Förderung

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Gespeichert von Björn Lappe am 17. Februar 2015
Gießkanne bewässert Pflanze auf Feld

Förderung

Engagement möglich machen

Das Charakteristische am ehrenamtlichen Engagement ist, dass es freiwillig und unentgeltlich erfolgt. Viele Organisationen ermöglichen und unterstützen dieses freiwillige Engagement. Zur Stärkung solcher Strukturen stellt das Land eine Reihe spezifischer Förderprogramme oder Fördermittel zur Verfügung.

 

Koordination, Rat, Finanzierungshilfen – es gibt viele verschiedene Wege, wie das Land das bürgerschaftliche Engagement unterstützt. Die hier dargestellten Möglichkeiten haben eines gemeinsam: bei Bedarf kann die Unterstützung des Landes durch ein Förderprogramm, eine Qualifizierungsmaßnahme oder eine Beratung abgefragt werden. Die Förderungen richten sich an bestimmte Zielgruppen oder Organisationsformen (von der Kommune bis zum Verein oder Projektinitiative). Ausführlichere Informationen finden Sie über die Links in den Kurzdarstellungen.

Jugend

Das Land NRW investiert in die Zukunft des Ehrenamtes. Mit dem Kinder- und Jugendförderplan wird das in weiten Teilen ehrenamtlich geprägte Engagement in der Kinder und Jugendarbeit unterstützt. Zudem hält er mit dem Sonderurlaubsgesetz ein Instrument bereit, das ehrenamtliches Engagement im Rahmen von Ferienfreizeiten der freien Jugendhilfe stärken soll.

Taschengeldbörsen für Jugendliche sind ein Instrument zur ehrenamtlichen Unterstützung älterer Menschen. Jugendliche können nach dem Motto »Servicebrücke Jugend – Alter« mit einfachen Dienstleistungen für ältere Menschen ihr Taschengeld aufstocken. Das Land unterstützt Kreise und kreisfreie Städte bei der Gründung solcher Plattformen, auf denen sich beide Seiten eintragen können: Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren und ältere oder mobilitätseingeschränkte Menschen.

Sport

Auf die langfristige Förderung des Engagements zielt auch das Handlungsprogramm »Attraktives Ehrenamt im Sport« ab. Es soll Ehrenamtliche angemessen qualifizieren, Engagement würdigen und anerkennen sowie Strukturen und Rahmenbedingungen verbessern. Schwerpunkte sind die Qualifizierung, die Beratung und die gezielte Förderung des Engagements älterer und jüngerer Menschen.

Kultur

Das seit dem  01.01.2015 geltende Kulturfördergesetz nimmt ausdrücklich Bezug auf die Breitenkulturförderung des Landes. Das Land fördert insbesondere im Bereich der Musik in Zusammenarbeit mit den die Breitenkultur landesweit vertretenden Verbänden nichtprofessionelle kulturelle Aktivitäten sowie modellhafte Vorhaben, bei denen nichtprofessionelle und professionelle Künstlerinnen und Künstler zusammen arbeiten.

Betreuung

Zusätzliche ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer werden immer gesucht. Mit einem eigenen Förderprogramm unterstützt das NRW-Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales Vereine in dem Maße, wie sie Ehrenamtliche betreuen, und lobt Prämien für die Rekrutierung neuer ehrenamtlicher Unterstützerinnen und Unterstützer aus.

Lokale Umgebung

Projekte zur Verbesserung der lokalen Umgebung unterstützt das Landesprojekt »Initiative ergreifen«. Gefördert werden Projekte, die beispielsweise durch freiwilliges Engagement neue Nutzungsmöglichkeiten für leerstehende Gebäude schaffen. Initiative ergreifen ist damit ein Programm zur Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements in der Stadterneuerung.

Vor allem in ländlichen Regionen, wo sich der öffentliche Nahverkehr mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand nicht betreiben lässt, sind sogenannte Bürgerbusse im Einsatz. Finanzielle Hilfe erhalten die Initiativen von Land, Städten und Gemeinden. Das NRW-Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr fördert die Anschaffung von Fahrzeugen und die Organisation des Vereins. Zuständige Bewilligungsbehörden sind die Bezirksregierungen.

Umweltschutz

Ehrenamtliche, die sich im Bereich Umweltschutz engagieren, können ebenfalls mit Unterstützung durch das Land rechnen. Richtlinien sehen beispielsweise Hilfen für die Förderung von Dauerkleingartenanlagen, für Naturschutz-Maßnahmen, für die Landschaftspflege sowie auch für die Dorferneuerung vor. Das Programm für rationelle Energienutzung, regenerative Energien und Energiesparen (progres.nrw) fördert unter anderem Photovoltaik-Anlagen auf kirchlichen, kulturellen, sozialen oder karikativen Einrichtungen von gemeinnützigen Vereinen. Weitere Mittel sind für Engagements innerhalb von Naturschutzprojekten wie dem »100-Alleen-Programm« vorgesehen.

Unternehmenskooperation

Das Qualifizierungsprogramm »Gute Sache« richtet sich an gemeinnützige Organisationen. Das Angebot des NRW-Familienministeriums unterstützt den Aufbau strategischer Unternehmenskooperationen. Mit dem Programm können sich Organisationen, die auf der Suche nach neuen Wegen in der Zusammenarbeit mit Unternehmen sind, über einen Zeitraum von neun Monaten für wirkungsvolle Unternehmenskooperationen qualifizieren.

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