NRW: Auszeichnung für Engagement an »Orten des Fortschritts«

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Zwei Hände an einem auf eine Tafel mit Kreide gemalten Pokal.
28. Oktober 2015

NRW: Auszeichnung für Engagement an »Orten des Fortschritts«

Aktuelle Meldung | Herausragende Ideen, Projekte und innovative Lösungsansätze in den Bereichen Forschung, Wirtschaft sowie Stadt- und Quartiersentwicklung werden seit 2011 von der Landesregierung als »Orte des Fortschritt« ausgezeichnet. NRW-Stadtentwicklungsminister Michael Groschek hat nun Anfang Oktober 2015 in Hagen, Hattingen, Langenfeld und Wuppertal fünf prämierte Projekte besucht, die mit viel bürgerschaftlichem Engagement zu einer lebendigen Stadtentwicklung beitragen. Insgesamt wurden in diesem Jahr 32 neue Orte des Fortschritts ausgewählt.

 

»Heimat ist Sozialraum, den wir mitgestalten. Eine lebenswerte Heimat ist nur möglich mit Projekten, die die Grundlage dafür schaffen. Daher freue ich mich besonders über bürgerschaftliche Initiativen und Partner, die dazu beitragen, Quartiere sozial, kulturell, gesundheitspolitisch und auch ökonomisch zu stärken«, sagte Groschek. »Das Engagement und die Leistungen der Ehrenamtlichen vor Ort sind von zentraler Bedeutung für die Stadtentwicklung.«

Der Minister zeichnete fünf Projekte mit der Plakette als »Ort des Fortschritts« aus:

Luthers Waschsalon in Hagen ist eine Anlaufstelle für suchtkranke, obdachlose und arme Menschen. Die Gemeinschaftsinitiative der örtlichen Kirchengemeinde, der Diakonie Mark-Ruhr und der Studierenden der Universität Witten-Herdecke (Medizin/ Zahnmedizin/ Psychologie) ermöglicht seit 1999 die ehrenamtliche ärztliche und zahnärztliche Versorgung durch Studierende der Hochschule.

Die Stadt Hattingen eröffnet in diesem Monat ein »Zentrum für Bürgerschaftliches Engagement« in einer ehemaligen Schule, einem denkmalgeschützten, stadtbildprägenden Gebäude. Nutzer sind die bereits seit 2006 arbeitende Freiwilligenagentur sowie zahlreiche bürgerschaftliche Vereine und Gruppen. Die Schule soll ein Bürgercafé, Büroräume und Gruppenräume enthalten.

Die Wuppertalbewegung setzt sich dafür ein, dass brachliegende Flächen zu Rad- und Fußwegen umgestaltet werden. So ist etwa mit der Nordbahntrasse, die im vergangenen Jahr eingeweiht wurde, für die Stadt Wuppertal eine besondere Fuß- und Radwegeverbindung entstanden.

Das Projekt »Utopiastadt« in Wuppertal versteht sich als Knotenpunkt verschiedener Kulturinitiativen, Gewerbetreibender, Wissenschaftler und zivilgesellschaftlicher Initiativen. Dem kreativen Zusammenschluss konnte mit dem denkmalgeschützten Gebäude des Bahnhof Mirke in Wuppertal-Elberfeld ein Ort gegeben werden, der an der Nordbahntrasse liegt.

Die Stadt Langenfeld stellt sich seit 2002 in besonderem Maße den demografischen Herausforderungen, insbesondere der Alterung ihrer Stadtgesellschaft. Die Besonderheit besteht darin, dass nicht Einzelmaßnahmen, sondern ein ressortübergreifendes, mit vielen Partnern abgestimmtes Gesamtkonzept entwickelt wurde.

Bereits im August 2015 wurden zwei weitere Projekte in Schwelm als Orte des Fortschritts ausgezeichnet.

Hier finden Sie alle Orte des Fortschritts in NRW auf einen Blick.

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