bildung. Ziel ist, die Entwicklung zukunftsgerechter Konzepte und innovativer Modelle für die Gestaltung einer älter werdenden Gesellschaft zu entwickeln.

Die von der Landesregierung gegründete NRW-Stiftung Natur – Heimat – Kultur hilft gemeinnützigen Vereinen, Verbänden und ehrenamtlich arbeitenden Gruppen, die sich in der Kulturpflege engagieren. Die Stiftung geht davon aus, dass der bürgerschaftlich getragene Einsatz für den Erhalt von Denkmälern und kultureller Vielfalt unverzichtbar ist. Kennzeichnend für die NRW-Stiftung ist die thematische Verbindung von Natur und Kultur.

Die vom Land unterstützte Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren Nordrhein-Westfalen (LAG NW) ist der Zusammenschluss von über 60 soziokulturellen Zentren und Initiativen in freier Trägerschaft. Soziokulturelle Zentren gestalten spartenübergreifende Veranstaltungsprogramme und sprechen unterschiedliche soziale Gruppen, Bevölkerungskreise und Nationalitäten an. Sie fördern selbstorganisierte Aktivitäten von Gruppen und bieten Möglichkeiten zur Entwicklung kreativer Eigeninitiativen, sowohl auf kulturellen, sozialen und politischen Gebieten.

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