Quartiersentwicklung nutzt digitalen Wandel: Zwei Publikationen veröffentlicht

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Ein verkabeltes Modem liegt vor einem aufgeklappten Laptop.
13. März 2018

Quartiersentwicklung nutzt digitalen Wandel: Zwei Publikationen veröffentlicht

Aktuelle Meldung | Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW hat im Rahmen des Modellprojekts »Bürger vernetzen Nachbarschaften. Quartiersentwicklung nutzt digitalen Wandel« insgesamt 14 engagierte Vereine und Initiativen aus NRW dabei unterstützt, lokale Quartiersentwicklung mit Hilfe digitaler Werkzeuge zu gestalten. Nun sind zwei Broschüren mit ersten Ergebnisse aus dem Modellprojekt entstanden, die sich beide als Unterstützung von der Praxis für die Praxis verstehen.

 

Die Publikation »Bürger vernetzen Nachbarschaften – Quartiersentwicklung nutzt digitalen Wandel. Gemeinsam. Digital. Vernetzt.« stellt die ausgewählten Bürgerwerkstätten mit ihren unterschiedlichen Themenschwerpunkten vor und versteht sich als »Anleitung zum Nachmachen«. Die Veröffentlichung »Quartiersentwicklung nutzt digitalen Wandel – Arbeitshilfe für Bürgerwerkstätten in NRW« richtet sich mit ganz konkreten Hilfestellungen zu digitalen Tools an Bürgerwerkstätten in den Stadtteilen und Quartieren.

Die Universität der Künste Berlin (Design Research Lab) arbeitet darüber hinaus an einem mit den Bürgerwerkstätten abgestimmten praxisnahen, wissenschaftlichen Bericht für den Abschluss des Modellprojektes. Die Bürgerwerkstätten werden sich auch nach Vorlage der Ergebnisse weiter treffen und untereinander austauschen. Dabei werden sie auch diejenigen einbeziehen, die bei der Ausschreibung im Sommer 2016 nicht als »Bürgerwerkstatt« ausgewählt wurden. Beworben hatten sich 46 Initiativen.

Das 2016 gestarteten Modellprojekt »Bürger vernetzen Nachbarschaften. Quartiersentwicklung nutzt digitalen Wandel« zielte darauf, digitale Möglichkeiten für lokale Anliegen und Aktivitäten nutzbar zu machen. Quartiersinitiativen sollten befähigt werden, sich die Nutzung von digitalen Anwendungen anzueignen oder auszubauen, um damit ihre Ziele vor Ort zu erreichen. Die Bürgerwerkstätten arbeiteten mit wissenschaftlicher Begleitung daran, Lösungen für lokale Probleme zu entwickeln, die möglicherweise auch auf andere Nachbarschaften übertragbar sind.

Das Modellprojekt ist Teil der Quartiersakademie NRW beim MHKBG NRW. Diese wurde 2015 mit dem Ziel ins Leben gerufen, das bürgerschaftliche Engagement in den Stadtteilen zu stärken. In Seminaren und Workshops tauschen sich im Rahmen der Quartiersakademie Bürgergruppen und Initiativen aus ganz NRW über die Gestaltung ihres Wohnumfeldes aus.

Weitere Informationen zum Verlauf des Modellprojekts auf dem Portal von Open NRW

Hintergründe zum Modellprojekt auf der Website der Quartiersakademie NRW

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