Drei Fragen an...

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Gespeichert von Björn Lappe am 4. April 2016
Ein mittelalter Mann lehnt an einem Kalender.

Drei Fragen an...

Peter Abels

Seit Februar 2015 engagiert sich Peter Abels in der Flüchtlingshilfe. Der 63-Jährige ist im Auftrag von zwei Düsseldorfer Kirchengemeinden als Ehrenamtlicher für die Koordination von rund 400 Engagierten zuständig. Die Ehrenamtlichen sind in unterschiedlichen Gruppen aktiv: von der Kleiderkammer über eine Nähstube bis zu Sprachunterricht. Peter Abels, lange bei der Deutschen Rentenversicherung beschäftigt, hat eine gute Übersicht im Düsseldorfer Norden: monatlich trifft er sich mit den Teamleiter/innen dieser Gruppen, kümmert sich um die Pressearbeit und vieles mehr.

 

Herr Abels, wie sind Sie zum Engagement gekommen und was liegt Ihnen als Engagierter in der Flüchtlingsarbeit besonders am Herzen?

Ich bin seit vielen Jahren im Düsseldorfer Norden in verschiedenen Vereinen wie der Schützenbruderschaft und auch in der katholischen Kirche ehrenamtlich tätig. Aufgrund dieser Tätigkeiten bin ich von der katholischen sowie der evangelischen Gemeinde angesprochen worden, als ökumenischer Koordinator der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer für den Düsseldorfer Norden zu fungieren. Hier habe ich dann spontan zugesagt.
Mir liegt besonders am Herzen, dass die Flüchtlinge schnell ein »Zuhause« bekommen und sich wohl fühlen. Und das ist nur durch eine ordentliche Strukturierung und Aufgabenverteilung der ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen möglich. Dieses zu organisieren macht mir einfach Spaß und Freude!

Als ehrenamtlicher Koordinator der Freiwilligen haben Sie mit verschiedenen Gruppen zu tun: mit anderen Ehrenamtlichen, mit Hauptamtlichen und nicht zuletzt mit den Flüchtlingen. Was beeindruckt Sie dabei besonders?

Beeindruckend ist zuerst einmal der starke Einsatz der freiwilligen Helfer/innen ohne Rücksicht auf verschenkte Freizeit oder auch entstandene Kosten. Und man bekommt auch viel zurück! Da sind zum Beispiel die leuchtenden Kinderaugen, die mir begegnen, und nicht zuletzt die Dankbarkeit der Flüchtlinge allgemein, die mich immer wieder beeindrucken.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten: was wäre Ihnen mit Blick auf die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit wichtig?

Es würde mich freuen, wenn die Zeit der ehrenamtlichen Tätigkeit auf irgend eine Weise noch anders anerkannt wird, z.B. bei der Rentenberechnung. Das gilt nicht nur für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer/innen, sondern ist allgemein ein Wunsch zur Wertschätzung von intensivem freiwilligen Engagement.

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