Freiwilligenagenturen und ihr Engagement für Flüchtlinge

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Gespeichert von Ulrich Rüttgers am 15. Februar 2016
Junge Frau mit Kopftuch lächelt.
15. Februar 2016

Aktuelle Analyse: Freiwilligenagenturen und ihr Engagement für Flüchtlinge

Aktuelle Meldung | Was sind die Aufgabenfelder von Freiwilligenagenturen im Bereich der Flüchtlingshilfe? Sind Flüchtlinge selbst als Akteure eingebunden? Wie gut ist die Zusammenarbeit mit der öffentlichen Verwaltung und zivilgesellschaftlichen Akteuren? Und was sind die größten Hindernisse vor Ort? Eine aktuelle Analyse der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) zeigt, was Freiwilligenagenturen mit ihrem Engagement für und mit Flüchtlingen leisten können – und was nicht.

 

Grundlage der bagfa-Analyse ist eine Mitgliederbefragung, an der sich 87 Freiwilligenagenturen aus dem gesamten Bundesgebiet beteiligt haben. Das im Januar 2016 veröffentlichte zwanzigseitige Papier versammelt nun die Herausforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten, mit denen sich Freiwilligenagenturen im Themenfeld konfrontiert sehen.
Wesentliche Ergebnisse der Umfrage sind:

  • Freiwilligenagenturen sind als Informations-, Vermittlungs-, und Vernetzungsstellen in der Flüchtlingshilfe präsent. Außerdem entwickeln und bieten sie Projekte an, die das Engagement für Flüchtlinge fördern.
  • Bemerkenswert dabei ist, dass die Agenturen auch das Engagement von Flüchtlingen im Blick haben: 46 Prozent geben an, dass Flüchtlinge auch als Akteure in ihre Aktivitäten eingebunden sind.
  • Allerdings fehlt es an Ressourcen (vor allem für Personal): Nur 36 Prozent der Freiwilligenagenturen erhalten für das Themenfeld zusätzliche finanzielle Mittel.
  • Neben fehlenden Ressourcen (69 Prozent) sind die mangelnde Koordination vor Ort (74 Prozent) und fehlendes Informationsmanagement (48 Prozent) die größten Herausforderungen.
  • Die Zusammenarbeit (Kooperation) mit anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen und der öffentlichen Verwaltung wird mehrheitlich mit gut bewertet.
  • Es zeigt sich, dass es für alle Beteiligten wichtig ist, die aktuellen Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Diese Haltung sollte durch Ressourcen für Koordination und Informationsmanagement vor Ort dauerhaft gestärkt werden.

Die vollständige Analyse steht online zum Abruf bereit (PDF). Mehr Informationen zu den Themen »Engagement und Integration« und zu Hilfs- und Engagementprojekten in NRW gibt es hier auf diesem Portal.

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