Freiwilligensurvey 2019: Erste Ergebnisse veröffentlicht

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Mit einer Lupe wird ein Ausschnitt aus einer Menschenmenge betrachtet.
31. März 2021

Freiwilligensurvey 2019: Erste Ergebnisse veröffentlicht

Engagement in Deutschland

Aktuelle Meldung | Der Freiwilligensurvey ist die größte repräsentative Bevölkerungsbefragung zum freiwilligen Engagement in Deutschland und wird alle 5 Jahre durchgeführt. Seit dem 18. März 2021 liegen erste Ergebnisse des Fünften Deutschen Freiwilligensurveys (FWS 2019), der das Engagement im Jahr 2019 abbildet, in einem Kurzbericht vor.

 

Der Deutsche Freiwilligensurvey (FWS) ist eine repräsentative Befragung zum freiwilligen Engagement in Deutschland, die sich an Personen ab 14 Jahren richtet. Zum ersten Mal durchgeführt wurde der Freiwilligensurvey im Jahr 1999 und seitdem in fünfjährlichem Abstand wiederholt (1999, 2004, 2009, 2014, 2019). Die zentralen Ergebnisse des Fünften Deutschen Freiwilligensurveys (FWS 2019) zum freiwilligen Engagement in Deutschland wurden im März 2021 in einem Kurzbericht (PDF, 1.33 MB) veröffentlicht. Der Hauptbericht zum Freiwilligensurvey 2019 soll im Laufe des Jahres 2021 erscheinen. Da die Datenerhebung vor Beginn der Corona-Pandemie abgeschlossen wurde, sei nicht absehbar welche langfristigen Folgen die Corona-Pandemie für das freiwillige Engagement haben wird.

Die veröffentlichten Daten des Kurzbericht gehen u.a. auf Zeitfragen, auf Unterschiede und Ungleichheiten im Engagement ein und zeigen das breite Spektrum der gesellschaftlichen Bereiche, in denen Engagement stattfindet.

Freiwilliges Engagement ist in Deutschland stabil auf einem hohen Niveau

Das zeigen die zentralen Ergebnisse des Fünften Deutschen Freiwilligensurveys (FWS 2019), der das freiwillige Engagement im Jahr 2019 abbildet. In 2019, wie bereits auch im Jahr 2014, haben sich etwa 40 Prozent der Menschen in Deutschland freiwillig engagiert, umgerechnet sind das rund 28,8 Millionen Menschen. Der Anteil der freiwillig Engagierten ist in den letzten 20 Jahren gestiegen. Im Jahr 2019 engagierten sich 39,7 %, 1999 waren es nur 30,9 %.

Freiwilliges Engagement wird anteilig am häufigsten in den Bereichen Sport und Bewegung (13,5 %), Kultur und Musik (8,6 %), im sozialen Bereich (8,3 %) sowie Schule und Kindergarten (8,2 %) ausgeübt.

Frauen engagierten sich 2019 genauso häufig wie Männer. Erstmals seit 1999 ist beim freiwilligen Engagement von Frauen im Jahr 2019 mit 39,2 % und von Männern mit 40,2 % kein statistischer signifikanter Unterschied messbar.

Die Beteiligung am Engagement unterscheidet sich nach Alter. Am stärksten engagiert sind die 30- bis 49-Jährigen mit 44,7 %, bei den 14- bis 29-Jährigen liegt der Anteil der Engagierten bei 42,0 %. In allen Altersgruppen hat der Anteil der freiwillig Engagierten seit 1999 zugenommen, am stärksten jedoch bei Menschen ab 65 Jahren. In dieser Altersgruppe ist die Engagementquote von 18,0 % im Jahr 1999 auf 31,2 % in 2019 gestiegen.

In der Erhebung von 2019 wurden erstmals Fragen zum Engagement von Geflüchteten und für Geflüchtete, zu Formen der Internetnutzung im Rahmen der freiwilligen Tätigkeit, zu Einstellungen zur Demokratie sowie zu den Zwecken von Geldspenden gestellt.

Der Deutsche Freiwilligensurvey wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

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