Bürgerschaftliches Engagement bietet vielfältige Chancen für eine zukunftsfähige kommunale Entwicklung. Viele Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen haben bereits Strategien zur lokalen Engagementförderung entwickelt, andere überlegen, ob und auf welche Weise sie das Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger unterstützen können. Sicher ist: jede Stadt hat eigene Wege sich dem Thema Bürgerschaftliches Engagement zu nähern.
Kommunen und Engagement: Gute Beispiele kommunaler Engagementförderung in NRW
Die Rubrik stellt kontinuierlich ausgewählte engagementfördernde Kommunen in Nordrhein-Westfalen vor. Die Beispiele zeigen: durch eine Ausweitung und kommunale Förderung des bürgerschaftlichen Engagements und der Bürgerbeteiligung lässt sich das Kräfteverhältnis und das Zusammenspiel zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Politik, Verwaltung und engagierter Unternehmen vor Ort nachhaltig neu gestalten.
Gute Beispiele: Kurzportraits
Kommune im Fokus
(II/2012): Solingen
(I/2012): Mülheim an der Ruhr
Kommunen mit Ehrenamtskarte
Zahlreiche Kommunen haben die Ehrenamtskarte als Anerkennung für Engagierte eingeführt. Die Ehrenamtskarte ist ein Instrument kommunaler Engagementförderung. Informationen über die kommunalen Anlaufstellen der beteiligten Kommunen sind auf einer interaktiven Landkarte einsehbar.
Kommunen und Engagement: Literatur und Arbeitshilfen
Engagementförderung, Bürgerkommune oder gesellschaftliches Unternehmensengagement auf kommunaler Ebene: die Rubrik versammelt praxis- und handlungsorientierte Arbeitshilfen für den kommunalen Alltag.
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»Zukunftsfaktor Bürgerengagement«: Entwicklungswerkstatt für kommunale Engagementstrategien in NRW
Das Projekt »Zukunftsfaktor Bürgerengagement« zielt darauf ab, Bürgerengagement auf kommunaler Ebene weiter anzuregen und durch die Schaffung von engagementfreundlichen Rahmenbedingungen zu unterstützen. Mit dem vom Forschungsinstitut Geragogik (FoGera) durchgeführten Pilotprojekt hat das Familienministerium den Austausch und die Vernetzung der Pilotkommunen Bonn, Burbach, Emsdetten, Hemer, Kamp-Lintfort, Lemgo, Mönchengladbach, Oberhausen, Solingen und des Kreises Lippe ein Jahr lang unterstützt. Gleichzeitig wurde auch die Entwicklung von lokalen Engagementstrategien angeregt und begleitet. Zu den wichtigsten Erkenntnissen der Pilotphase gehören: Wenn das bürgerschaftliche Engagement auf lokaler Ebene erfolgreich gestärkt werden soll, ist ein fester Ansprechpartner in der Kommunalverwaltung notwendig. Zum Abschluss des Projekts hat Familienministerin Ute Schäfer im Dezember 2012 in Düsseldorf mit dem Landkreistag NRW, Städte- und Gemeindebund NRW, Städtetag NRW sowie den neun Pilotkommunen und dem Kreis Lippe die Erklärung »Zukunftsfaktor Bürgerengagement – Gemeinsam und vernetzt handeln« (PDF) unterzeichnet.
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