Drei Fragen an...

Bild des Benutzers Björn Lappe
Gespeichert von Björn Lappe am 20. September 2016
Portraitfoto Christoph Metzelder

Drei Fragen an...

Christoph Metzelder

Mit seiner 2006 gegründeten Stiftung unterstützt Christoph Metzelder verschiedene (Aus-)Bildungs- und Freizeitprojekte, um Kindern und Jugendlichen eine Perspektive für ihre Zukunft zu ermöglichen und gesellschaftlicher Ausgrenzung entgegenzuwirken. Der ehemalige Profi-Fußballer aus Haltern engagiert sich seit vielen Jahren für soziale Zwecke. Im Jahr 2011 wurde ihm für sein Engagement der Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft verliehen.

 

Im Jahr 2006 wurde die Christoph Metzelder Stiftung gegründet. Was möchten Sie mit Ihrem Engagement bewegen?

Ich hatte das große Glück, in einem Umfeld aufzuwachsen, in dem meine Talente gefördert und gefordert wurden. Das hat mir nicht nur einen vernünftigen Schulabschluss, sondern auch das Privileg ermöglicht, als Profisportler tolle Erfahrungen zu sammeln. Diese Chancen haben viele junge Menschen in unserem Land nicht. Ich habe es 2006 nach der WM im eigenen Land als Verpflichtung empfunden, mein Glück zu teilen und noch mehr zu machen, als in den Jahren zuvor. Das war der Startschuss für die Gründung der Christoph Metzelder Stiftung.

Was beeindruckt Sie besonders an den Projekten, die Ihre Stiftung in NRW fördert?

Ich möchte eigentlich keines der 25 Projekte hervorheben. Aber gerade in NRW sind wir vor 10 Jahren gestartet und ein Großteil unserer Projekte befindet sich weiterhin zwischen Rhein und Ruhr. Ich bin selber im Ruhrgebiet aufgewachsen und weiß um die großen Herausforderungen und Probleme der Kommunen, aber auch der Menschen. Trotzdem spüre ich gerade hier einen besonderen Umgang miteinander, eine Solidarität und eine Selbstverständlichkeit im Umgang mit anderen Kulturen und Religionen, die in diesem »Schmelztiegel« historisch gewachsen ist.

Was gewinnen Sie dadurch, dass Sie sich für andere engagieren?

Ich hatte das große Glück, als Fußballer Titel gewinnen zu dürfen. Besondere emotionale Momente als Höhepunkt und Lohn für eine Saison gemeinsamer Arbeit. Dennoch habe ich diese Augenblicke immer als sehr vergänglich empfunden, warten doch direkt danach bereits neue Aufgaben!
Die Momente in den Einrichtungen, die Begegnungen mit den Mädchen und Jungen, die ehrliche Freude über unser Enagegement und die kleinen und großen Erfolgsgeschichten sind viel mehr als das. Das hat eine wirkliche Bedeutung für das Leben junger Menschen!

Relevante

Pressemitteilungen

Drei Fragen an...

Weitere Interviews

Links

ZUM THEMA

Was Uns Bewegt

Dossiers

Downloads

zum Thema

KEINE ERGEBNISSE

Mehr

zum Thema

Weitere

Informationen

KEINE ERGEBNISSE