Finanzielle Unterstützung

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Gespeichert von Björn Lappe am 30. Oktober 2020
Aus einem mit Geldstücken gefüllten Glas wächst eine Pflanze.

Finanzielle Unterstützung

Fördermittel, Hilfspakete und Corona-Hilfsfonds

Förderprogramme der Landesregierung und anderer Akteure | Letzte Aktualisierung: 16.06.2021

 

Unterstützungsstrukturen für ehrenamtliche Hilfsprojekte
Das Land NRW stellt zur Unterstützung ehrenamtlicher Aktivitäten zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise über eine Million Euro bereit. Damit sollen insbesondere die Hilfsangebote der Freiwilligenagenturen, Nachbarschaftsinitiativen und Vereine vor Ort für ältere und vorerkrankte Bürgerinnen und Bürger unterstützt werden. Kreise und Kommunen dürfen die zur Verfügung gestellten Mittel bis einschließlich 31.03.2021 verwenden – zur Aktualisierung des Verwendungszeitraums siehe auch FAQ: Unterstützung Ehrenamt in der Corona-Krise (PDF, 238.5 KB).
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Mit Fördermöglichkeiten auf Landesebene angefangen folgen bundesweite Möglichkeiten sowie Links zu finanzieller Solidarität weiter unten ▼ in der Übersicht.

Aktuelle Förder- und Hilfsprogramme

Sonderprogramm »Heimat«
Die Landesregierung NRW legt ein Sonderprogramm »Heimat, Tradition und Brauchtum« zur Unterstützung von Vereinen und Verbänden während der Corona-Lage auf. Gemeinnützige Vereine oder Organisationen, die im Sinne ihrer satzungsgemäßen Aktivitäten den Bereichen Heimat, Tradition und Brauchtum zuzuordnen sind, sollen zur Überwindung eines durch die Corona-Krise verursachten existenzgefährdenden Liquiditätsengpasses beim Land Nordrhein-Westfalen einen einmaligen Zuschuss in Höhe von bis zu 15.000 Euro beantragen können. Da die Laufzeit des Sonderprogramms verlängert wurde, ist eine Antragstellung noch bis zum 31. Juli 2021 möglich.
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Hilfsprogramm für Laienmusikvereine
Die Landesregierung stellt im Rahmen des Corona-Hilfsprogramms für Laienmusikvereine in Nordrhein-Westfalen zusätzlich eine Million Euro zur Verfügung. Die Mittel sollen den zahlreichen gemeinnützig organisierten Chören und Musikvereinen zu Gute kommen, die aufgrund von Corona-bedingten Einschränkungen – etwa durch Ausfälle von Proben und Auftritten – in finanzielle Engpässe geraten sind. Sie stehen den Vereinen über die Dachverbände der Laienmusik zur Verfügung.
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Nothilfe für Sportvereine
Die Landesregierung stellte 2020 Hilfen für Sportvereine in Höhe von zehn Millionen Euro aus dem Rettungsschirm bereit. Ziel ist es, die drohende Zahlungsunfähigkeit von Sportvereinen abzuwenden, die durch die Corona-Pandemie in Not geraten sind. die Unterstützungsangebote beziehen sich auf Nothilfe, Stärkung der Übungsarbeit und Ausbau der digitalen Aus-, Fort- und Weiterbildung. Die Soforthilfe Sport für existenzgefährdete Sportvereine wird bis zum 30. September 2021 verlängern.
Es können auch Sportvereine, die bislang keine Billigkeitsleistungen in Anspruch nehmen mussten oder denen fortgesetzt aufgrund der nachhaltigen Folgen der Corona-Pandemie die Zahlungsunfähigkeit droht, auf finanzielle Unterstützung des Landes zurückgreifen. Von den vom Landtag für diesen Zweck bewilligten Mitteln in Höhe von 15 Millionen Euro wurden bislang rund 12,3 Millionen Euro aus dem Rettungsschirm des Landes ausgezahlt. Mit den Hilfen konnten 842 Sportvereine vor der Zahlungsunfähigkeit bewahrt werden. Der Beantragungszeitraum für die aktuelle Förderphase (Juli, August und September) endet am 15. September 2021. Sportvereine sowie Bünde und Fachverbände können ihre Anträge online über das Förderportal des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen stellen. Vereine, die bereits eine Soforthilfe erhalten haben, sind nicht von weiteren Förderungen ausgeschlossen.
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Förderprogramm NRW.BANK
In der Corona-Pandemie sind gerade auch viele gemeinnützige Organisationen von Liquiditätsengpässen betroffen. Die NRW.BANK hat deshalb jetzt als Förderbank für das Land Nordrhein-Westfalen das Förderprogramm NRW.BANK Gemeinnützige Organisationen auf den Weg gebracht, das  Stiftungen, Vereine und gGmbH wie etwa Hospize oder auch Frauen- oder Mehrgenerationenhäuser über zinsgünstige Förderdarlehen mit bis zu 800.000 Euro unterstützt. Die Vergabe der sehr zinsgünstigen Förderdarlehen mit einem maximalen Zinssatz von 1,5 Prozent pro Jahr läuft über die Hausbank, die zu 100 Prozent von der Haftung freigestellt wird. 80 Prozent leistet die KfW durch eine Bundesgarantie, die restlichen 20 Prozent die NRW.BANK. Das Programm ist befristet bis zum 31. Dezember 2021.
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Futterkosten in Tierheimen
Viele nordrhein-westfälische Tierheime und Gnadenhöfen werden von Vereinen betrieben und ehrenamtlich geführt. Ihre Probleme in der Corona-Pandemie: Spenden für Futterkosten sind weggebrochen, Vermittlungen von Tieren finden wegen Besuchsverboten kaum noch statt. In der aktuellen Krisenlage stellt ihnen die Landesregierung 400.000 Euro für Futterkosten zur Verfügung. Pro Einrichtung kann ein einmaliger Zuschuss in Höhe von bis zu 2.000 Euro ausgezahlt werden.
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Nachbarschaftshilfe
Zur Unterstützung von Initiativen der Nachbarschaftshilfe hat die Aktion Neue Nachbarn im Erzbistum Köln ihren Soforthilfefonds auch über die Flüchtlingshilfe hinaus ausgeweitet. Finanzielle Hilfe kann unbürokratisch beantragt werden, etwa wenn es darum geht, Fahrräder, Körbe und Boxen zum Transport von Lebensmitteln zu beschaffen. Oder um E-Bikes oder Anhänger zu mieten oder kleine Präsente wie Blumensträuße für besonders isolierte Personen zu kaufen.
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Corona-Hilfsfonds für gemeinnützige Organisationen
Die gemeinnützige AG PHINEO hat einen Corona-Hilfsfonds für von Corona wirtschaftlich betroffene gemeinnützige Organisationen ins Leben gerufen. Ob Sportvereine, Kultureinrichtungen, Obdachlosenhilfe, Nachbarschafts-, Bildungs- oder Jugendprojekte – wer coronabedingt in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerät, mehrheitlich privat finanziert ist und eine grundsätzlich wirkungsorientierte Arbeit belegen kann, ist berechtigt, Fördermittel über den Fonds zu beantragen.
Die Bewer­bungs­frist für gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­tio­nen und Ver­ei­ne um För­der­mit­teln aus dem Coro­na-Hilfs­fonds ende­te am 15. Novem­ber 2020. Je nach Bedarf soll der Corona-Hilfsfonds im Jahr 2021 aktiv fortgeführt werden. Wer hel­fen will, kann das auch wei­ter­hin tun. Alle noch ein­ge­hen­den För­der­bei­trä­ge wer­den an die als för­der­wür­dig geprüf­ten Orga­ni­sa­tio­nen weitergeleitet.
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Überbrückungshilfe
Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für diesen Zeitraum können ab sofort gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 31. Januar 2021. Sowohl kleine und mittelständische Unternehmen als auch Selbstständige und gemeinnützige Organisationen, die langfristig wirtschaftlich am Markt tätig sind, haben die Chance, das Förderprogramm von Bund und Ländern in Anspruch zu nehmen. Hierbei können die Unternehmen und Organisationen je nach Umsatzeinbuße bis zu 80% erstattet bekommen.
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Corona-Novemberhilfe
Von angeordneten Schließungen betroffene Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen werden durch eine »außerordentliche Wirtschaftshilfe« unterstützt, der sogenannten Novemberhilfe. Die Betroffenen erhalten Hilfe – in Form von Zuschüssen von 75 Prozent ihres entsprechenden durchschnittlichen Umsatzes im November 2019, tageweise anteilig für die Dauer des Corona-bedingten Lockdowns. Anträge können ab sofort noch bis zum 31. März 2021 gestellt werden.
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Finanzielle Solidarität
Das Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland, ein Netzwerk von Sozialunternehmer/innen, hat auf seiner Überblicksseite »Flatten the Curve - Wertvolle Ideen, Tools und Lösungen in Zeiten von Covid-19« viele Tipps und Links zu finanzieller Solidarität zusammengestellt.
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Nachstehend finden Sie zurückliegende bzw. bereits abgelaufene finanzielle Hilfen:

Coronahilfe Profisport NRW
Die Landesregierung hat für die von fehlenden Zuschauereinnahmen betroffenen Viertligisten im Sport ein 15-Millionen-Euro-Notprogramm aufgelegt. Die zusätzlichen Mittel sollen den auf Ticketverkäufe angewiesenen Mannschaften dabei helfen, finanziell bedingte Abmeldungen vom Spielbetrieb zu umgehen und trotz leerer Sportanlagen oder -hallen die jeweilige Ligazugehörigkeit aufrecht zu erhalten. Anträge können bis zum 15. Januar 2021 online über das Förderportal des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen gestellt werden.
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Stand 01.11.2020

Corona-Notfallpaket
Seit dem Spätsommer hatten etwa 135 Tafeln Mittel aus dem Corona-Notfallpaket in Anspruch genommen. Das Corona-Notfallpaket des Landes Nordrhein-Westfalen wurde auch auf kleinere Initiativen ausgeweitet, die Lebensmittel an bedürftige Menschen verteilen, aber nicht im Landesverband der Tafeln zusammengeschlossen sind. Für die zusätzlichen Kosten, die ihnen durch Corona entstanden sind, stehen aus dem Notfallpaket rund 260.000 Euro zur Verfügung. Zur Finanzierung von z. B. Plexiglastrennwände, Masken, Desinfektionsmittel oder zusätzlichen Aufwand. Pro Einrichtung konnten bis zu 5.000 Euro beantragt werden. Anträge konnten bis zum 25. November 2020 gestellt werden.
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Stand 06.11.2020

Förderung außerschulischer Bildungs- und Betreuungsangebot
Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt Angebote, die durch außerschulische Maßnahmen und Ferienprogramme pandemiebedingte Lernlücken schließen sollen. Die Förderung erhalten außerschulische Bildungs- und Betreuungsangebote für Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1 bis 13 an allen allgemeinbildenden Schulen. Die Höhe des Zuschusses beträgt bis zu 80 Prozent der entstehenden Personal- und Sachausgaben in Höhe von täglich 470 Euro pro Gruppe. Anträge konnten bis zum 31. Dezember 2020 bei der zuständige Bezirksregierung eingereicht werden.
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Stand 06.11.2020

NRW-Stärkungspaket »Kunst und Kultur«
Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen stellt 185 Millionen Euro für die Kultur zur Bewältigung der Corona-Krise bereit. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW) des Landes Nordrhein-Westfalen legte im Rahmen des Kulturstärkungsfonds NRW eine Programmlinie für gemeinnützige Kultureinrichtungen auf. Förderanträge konnten bis zum 15. November 2020 eingereicht werden.
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Stand 01.07.2020

NRW-Soforthilfe 2020
Anträge für die NRW-Soforthilfe 2020 konnten vom 27. März 2020 bis zum 31. Mai 2020 gestellt werden. Gemeinnützige Vereine können, soweit sie auch unternehmerisch tätig sind, ebenfalls Zugang zur Soforthilfe über das Wirtschaftsförderprogramm des Landes NRW erhalten. Dies umfasst auch entsprechende Vereine, wenn sie sich zwar wirtschaftlich betätigen, aber bei denen eine gemeinnützige Tätigkeit im Vordergrund steht (BGH, Beschl. V. 16.5.2017, Az. II ZB /716). Bei Vereinen müssen jedoch mehr als die Hälfte der Einnahmen aus erzielten Umsätzen bestanden haben, die durch die Corona-Krise beeinträchtigt wurden (siehe allgemeine Kriterien für die wesentliche Beeinträchtigung im Antragsformular). Ein Verein, der überwiegend von Beiträgen, kommunalen Zuschüssen oder Sponsoring lebt und wenig gewerblich am Markt mit seinen Dienstleistungen tätig ist, kann keinen Antrag stellen, weil er nicht unternehmerisch tätig ist.
Vereine, die wirtschaftlich tätig sind, haben die Möglichkeit Kurzarbeitergeld zu beantragen.
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Stand 25.06.2020

Förderprogramm »Engagement fördern. Ehrenamt stärken. Gemeinsam wirken.«
Die neu gegründete Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt hat das bundesweite Förderprogramm »Engagement fördern. Ehrenamt stärken. Gemeinsam wirken.« veröffentlicht. Damit sollen gemeinnützige Organisationen, Engagement und Ehrenamt in der Coronavirus-Pandemie unterstützt werden. Das Förderprogramm besteht aus drei Schwerpunktthemen: Innovation und Digitalisierung in der Zivilgesellschaft, Nachwuchsgewinnung sowie Struktur- und Innovationsstärkung in strukturschwachen und ländlichen Räumen. Bis zum 1. November 2020 konnten Anträge gestellt werden. Die beantragten Mittel müssen im Jahr 2020 ausgegeben werden.
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Stand 23.06.2020

Sonderförderung »Ehrenamt stärken. Versorgung sichern.«
Das Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat in Abstimmung mit dem Deutschen Landkreistag sowie den Landkreisen die Sondermaßnahme »Ehrenamt stärken. Versorgung sichern.« gestartet. Die Fördermaßnahme richtete sich an Initiativen in ländlichen Räumen in Deutschland. Es waren Initiativen antragsberechtigt, deren Maßnahmen überwiegend in kreisangehörigen Städten und Gemeinden von maximal 50.000 Einwohnern wirken. Interessensbekundungen für eine Förderung (von 2000 bis 8000 Euro) konnten zwischen dem 24. Juni und 12. Juli 2020 eingereicht werden.
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Stand 23.06.2020

Unterstützung von Menschen mit Behinderungen
Die Aktion Mensch hat ein Sonderprogramm Corona Soforthilfe aufgelegt. Gefördert wurden Aktionen im Bereich Assistenz und Begleitung sowie Lebensmittelversorgung für Menschen mit Behinderungen oder besonderen sozialen Schwierigkeiten. Bis zum 28. April 2020 konnten Anträge eingereicht werden.
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Stand 29.04.2020

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