Förderprogramm »2.000 x 1.000 Euro für das Engagement«

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Förderprogramm »2.000 x 1.000 Euro für das Engagement«

Wertschätzung durch Förderung – Bewerbungsphase beendet!

Die Landesregierung startet in diesem Jahr mit ersten Maßnahmen zur Umsetzung der Engagementstrategie. Hierzu gehört auch das neue Förderprogramm »2.000 x 1.000 Euro für das Engagement«, das im Jahr 2021 das Schwerpunktthema »Gemeinschaft gestalten – engagierte Nachbarschaft leben« hat. Bis zum 1. November 2021 konnten Anträge eingereicht werden. | Letzte Aktualisierung: 02.11.2021

 

»Gemeinschaft gestalten – engagierte Nachbarschaft leben«

Hinweise zum Förderprogramm »2.000 x 1.000 Euro für das Engagement« für das Jahr 2021 für Engagierte, Vereine, zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen

Rund sechs Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen engagieren sich ehrenamtlich und leisten damit einen unverzichtbaren Beitrag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Die Landesregierung hat das Ziel, diese Menschen mit ihren Organisationen und Initiativen zu unterstützen und die Rahmenbedingungen für ihr Engagement zu verbessern. Das Förderprogramm »2.000 x 1.000 Euro für das Engagement« ist ein Ergebnis der Engagementstrategie für das Land Nordrhein-Westfalen. Ab 2021 werden jährlich 2.000 Vorhaben zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements zu einem jährlich wechselnden Schwerpunktthema mit je 1.000 Euro gefördert. In diesem Jahr lautet es »Gemeinschaft gestalten – engagierte Nachbarschaft leben«.

Bitte beachten Sie: Antragsschluss war der 1. November. Für 2021 können keine Anträge mehr eingereicht werden. Wir informieren Sie rechtzeitig über den Antragsstart für das Jahr 2022.

Wichtige Informationen zur Antragsstellung

Was wird gefördert?

Projekte oder Ideen, die passend zum diesjährigen Schwerpunktthema »Gemeinschaft gestalten – engagierte Nachbarschaft leben« initiiert werden und sich durch bürgerschaftliches Engagement auszeichnen. Denkbar sind hier zum Beispiel Besuchsdienste, ein Adventsnachmittag für ältere Menschen oder auch Aktionen für Ortsteile, die vom Hochwasser betroffen sind. Gefördert werden können beispielsweise Sachmittel für die Öffentlichkeitsarbeit und erste Aktivitäten, die noch im Jahr 2021 umgesetzt werden sollen.

Wer kann einen Antrag auf Förderung stellen?

Es können natürliche und juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts (Vereine, zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen) in Nordrhein-Westfalen, die eine Maßnahme mit Bezugspunkt zum bürgerschaftlichen Engagement durchführen, einen Antrag einreichen. Das Land Nordrhein-Westfalen überträgt dafür die zwei Millionen Euro Fördermittel an die 54 Kreise, kreisfreien Städte sowie die Städteregion Aachen nach einem bestimmten Verteilschlüssel. Diese sind dazu eingeladen, sich an der Umsetzung des Förderprogramms und damit an der Weitergabe der Mittel zu beteiligen. Ein Zugang zu den Fördermitteln ist für Ihren Verein bzw. Ihre Initiative nur dann möglich, wenn sich Ihr Kreis bzw. Ihre kreisfreie Stadt dazu entschlossen hat und mitmacht. Ihr Kreis bzw. Ihre kreisfreie Stadt sowie die Städteregion Aachen bearbeitet also die Anträge und ist die für Sie zuständige Bewilligungsstelle.

Welche Voraussetzungen gibt es (Durchführungszeitraum)?

Jedes Jahr wird pro Verein, zivilgesellschaftlicher Organisation oder Initiative maximal ein Projekt gefördert, das im jeweiligen Förderjahr im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember durchgeführt werden muss. Förderungsfähige Projekte für das Jahr 2021 müssen also bis zum 31. Dezember 2021 durchgeführt werden. Wichtig ist, dass mit der Umsetzung der konkreten Maßnahme, die gefördert werden soll, vor der Förderzusage (Bewilligung) noch nicht begonnen werden darf.

Wie viel Geld erhalte ich? Welche Ausgaben können gefördert werden?

Jedes geförderte Projekt erhält einen Festbetrag von 1.000 Euro als nicht rückzahlbaren Zuschuss. Dabei dürfen die gesamten förderfähigen Ausgaben der Maßnahme 1.000 Euro nicht unterschreiten.

Förderfähig sind z.B. Kosten für Verbrauchsgüter (Getränke usw.), Ausgaben für die Bewerbung der geplanten Aktion (z.B. Plakate oder Flyer), Mietkosten für einen Pavillon am Veranstaltungstag, Arbeitsmittel (z.B. für Arbeitshandschuhe) oder auch Honorarkosten (z.B. für eine musikalische Begleitung). Die aufzuführenden Kosten müssen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Maßnahme entstehen und wichtig für deren erfolgreiche Durchführung sein. Die im Rahmen von bürgerschaftlichem Engagement erbrachte Arbeitsleistungen können bei der Ermittlung der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben der geförderten Maßnahme berücksichtigt werden. Pro geleistete Arbeitsstunde können 15 Euro pauschal angesetzt werden, welche jedoch nicht an die Ehrenamtlichen ausgezahlt werden müssen. Die Höhe dieser fiktiven Ausgaben für bürgerschaftliches Engagement darf 20 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben (max. 200 Euro) nicht überschreiten. Die für die Arbeitsleistung angesetzten fiktiven Ausgaben stellen dann Ihre Eigenleistung (z.B. Ihres Vereins) dar und sind damit nicht Teil der 1.000 Euro Projektkosten, die gefördert werden.

Allgemeine Verwaltungsausgaben können nicht gefördert werden. Darunter sind diejenigen Ausgaben zu verstehen, die auch ohne das Projekt anfallen würden. Dazu zählen z.B. Büromiete, Kosten für einen Internetvertrag, Kontoführungsgebühren u.a., die nicht unmittelbar durch das Projekt verursacht werden und auch ohne das Projekt entstehen und daher vom Zuwendungsempfänger selber zu tragen sind (sog. »eh-da-Kosten«).

Wie und bis wann kann ich einen Antrag stellen?

Anträge sind in diesem Jahr ab dem 1. Oktober zu stellen und können bis zum 1. November 2021 bei der jeweils zuständigen Bewilligungsstelle eingereicht werden. Alle Antragsunterlagen sind im Portal www.engagementfoerderung.nrw/onlineantrag/programm/1 für Sie hinterlegt und können dort von Ihnen ausgefüllt werden. Über Ihren Antrag entscheidet dann der für Sie zuständige Kreis bzw. die für Sie zuständige kreisfreie Stadt bzw. die Städteregion Aachen. Die Bearbeitung der Anträge erfolgt nach der Reihenfolge ihres Eingangs bei der für Sie zuständigen Bewilligungsbehörde.

Welche Unterlagen muss ich einreichen?

Die Beantragung der Förderung erfolgt über ein Antragsformular, das eine kurze Beschreibung der geplanten Maßnahme und eine Aufstellung der voraussichtlichen förderfähigen Ausgaben enthält. Diese Unterlagen sind bis zum 1. November einzureichen. Die erforderlichen Dokumente sind bei www.engagementfoerderung.nrw/onlineantrag/programm/1 hinterlegt.

Muss ich einen Verwendungsnachweis erbringen?

Ja, ein Nachweis über die tatsächlichen Ausgaben ist der zuständigen Bewilligungsbehörde bis zum 28. Februar 2022 als vereinfachter Verwendungsnachweis vorzulegen. Die dafür erforderlichen Dokumente werden dafür ab dem 1. Januar 2022 im Portal www.engagementfoerderung.nrw/onlineantrag/programm/1 hinterlegt.

Wann wird das Geld ausgezahlt?

Es wird ein Festbetrag in Höhe von 1.000 Euro je geförderter Maßnahme gewährt. Die Fördermittel müssen also nicht gesondert von Ihnen angefordert werden. Sie werden mit Bestandskraft des Zuwendungsbescheides, der Ihnen mit der Bewilligung Ihres Vorhabens zugeht, ausgezahlt. Konkrete Informationen dazu werden Ihnen dann mit dem Zuwendungsbescheid zugehen.

Liste der teilnehmenden Kreise und kreisfreien Städte

  1. Stadt Aachen
  2. Städteregion Aachen
  3. Stadt Bielefeld
  4. Stadt Bochum
  5. Stadt Bonn
  6. Kreis Borken
  7. Stadt Bottrop
  8. Kreis Coesfeld
  9. Stadt Dortmund
  10. Kreis Düren
  11. Stadt Düsseldorf
  12. Stadt Duisburg
  13. Ennepe-Ruhr-Kreis
  14. Stadt Essen
  15. Kreis Euskirchen
  16. Stadt Gelsenkirchen
  17. Kreis Gütersloh
  18. Stadt Hagen
  19. Stadt Hamm
  20. Kreis Heinsberg
  21. Kreis Herford
  22. Stadt Herne
  23. Hochsauerlandkreis
  24. Kreis Höxter
  25. Kreis Kleve
  26. Stadt Köln
  27. Stadt Krefeld
  28. Stadt Leverkusen
  29. Kreis Lippe
  30. Märkischer Kreis
  31. Kreis Mettmann
  32. Kreis Minden-Lübbecke
  33. Stadt Mönchengladbach
  34. Stadt Mülheim an der Ruhr
  35. Stadt Münster
  36. Oberbergischer Kreis
  37. Kreis Olpe
  38. Stadt Oberhausen
  39. Kreis Paderborn
  40. Kreis Recklinghausen
  41. Stadt Remscheid
  42. Rhein-Erft-Kreis
  43. Rhein-Kreis-Neuss
  44. Rhein-Sieg-Kreis
  45. Rheinisch-Bergischer-Kreis
  46. Kreis Siegen-Wittgenstein
  47. Kreis Soest
  48. Stadt Solingen
  49. Kreis Steinfurt
  50. Kreis Unna
  51. Kreis Viersen
  52. Kreis Warendorf
  53. Kreis Wesel
  54. Stadt Wuppertal

Alle 54 Kreise und kreisfreie Städte haben ihre Teilnahme am Förderprogramm erklärt.

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