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Zwei Hochschulen aus dem Ruhrgebiet Sieger im Wettbewerb um gesellschaftliche Verantwortung

Im Wettbewerb »Mehr als Forschung und Lehre« der Stiftung Mercator und des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft konnten die Fachhochschule Dortmund und die Universität Duisburg-Essen mit ihren Konzepten für gesellschaftliches Engagement überzeugen. Sie wurden mit vier weiteren Universitäten aus 78 Bewerbungen ausgewählt und erhalten nun für ihre Projekte eine Förderung von jeweils 190.000 Euro. 

Die FH Dortmund wurde für das Projekt »Hochschule vor Ort in der Dortmunder Nordstadt« ausgezeichnet. Junge Menschen mit Migrationshintergrund aus dem Problemstadtteil Nordstadt sollen an ein Studium herangeführt werden. Zudem sollen für die zahlreichen leerstehenden Wohnungen, Ladenlokale und handwerklich genutzten Räumlichkeiten Nutzungskonzepte im Sinne einer nachhaltigen Stadtteilentwicklung erstellt werden.

Die Universität Duisburg-Essen engagiert sich in dem »Projekt Regio ELF« (Engagement in Forschung und Lehre) in enger Kooperation mit Vertretern der Zivilgesellschaft für die nachhaltige Weiterentwicklung der Region mit dem Ziel, gemeinsam Verantwortung für die Region und ihre demografischen, ökologischen, bildungssoziologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen zu übernehmen.

Das auf drei Jahre angelegte Programm »Mehr als Forschung und Lehre« soll Hochschulen dabei unterstützen, ein Selbstverständnis für ihre Rolle als zivilgesellschaftliche Akteure zu entwickeln und umzusetzen. Hochschulen übernehmen Verantwortung für das Gemeinwesen, z.B. indem sie sich für mehr Bildungsbeteiligung einsetzen, gesellschaftliches Engagement in Lehre und Forschung integrieren oder den Dialog mit der Gesellschaft suchen. Beide Stiftungen stellen jeweils 700.000 Euro zur Verfügung. Weitere Preisträger kommen aus Augsburg, Friedrichshafen, Kassel und München.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und zu den Preisträgern erhalten Sie hier.