Kooperationen zwischen Kommunen, Unternehmen und Stiftungen in der Sozialen Stadt

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Bunte Schiffstaue sind miteinander verknotet.
26. Februar 2016

Projektaufruf: Kooperationen zwischen Kommunen, Unternehmen und Stiftungen in der Sozialen Stadt

Aktuelle Meldung | Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung führt im Auftrag des Bundesumweltministeriums ein Projekt durch, das sich an Kommunen richtet, die neue Kooperationen mit Unternehmen und Stiftungen initiieren und entwickeln möchten. Gesucht werden zehn Städte und Gemeinden mit dem Wunsch, das Engagement von Unternehmen und Stiftungen zu aktivieren und mit den Zielen der sozialen Quartiersentwicklung zu verbinden.

 

Das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen und Stiftungen hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung und Aufmerksamkeit gewonnen. Dabei spielt das Zusammenwirken von Unternehmen mit gemeinnützigen und öffentlichen Trägern eine wichtige Rolle. Insbesondere für die Unterstützung von wirtschaftlich und sozial benachteiligten Stadtquartieren wird ein großes Potential in gemeinsamen Kooperationsprojekten von öffentlicher Verwaltung, örtlichen Unternehmen, interessierten Stiftungen und gemeinnützigen Organisationen gesehen.
 
Das aktuelle Projekt »Kooperationen von Kommunen und Privaten in der Sozialen Stadt« setzt an dieser Stelle an und möchte mit Kommunen und Akteuren der sozialen Quartiersentwicklung Strategien entwickeln und erproben, um neue Verbindungen zwischen Kommunen und Unternehmen bzw. Stiftungen im Rahmen der sozialen Quartiersentwicklung zu schaffen.

Gesucht werden Städte und Gemeinden mit dem Wunsch, privates Engagement von Unternehmen und Stiftungen für die soziale Quartiersentwicklung zu aktivieren, zu bündeln und mit den Zielen der Quartiersentwicklung zu verzahnen. Unterstützt durch fachliche Beratung und Begleitung sollen praktische Beispiele und bereits bestehende übertragbare Strategien bzw. Handlungsansätze erprobt werden, die exemplarisch zeigen, wie sich Unternehmen und/oder Stiftungen als verlässliche Partner für die Entwicklung sozial benachteiligter Quartiere gewinnen lassen und welche Rolle die Kommune als »Ermöglicher« dabei übernehmen kann.

Von den teilnehmenden Kommunen wird erwartet, dass sie in der Projektlaufzeit ein konkretes Projektvorhaben initiieren bzw. umsetzen. Von Interesse sind insbesondere Kooperationen in den Bereichen Soziales, Bildung, Integration, Kultur, Arbeitsmarkt, Wohnumfeldverbesserung und Förderung des bürgerschaftlichen Engagements. Bewerben können sich ausschließlich Städte und Gemeinden mit Programmgebieten im Städtebauförderungsprogramm »Soziale Stadt«. Insgesamt können zehn ausgewählte Kommunen im Zeitraum April 2016 – September 2017 intensiv beraten und begleitet werden. Mit der Begleitung des Projekts wurde UPJ e.V. beauftragt.

Update (30.05.2016): Mittlerweile stehen die zehn für das Projekt ausgewählten Kommunen fest. Mit Duisburg, Gelsenkirchen und Köln sind auch drei Städte aus NRW darunter.

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