Allzeitorte. Gemeinsam mehr bewegen

Allzeitorte. Gemeinsam mehr bewegen

Bewerbungsschluss: 15.05.2026

Mit dem Programm „Allzeitorte. Gemeinsam mehr bewegen“ setzen die Robert Bosch Stiftung und der Bundesverband Soziokultur ein Zeichen für mehr Dialog, Zusammenhalt und demokratisches Miteinander. Ziel ist es, Menschen wieder stärker für Gemeinschaft und Beteiligung zu gewinnen – gerade dort, wo sie sich im Alltag ohnehin begegnen.

Ob Schwimmbad, Teestube oder Vereinsheim, ob Elterncafé, Baumarkt oder Parkanlage, ob Nachbarschaftstreff oder Räume in Kirchen, Synagogen oder Moscheen, ob Suppenküche, Fitnessstudio oder KFZ-Werkstatt: Orte, die Menschen ohnehin aufsuchen, bieten großes Potenzial, um unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen, Dialog zu ermöglichen und gemeinsames Handeln anzustoßen. Dabei geht es nicht um fertige Lösungen, sondern um ein gemeinsames Suchen und Gestalten. Die besten Ideen entstehen oft direkt aus den Bedürfnissen und Wünschen der Menschen, die den Ort nutzen und beleben 

Was wird gefördert?  

Gesucht werden Kooperationen, die Demokratie im Alltag erfahrbar machen, Vertrauen und Zuversicht stärken sowie nachhaltige Strukturen für Mitsprache und Beteiligung aufbauen. Gemeinsam verwandeln sie einen alltäglichen Ort in einen langfristigen Treffpunkt für Austausch, Mitgestaltung und demokratische Praxis. 

Wer ist antragsberechtigt? 

Das Programm richtet sich vorrangig an soziokulturelle Zentren und Initiativen, politisch Bildende sowie Alltags- oder Freizeitorte. Die Antragstellung muss als Trio aus den Bereichen Soziokultur, politische Bildung und Alltags- bzw. Freizeitort erfolgen.  Dabei muss die antragstellende Einrichtung gemeinnützig sein und einen der drei Bereiche abdecken: 

  • Alltags- oder Freizeitort
  • Soziokultur
  • Politische Bildung 

Das Trio muss bei Antragstellung feststehen und die Absicht im Antrag bestätigt werden 

Wie hoch ist die Fördersumme? 

15 Trios aus Soziokultur, politischer Bildung und Alltags-/Freizeitort erhalten eine Pauschale von 6.000 Euro für das Erarbeiten eines tragfähigen Konzeptes. Sieben Trios können anschließend ihr Konzept in drei Jahren mit einer Fördersumme von insgesamt max. 140.000 Euro umsetzen.  

Während des gesamten Programms werden alle Teilnehmer durch Vernetzung, Erfahrungsaustausch, Fortbildungen sowie eine fachliche und wissenschaftliche Begleitung unterstützt 

Wann endet die Antragsfrist? 

Die Bewerbungsphase läuft bis zum 15. Mai 2026.  

Alle Informationen zum Programm findet ihr auf der Projektseite des Bundesverbands Soziokultur e.V..