Mehrgenerationenhäuser: Bewerbungen für neues Bundesprogramm ab April 2016 möglich

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Mehr Generationen Haus
8. März 2016

Mehrgenerationenhäuser: Bewerbungen für neues Bundesprogramm ab April 2016 möglich

Aktuelle Meldung | Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) plant ab 2017 ein neues Bundesprogramm zur Förderung von Mehrgenerationenhäusern. Es setzt die bisherige Förderung mit neuer inhaltlicher Fokussierung fort. Dafür stehen jährlich rund 14 Millionen Euro zur Verfügung. Bewerbungen für das neue Bundesprogramm sind ab April 2016 möglich.

 

Das neue Programm soll zunächst bis 2020 laufen. Neu ist, dass es ab 2017 nur noch zwei inhaltliche Schwerpunkte im Programm geben wird: Die Gestaltung des demografischen Wandels und die Integration von Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte. Außerdem werden drei Querschnittsziele verfolgt: generationenübergreifende Arbeit, Einbindung von freiwilligem Engagement und Sozialraumorientierung.

Um die kommunale Verankerung der Mehrgenerationenhäuser im neuen Programm zu stärken, ist neben der Kofinanzierung von Kommune, Landkreis und/oder Land künftig auch ein Beschluss der kommunalen Vertretungskörperschaft erforderlich.

Die konzeptionelle Neugestaltung beruht dabei auf Anregungen aus der Rahmenvereinbarung zwischen dem BMFSFJ, den zuständigen Fachressorts der Länder und den Kommunalen Spitzenverbänden sowie aus bisherigen Erfahrungen und Erkenntnissen aus der Programmbegleitung.

Das BMFSFJ fördert seit 2006 bundesweit Mehrgenerationenhäuser in rund 450 Kommunen, darunter sind auch etwa 60 Einrichtungen in NRW. Das 2. Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser endet am 31.12.2016. Um Erfahrungswissen zu sichern, sollen die bisherigen Standorte und Trägerstrukturen im neuen Bundesprogramm möglichst erhalten bleiben.

Bisher geförderte Mehrgenerationenhäuser, die am Folgeprogramm nicht mehr teilnehmen werden, sollen durch neue Häuser ersetzt werden. Eine Bewerbung neuer Häuser ist also möglich und erwünscht. Antragsteller können kommunale und freie Träger sein.

Weitere Informationen zum neuen Bundesprogramm gibt es hier.

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