Die Rubrik stellt ausgewählte engagementfördernde Kommunen in Nordrhein-Westfalen vor. Wenn Sie Ihre Kommune für diese Rubrik vorschlagen möchten, wenden Sie sich bitte an die Redaktion.
Die »Leitstelle Älter werden in Ahlen« der Stadt Ahlen ist zuständig für die Weiterentwicklung der Seniorenarbeit sowie für die Förderung ehrenamtlichen Engagements.
Das engagementpolitische Gesamtkonzept in Arnsberg basiert auf einem Ratsbeschluss der Stadt. Seit Mitte der 1990er Jahre erarbeiten in Arnsberg verschiedene Bereiche – Stadtplanung, Schule, Politik, Verwaltung und Bürgerschaft – in Stadtteilkonferenzen und Zukunftswerkstätten maßgeschneiderte Angebote für verschiedene Zielgruppen.
Der Zivilgesellschaft und dem Bürgerengagement im Dortmunder Rathaus eine neue Heimat zu geben, war das erklärte Ziel des im Jahr 2010 gewählten Oberbürgermeisters. Vor diesem Hintergrund hat die Stadt Dortmund den Geschäftsbereich »Bürgerinteressen und Zivilgesellschaft« eingerichtet. Zehn Anlaufstellen wurden innerhalb dieses Geschäftsbereichs, im Amt des Oberbürgermeisters und des Rates, zusammengeführt. Dialog, Transparenz und die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements ist das gemeinsame Ziel aller Verantwortlichen.
In Essen wird der Begriff Bürgerkommune als ein Prozess verstanden, in dem das Verhältnis zwischen der Kommune und der Bürgergesellschaft neu bestimmt wird. Um die vielfältigen Potentiale der Bürgergesellschaft für ein stärkeres Gemeinwesen zu nutzen, muss eine Kommune die nötigen Rahmenbedingungen für verschiedene Zielgrupppen schaffen: Bewohner/innen, Organisationen und Einrichtungen sowie die Unternehmen, die in der Stadt ansässig sind.
Das Konzept zur kommunalen Engagementförderung wurde im Jahr 2009 im Rahmen des Demographieprozesses der Stadt Euskirchen erarbeitet. Seitdem ist die Engagementförderung als kommunale Querschnittsaufgabe im Euskirchener Stadtrat politisch verankert.
In der Verwaltung wurde die Engagementförderung im Oktober 2007 zunächst durch die Einrichtung der »Stabsstelle Bürgerengagement« verankert. Die Engagementförderung der Stadt Greven unterstützt das bürgerschaftliche Engagement von Bürgerinnen und Bürgern in allen Bereichen und Organisationsformen.
Die Kölner Kommunalstelle zur Förderung und Anerkennung Bürgerschaftlichen Engagements (FABE) wurde durch einen Ratsbeschluss im Amt des Oberbürgermeisters eingerichtet. FABE ist Ansprechpartnerin für Ehrenamtliche, Organisationen, Verbände, Unternehmen und sonstige Initiativen. Als Geschäftsstelle des stadtweiten Kölner Netzwerks Bürgerengagement verbindet sie die unterschiedlichen Akteure (Vereine, Initiativen, freie Träger, Wirtschaft, Verwaltung und Politik) und verankert dadurch die Idee einer aktiven Bürgergesellschaft.
Die Weiterentwicklung des Kreises Lippe zum familien-, kinder- und jugendfreundlichen Kreis sowie die Verbesserung der sozialen Sicherung ist ein strategisches Ziel in der Zielplanung des Kreises Lippe. Die Stärkung des Ehrenamtes ist ein wichtiges Einzelprojekt dieses strategischen Ziels.
Die seit dem Jahr 2005 existierende Stabsstelle Bürgerengagement hat sich nach eigenen Angaben zum Ziel gesetzt, ein trägerübergreifendes Kontakt-, Beratungs- und Förderbüro für alle Generationen, Vereine, Einrichtungen, Verbände, Initiativen und Unternehmen zu schaffen.
Für die Stadt Telgte ist ein wichtiger Meilenstein für den Ausbau der Engagementförderung der Telgter Demographieprozess. Dieser wurde 2010 vom Rat der Stadt Telgte mit großer Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger eingeleitet. Zu den Ergebnissen zählen auch Projekte, die das freiwillige Engagement der Bürgerinnen und Bürger unterstützen.
In der Wahrnehmung des Gemeinderates in Wetter (Ruhr) hat die politische Anerkennung und Förderung gesellschaftlichen Engagements einen hohen Stellenwert. Die kommunale Initiative für das Ehrenamt wurde als Schwerpunkt-Maßnahme des Bürgermeisters in der organisatorischen Zuständigkeit der Stadtverwaltung und unter Zustimmung des Gemeinderates beschlossen und umgesetzt.