Drei Fragen an...

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Gespeichert von Tim Strehlau am 19. März 2015

Drei Fragen an...

Lisa Feller

Bekannt wurde die Komikerin, Schauspielerin und NDR-Moderatorin Lisa Feller durch die TV-Impro-Show »Schillerstraße« und den »Quatsch Comedy Club«. In ihrer Freizeit engagiert sich die Mutter von zwei Söhnen außerdem für das Projekt wellcome. Das bundesweite Netzwerk bietet Kindern und jungen Familien individuelle und unbürokratische Nachbarschaftshilfe in der hektischen Phase nach der Geburt. »Ein tolle Sache, für die ich sehr gerne als Botschafterin werbe«, sagt die gebürtige Düsseldorferin.

 

Frau Feller, wie sind Sie zu Ihrem persönlichen Ehrenamt gekommen?

Als Schülerin hatte ich mich in einer Kirchengemeinde engagiert, ehrenamtliche Arbeit war mir also schon bekannt. Irgendwann einmal, es war direkt nach einem Bühnenauftritt, haben mich Mitarbeiterinnen von wellcome angesprochen. Die meinten, ich würde mit meinem Programm und meinen Themen perfekt zu ihnen passen. Was sie mir erzählten, hat mich begeistert. Das hat gleich gepasst.

Warum liegt Ihnen Ihr Engagement am Herzen?

Ich bin zweifache Mutter und kann ich mich noch gut erinnern, wie anstrengend gerade das erste Jahr nach der Geburt war. Da geht man auf dem Zahnfleisch und kommt an seine Grenzen. Eine Auszeit von einer Stunde kann da schon eine kleine Welt retten. Die Idee, Mütter in dieser Situation unbürokratisch und warmherzig zu unterstützen, hat mich überzeugt. Die wellcome-Engel, also die ehrenamtlichen Helferinnen, leisten großartige Arbeit. Das will ich mit meinen Möglichkeiten unterstützen.

Was gewinnen Sie dadurch, sich für andere zu engagieren?

Ich denke, es ist wichtig, eine Aufgabe oder Beschäftigung zu finden, die Spaß macht und zu einem passt. Oft sind es dann Kleinigkeiten, die einen erfüllen. Wenn ich zum Beispiel Flyer für das wellcome-Projekt verteile, und da kommt jemand und sagt: »Ach, das ist ja toll, dass es so etwas gibt!«, dann macht mich das einfach glücklich.

Das Ehrenamt ist eine wichtige Säule unserer Gesellschaft. Ich habe großen Respekt vor den vielen Helferinnen und Helfern. Ich hoffe, dass in Zukunft noch mehr Menschen in der Nächstenliebe ihren Lebensmotor entdecken.
 

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