Gelingende Integration im Quartier: Bürgerschaftliches Engagement hilft

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Hürdenläufer nimmt Hindernis
16. November 2016

Gelingende Integration im Quartier: Bürgerschaftliches Engagement hilft

Aktuelle Meldung | Bürgerschaftliches Engagement spielt bei der kommunalen Integration von Flüchtlingen in Nordrhein-Westfalen eine wichtige Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die im Auftrag des NRW-Ministeriums für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung entstanden ist. Im Zentrum der Untersuchung steht die Frage, wie die Integrationsbedingungen in Quartieren und Kommunen langfristig verbessert werden können.

 

Beim Thema Flüchtlingsunterbringung geht es nicht nur um die Versorgung mit Wohnraum – auch die Integration in den unterschiedlichen Stadtquartieren spielt eine entscheidende Rolle. Um die künftigen Herausforderungen abschätzen zu können, hat das Stadtentwicklungsministerium beim Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung ein Forschungsgutachten zum Thema »Gelingende Integration im Quartier« in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse liegen jetzt vor.

Demnach zeigt das Gutachten, dass Kommunen Integration durch Zusammenarbeit verschiedener Ämter und eine enge Vernetzung mit bürgerschaftlichen Aktivitäten befördern können. Gerade in den kleineren Städten gelingt es vor allem durch die Vorbildfunktion von Einzelpersonen und die Koordinierung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, ein positives Klima für die Aufnahme der Geflüchteten zu schaffen.

Die Studie basiert auf Erfahrungen in acht ausgewählten Kommunen in NRW: Altena, Bergheim, Bielefeld, Dortmund, Hamminkeln, Mülheim, Münster und Nordkirchen. Dort wurden die Bedingungen der Aufnahme, Unterbringung und Integration von Flüchtlingen mit Hilfe von Experteninterviews, der Analyse der lokalen Medienberichterstattung sowie der Kooperationsnetzwerke untersucht.

Die Wissenschaftler/innen sind sich sicher: für eine gelingende Integrationspolitik ist es mitentscheidend, wie aufgeschlossen die Nachbarschaften mit den neuen Stadtbewohner/innen umgehen. Das könne die Politik durch eine zielgerichtete Unterstützung von Schulen und Begegnungsorten im Stadtteil und auch eine Ausweitung von Quartiersmanagements weiter unterstützen. Dazu trägt etwa das Städtebau-Sonderprogramm zur Integration von Flüchtlingen des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr bei.

Das 140 Seiten starke Forschungsgutachten »Gelingende Integration im Quartier« wird an alle Städte und Kommunen in NRW versendet und steht hier in digitaler Form zur Verfügung.

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