Drei Fragen an...

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Gespeichert von Björn Lappe am 4. April 2017
Ministerin Christina Kampmann blickt zum Betrachter.

Drei Fragen an...

Christina Kampmann

Christina Kampmann, Jahrgang 1980, ist seit dem 1. Oktober 2015 Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen. Die gebürtige Gütersloherin war zuvor SPD-Abgeordnete im Bundestag und dort Mitglied im Innenausschuss sowie im Ausschuss Digitale Agenda. Christina Kampmann hat das Studium der Verwaltungslehre, Politikwissenschaft und European Studies in Bielefeld, Hagen und Wien absolviert.

 

Welchen Stellenwert hat das Bürgerschaftliche Engagement für Sie?

Bürgerschaftliches Engagement ist bunt, vielfältig und wichtig für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Bürgerschaftliches Engagement gehört in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit und es gehört in den Mittelpunkt der politischen Arbeit. Wir haben das Bürgerschaftliche Engagement deshalb zu einer wichtigen Querschnittsaufgabe der Landesregierung gemacht. Als Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport bin ich nicht nur für das Bürgerschaftliche Engagement in diesen Bereichen zuständig. In meinem Haus ist auch das Referat für Bürgerschaftliches Engagement angesiedelt, das federführend und ressortübergreifend an guten und zukunftsfähigen Rahmenbedingungen für das freiwillige Engagement arbeitet und seine Anerkennung fördert. Die Landesregierung will die ehrenamtlich Engagierten nicht alleine lassen, sondern sie auf vielfältige Weise unterstützen. Dazu gehören verlässliche Ansprechpartner, Informationen, Beratung und Qualifizierung genauso wie Anerkennung und Wertschätzung.

Wie fühlen Sie sich als für die Förderung des Engagements zuständige Ministerin? Was bedeutet das für Sie persönlich?

Ich habe eine tolle Aufgabe. Ich lerne viele Menschen kennen, die sich mit Herzblut für die Gesellschaft und das Gemeinwohl engagieren und komme mit ihnen ins Gespräch. Dabei spüre ich immer wieder die Begeisterung, die von ihnen ausgeht. Ich bin überzeugt, dass die Bedeutung des Bürgerschaftlichen Engagements in Zukunft noch weiter zunehmen wird – das Beispiel der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe macht das eindrucksvoll deutlich. Hier zeigt sich, wie groß die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger ist, Hilfe zu leisten und wie sehr unsere Gesellschaft von dem Bürgerschaftlichen Engagement profitiert. Das gilt für alle Bereiche des Engagements. Deshalb ist es eine große Freude für mich, dieses Engagement unterstützen zu können.

Waren Sie schon einmal ehrenamtlich tätig?

Ja, ich selbst war immer wieder an unterschiedlichen Stellen ehrenamtlich aktiv. In der Politik, für die Demokratie und für Bürgerrechte. Deshalb weiß ich auch, wie wichtig ehrenamtliches Engagement ist.

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