Städte-Netzwerk NRW (Hg.): Bürgerstiftungen in Ihrer Stadt. Ein Leitfaden für Kommunen und Initiativen. Unna 2005. ISBN 3-935106-02-5
Hinterhuber, Eva-Maria; Müller, Karin; Nährlich, Stefan & Strachwitz, Rupert Graf (Hg.): Bürgerstiftungen in Deutschland. Bilanz und Perspektiven. Wiesbaden 2005. ISBN 978-3-531-14601-0
Der vorliegende Band untersucht die Entwicklung der Bürgerstiftungen in Deutschland. Die Autoren des Bandes gehen der Frage nach, ob und inwieweit das angelsächsische Modell erfolgreich in Deutschland eingeführt, angepasst und weiterentwickelt wurde.
Rüttgers, Martin & Schwarz, Michael: Bürgerstiftungen in Deutschland - Vorbilder für Köln? Köln 2004. ISBN 3-934404-25-1
Die Autoren liefern eine empirische Studie zur Gründungsstrategie einer Kölner Bürgerstiftung.
Brömmling, Ulrich: Die Kunst des Stiftens. 20 Perspektiven auf Stiftungen in Deutschland. Berlin 2005. ISBN 978-3-9805009-6-8
Das Buch enthält eine überarbeitete und erweiterte Sammlung einer mehrteiligen Artikelserie über Stiftungen in Deutschland, die von August bis Dezember 2004 in der Frankfurter Rundschau erschien.
Bertelsmann Stiftung (Hg.): Handbuch Bürgerstiftungen. Ziele, Gründung, Aufbau, Projekte. Gütersloh 2004. ISBN 978-3-89204-766-7
Das »Handbuch Bürgerstiftungen« bietet umfassende Informationen zu dieser Stiftungsform sowie konkrete Hinweise und Konzepte zum Aufbau und Management einer Bürgerstiftung.
Bertelsmann-Stiftung (Hg.): Handbuch Stiftungen. Ziele, Projekte, Management, Rechtliche Gestaltung. Wiesbaden 2003. ISBN 978-3-409-29896-4
Das »Handbuch Stiftungen« der Bertelsmann Stiftung informiert grundlegend über Stiftungen und ihre (gesellschaftliche) Bedeutung. Das Handbuch versammelt Texte zu Führung und Organisation einer Stiftung sowie zu Projektauswahl und -management und schließlich zur rechtlichen Gestaltung und Stiftungsaufsicht.Â
Kaminski, Claudia/Lentzsch, Annette/Wagner, Ralf: Öffentlichkeitsarbeit für Bürgerstiftungen. Profil schärfen, Anerkennung gewinnen, erfolgreich kommunizieren. Berlin 2004
Der Ratgeber gibt Anleitungen und Tipps für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit von Bürgerstiftungen und Gründungsinitiativen. In einzelnen Planungsschritten werden Maßnahmen aufgezeigt, wie die Ideen und die Arbeit von Bürgerstiftungen gekonnt in der Öffentlichkeit zu präsentieren sind.
Meyer, Petra/Eilinghoff, Dirk/Epkenhans, Ina/Then, Volker: Ratgeber Stiften. Gütersloh 2003, 2004, 2006.
Der »Ratgeber Stiften« unterstützt die Entwicklung von Stiftungen in drei praxisorientierten Bänden. Der erste Band (ISBN 978-3-89204-725-4) hilft Stifterinnen und Stiftern bei der Vorbereitung einer Stiftungsgründung. Hier werden die Möglichkeiten des Stiftungswesens dargestellt und die Schritte zur Planung und Gründung einer Stiftung erklärt. In Band zwei (ISBN 978-3-89204-765-0) werden die Strategie- und Projektentwicklung und die Durchführung erfolgreicher Förderprogramme erläutert sowie Grundlagen einer strategischen Öffentlichkeitsarbeit skizziert. Band 3 (ISBN 978-3-89204-783-4) befasst sich schließlich zum einen mit der Führungs- bzw. Gremienstruktur einer Stiftung und ihrer personellen Besetzung durch Ehrenamtliche, zum anderen mit der effizienten Gestaltung der Gremienarbeit. Abschließend wird die kooperative Zusammenarbeit mit Freiwilligen, Hauptamtlichen und externen Beratern in der Stiftungsarbeit beleuchtet.
Weitz, Barbara, Deutsche Stiftungsagentur GmbH & Pues GmbH Steuerberatungsgesellschaft (Hg.): Rechtshandbuch für Stiftungen. Hamburg 2005
Das Handbuch stellt das aktuelle Recht in der Praxis für alle Stiftungsarten vor. Das Loseblattwerk enthält Beiträge von Praktikern mit zahlreichen Beispielen aus der Stiftungspraxis, Musterbriefe und Checklisten. Das Handbuch kann nur über den Verlag bezogen werden.
Timmer, Karsten: Stiften in Deutschland. Die Ergebnisse der StifterStudie. Gütersloh 2005. ISBN 978-3-89204-784-1
Die von der Bertelsmann-Stiftung in Auftrag gegebene »StifterStudie« untersucht Motive und Erfahrungen von Stiftern. Grundlage der Studie ist eine Befragung von Stiftern, die seit 1990 Stiftungen initiiert haben. Der vorliegende Band dokumentiert die Ergebnisse und erläutert anschaulich, aus welchen Gründen und mit welchen Erwartungen Menschen eine Stiftung gründen. Daten zur sozialen Herkunft der Stifter, zur Ausrichtung der Stiftungen und zur öffentlichen Wahrnehmung von Stiftern runden die Darstellung ab.
Christiane Weber: Stiftungen als Rechts- und Ausdrucksform Bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland. 2009, 239 S., ISBN 978-3-8329-3866-6
Stiftungen gründen auf einer uralten Tradition. Heute erleben sie als ein einzigartiges Instrument Bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland eine Renaissance. Der Gesetzgeber fördert mit den jüngsten Reformen des Stiftungs- und Gemeinnützigkeitsrechts diese Entwicklung. Die Autorin diskutiert kritisch Begriff und Merkmale Bürgerschaftlichen Engagements, beschreibt deren Formen und Schwerpunkte und stellt den Zusammenhang her mit den programmatischen Konzepten einer Zivil- und Bürgergesellschaft. Sie beleuchtet die im Gemeinnützigkeitsrecht entwickelten Grundsätze steuerlicher Förderungswürdigkeit vor dem Hintergrund der Steuerrechtfertigung aus der Gemeinwohlverantwortung. Das Buch klärt Begriff und Wesen der Stiftung und gibt einen eingehenden historischen Rückblick. Rechtsformen und Voraussetzungen privatrechtlicher Stiftungen werden ausführlich dargestellt. Der Einordnung in eine Stiftungstypologie folgt die Auseinandersetzung mit der Bürgerstiftung als einer beliebten Form der Gemeinschaftsstiftung. Eine umfangreiche Bestandsaufnahme verdeutlicht die erstaunliche Vielfalt im deutschen Stiftungswesen und gibt Auskunft über Beweggründe und Profil privater Stifter.
Alexander Gregory / Peter Lindlacher i.A. von Evangelisches Bildungswerk München (EBW) und IBPro e.V. (Hrsg.): Stiftungen nutzen - Stiftungen gründen. Arbeitshilfen für Selbsthilfe- und Bürgerinitiativen Nr. 38, Verlag Stiftung MITARBEIT und AG SPAK Ratgeber (4. Auflage), Bonn 2008, 200 S., 22,00 Euro, ISBN 978-3-928053-99-0
Stiftungen erleben seit Jahren einen ungeheuren Boom. Statistisch werden in Deutschland täglich drei neue Stiftung gegründet. Deutlich erhöhte steuerliche Anreize führen dazu, dass auch schon bestehenden Stiftungen große Summen zufließen. Die Mehrheit der inzwischen rund 16.000-18.000 privatrechtlichen Stiftungen sind Förderstiftungen. Sie unterstützen Soziales, Kultur, Ökologie, Wissenschaft etc. Die Autoren nehmen Stellung zur Reform des Stiftungsrechts und beschreiben die Vor- und Nachteile verschiedener Modelle für Stiftungen. Die Publikation zeigt aber auch auf, wie erfolgreich Förderanträge gestellt werden können. Daneben werden vielfältige, auch unbürokratische Wege zur Stiftungsgründung erläutert.
Robert-Bosch-Stiftung (Hg.): Die Stunde des Bürgers. Stiftungsförderung im Einigungsprozess. Stuttgart 2004. ISBN 978-3-922934-91-2
Nach der Wende wurden in den neuen Bundesländern zahlreiche neue private Stiftungen gegründet. Die Robert Bosch Stiftung hat in diesem Prozess viele Initiativen gefördert und beraten. In dem vorliegenden Buch beantwortet der Autor Fragen nach der Rolle der Stiftungen im Einigungsprozess. Neben einer anschaulichen Dokumentation des Förderprogramms der Robert Bosch Stiftung enthält das Buch auch Länderprofile aktiver Bürgerschaften.
Innenministerium des Landes NRW: Stiftungsverzeichnis für das Land NRW.
Die vom Innenministerium des Landes NRW getragene Website präsentiert die nordrhein-westfälischen Stiftungen in einem zentralen Verzeichnis. Eine erweiterte Suchfunktion erleichtert die Recherche.
Böckel, Martin: Unabhängige Bürgerstiftungen. Wesen, Entstehung und Wirken im kommunalen Umfeld. Hamburg 2006. ISBN 978-3-8300-2313-5
Der Autor befasst sich mit Unabhängigen Bürgerstiftungen als neuem Phänomen in der deutschen Stiftungslandschaft. Bürgerstiftungen werden als eine Ausdrucksform der modernen Bürgergesellschaft begriffen, die von der Vision der aktiven Gesellschaft ausgeht, in der die Bürger über die bloße politische Beteiligung hinaus tätige Mitverantwortung in allen gesellschaftlichen Bereichen übernehmen. Dementsprechend widmet sich der Autor u.a. der Frage, in welchem Umfang und innerhalb welcher Grenzen Bürgerstiftungen eine erfolgversprechende Perspektive der Staatsentlastung und der Erweiterung der Partizipation von Bürgern im kommunalen Gemeinwesen darstellen können.
Bundesverband Deutscher Stiftungen: Verzeichnis Deutscher Stiftungen. Berlin 2005. ISBN 978-3-8305-0608-9
Das Nachschlagewerk portraitiert insgesamt 10.964 Stiftungen (Stand 2005). Das Verzeichnis enthält eine umfangreiche Einführung mit aktuellem Datenmaterial sowie Statistiken über das Stiftungswesen.