Ministerium für Generationen, Frauen, Familie und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen
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Grundlagen

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B

Bericht über die Arbeit des Unterausschusses »Bürgerschaftliches Engagement« in der 16. Wahlperiode

Deutscher Bundestag: Bericht über die Arbeit des Unterausschusses »Bürgerschaftliches Engagement« in der 16. Wahlperiode (UA-Drs. 16/88, 27.05.2009)

Der Bericht informiert über die Arbeit des Ausschusses in der 16. Wahlperiode. Er steht als Download bereit.

Bericht über die Arbeit des Unterausschusses »Bürgerschaftliches Engagement« in der 15. Wahlperiode

Deutscher Bundestag: Bericht über die Arbeit des Unterausschusses »Bürgerschaftliches Engagement«. Berichtszeitraum Mai 2003 - Juni 2005 (UA-DRS. 15/090. 16.06.2005)

Der Bericht informiert über die Arbeit des Ausschusses in der 15. Wahlperiode. Er steht als Download bereit.

Bericht zur Lage und zu den Perspektiven des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland

Bericht zur Lage und zu den Perspektiven des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland. Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, 2009, 220 S.

Einen »Bericht zur Lage und zu den Perspektiven des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland« hat das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) vorgelegt. Ein Schwerpunkt der Untersuchung, die vom WZB erarbeitet und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wurde, ist der Zusammenhang zwischen bürgerschaftlichem Engagement und Familie. Der Bericht steht zum Download bereit.

Bürgergesellschaft als Projekt

Bode, Ingo/Evers, Adalbert/Klein, Ansgar (Hrsg.): Bürgergesellschaft als Projekt. Eine Bestandsaufnahme zu Entwicklung und Förderung zivilgesellschaftlicher Potenziale in Deutschland. Wiesbaden 2009, 345 S., 29,90 Euro, ISBN 978-3-531-16266-9

Wie ist es um das Projekt Bürgergesellschaft in Deutschland bestellt? Sind die aktuell diskutierten wissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen Konzepte einer »aktiven Bürgergesellschaft« überhaupt tragfähig und realistisch? Kann die Bürgergesellschaft das leisten, was sie laut Politik und Wissenschaft leisten soll oder dient sie nur als billiger Jakob und Munition für Sonntagsreden? Der vorliegende Band behandelt diese Fragen aus interdisziplinärer Perspektive und macht sie zum Gegenstand einer kontroversen Diskussion. Zugleich stellen einige Beiträge den mit dem Begriff der Bürgergesellschaft häufig verbundenen emphatischen Erwartungen differenzierte empirische Befunde gegenüber.

Bürokratieentlastung des Dritten Sektors und des bürgerschaftlichen Engagements

Das Sonderheft der Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung e.V. (AWV) veröffentlicht aktuelle Beiträge zum Thema Bürokratieentlastung im Dritten Sektor und für freiwillig engagierte Bürgerinnen und Bürger. Es werden empirische Grundlagen und Forschungsbezüge vorgestellt und Perspektiven entwickelt, wo und für welche Adressatenkreise wirksame Entlastungen von Bürokratie möglich sind. Die Schrift dokumentiert die Vorträge des Gründungworkshop des gleichnamigen Arbeitskreises.

Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung (AWV): Bürokratieentlastung des Dritten Sektors und des bürgerschaftlichen Engagements. 2009, AWV-Informationen Special IV., ISBN 978-3-931193-61-1, ISSN 1868-6753

Bürgerengagement – Chance für Kommunen

Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt): Bürgerengagement - Chance für Kommunen. Köln 1999.

Die Studie des Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement beleuchtet die Bedeutung des Bürgerengagements bei der Reform und Revitalisierung des Gemeinwesens und seine Förderung durch die kommunale Verwaltung. Die Studie kann bei der KGSt gegen Gebühr bestellt werden.

Bürgerengagement und Zivilgesellschaft in Deutschland – Stand und Perspektiven

Maecenata-Institut (Hrsg.): Bürgerengagement und Zivilgesellschaft in Deutschland. Stand und Perspektiven. Report 2006.

Der vorliegende Beitrag berichtet in komprimierter Form über den Zustand und die Perspektiven von Zivilgesellschaft und bürgerschaftlichem Engagement in Deutschland. Die Autoren plädieren zur Stärkung der Zivilgesellschaft und des Bürgerengagements für Reformen der Rahmenbedingungen und verstärkte Öffentlichkeitsarbeit. Der Bericht steht im Internet als pdf-Datei zum Download bereit.

Bürgerhandbuch

Ackermann, Paul: Bürgerhandbuch. Basisinformationen und 66 Tipps zum Tun. Schwalbach/Ts. 2004. ISBN: 978-3-89974-095-0

Das Handbuch möchte Bürgerinnen und Bürger in die Lage versetzen, ihre Rechte und Mitwirkungsmöglichkeiten in einer demokratischen Bürgergesellschaft und im politischen System der Bundesrepublik Deutschland wahrzunehmen. Dabei berücksichtigt der Autor die zunehmende Europäisierung und Globalisierung der Politik. In zehn Bausteinen werden die zentralen politischen Handlungsfelder vorgestellt. Darüber hinaus erhalten die Leser/innen Basisinformationen, um sich politisch sachkundig zu machen, und zum anderen Tipps, um selbst aktiv werden zu können.  Das Buch ist 2005 auch im Rahmen der Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung erschienen (Bd. 484) und kann über die Landeszentrale für Politische Bildung bezogen werden.

Bürgerschaftliches Engagement als Bildungsziel in der Schule

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (Hg.): Bürgerschaftliches Engagement als Bildungsziel (in) der Schule. Berlin 2005

Die Dokumentation der bundesweiten Fachtagung, die das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) in Kooperation mit der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung vom 29.-30. Oktober 2004 in Mainz durchgeführt hat, versammelt die Vorträge der Tagung ebenso wie die Berichte aus den Arbeitsgruppen. Zudem werden eine Vielzahl von positiven Beispielen für die Verzahnung von Schule und Engagement gegeben. Die Dokumentation steht als Download auf den Seiten des BBE bereit.

Bürgerschaftliches Engagement: Auf dem Weg in eine zukunftsfähige Gesellschaft

Enquete-Kommission »Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements« des Deutschen Bundestags: Bürgerschaftliches Engagement - Auf dem Weg in eine zukunftsfähige Gesellschaft. Opladen 2002.  ISBN 978-3-8100-3660-5.

Der Bericht der Enquete-Kommission »Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements« ist das Standardwerk zur aktuellen Situation und Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland. Er enthält auf mehr als 800 Seiten Bestandsaufnahmen, Analysen und Entwicklungsperspektiven sowie konkrete Handlungsempfehlungen für Staat und Bürgergesellschaft..  

Bürgerschaftliches Engagement - Förderung durch die Bundesländer: Ziele, Instrument und Strategien im Vergleich

Otto, Ulrich/ Schmid, Josef/ Mansour, Julia/ Plank, Sven/ Schönstein, Stefanie/ Steffen, Christian (Hg.):   Bürgerschaftliches Engagement - Förderung durch die Bundesländer. Ziele, Instrumente und Strategien im Vergleich. Wiesbaden 2003. ISBN: 978-3-8100-3746-6

Der Band stellt unterschiedliche Modelle der Förderung des bürgerschaftlichen Engagements durch die deutschen Bundesländer vor.

Bürgerschaftliches Engagement stabilisieren, stärken, steigern

Born, Sabrina: Bürgerschaftliches Enagement stabilisieren, stärken und steigern. Innovation und Investition in Infrastruktur und Infrastruktureinrichtungen. Bonn 2005. ISBN: 978-3-89892-322-4

Die Studie ist im Rahmen des Arbeitskreis »Bürgergesellschaft und Aktivierender Staat« der  Friedrich-Ebert-Stiftung entstanden. Sie steht auf der Homepage der FES zum Download bereit.

D

Die Bürgergesellschaft in der Diskussion

Friedrich-Ebert-Stiftung (Hg.): Die Bürgergesellschaft in der Diskussion. Bonn 2002. ISBN 978-3-89892-118-3

Der vorliegende Band veröffentlicht die Beiträge aus der Fachkonferenz »Zivilgesellschaft - Netzwerkgesellschaft - Politische Bildung«, die von der Friedrich-Ebert-Stiftung im März 2002 durchgeführt wurde. Die einzelnen Beiträge setzen sich u.a. mit folgenden Fragestellungen auseinander: In welchem Sinne entwickelt sich die Gegenwartsgesellschaft zur Netzwerkgesellschaft? Welche traditionellen Institutionen verlieren an Bedeutung, welche neuen Handlungsformen und gesellschaftlichen Beziehungen gewinnen an Gewicht? Wieviel kulturellen Pluralismus verträgt eine demokratische Zivilgesellschaft?

Dokumentation der Fachexkursion »Freiwilligenarbeit in den USA«

Würz, Stephan & LandesEhrenamtsAgentur Hessen (Hg.): Dokumentation der Fachexkursion »Freiwilligenarbeit in den USA im Mai 2004«. Wiesbaden 2005. ISBN 978-3-00-015822-3

Vertreter der kommunalen Spitzenverbände Hessens, der hessischen Staatskanzlei, des hessischen Sozialministeriums und hessische Fachleute haben ihre Erkenntnisse aus der Fachexkursion in der Dokumentation zusammengefasst, die Praxisimpulse für die Förderung von Bürgerengagement Jugendlicher, die Organisation von Freiwilligentagen und Freiwillienagenturen enthält. Die Dokumentation kann über die LandesEhrenamtsAgentur Hessen bestellt werden.

Dritter Sektor - Drittes System: Theorie, Funktionswandel und zivilgesellschaftliche Perspektiven

Birkhölzer, Karl; Klein, Ansgar; Priller, Eckhard  & Zimmer, Annette ( Hg.): Dritter Sektor / Drittes System. Theorie, Funktionswandel und zivilgesellschaftliche Perspektiven. Wiesbaden 2005. ISBN: 978-3-8100-3994-1

Die Autoren bilanzieren die Entwicklungen des Dritten Sektors, behandeln theoretische Fundierungen und stellen praktische Schlussfolgerungen für die weitere Entwicklung vor.

E

Engagementförderung bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund

ISSAB (Hg.): Engagementförderung bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Grundlagen, Praxiserfahrungen, Empfehlungen. mitarbeiten.skript 01, Verlag Stiftung MITARBEIT, Bonn 2008, 42. S., 5,00 Euro, ISBN 978-3-941143-00-5

Wie und wodurch kann das bürgerschaftliche Engagement jugendlicher Migrant/innen gestärkt werden? Mit dieser Frage setzt sich eine explorative Studie auseinander, die das Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung (ISSAB) der Universität Duisburg-Essen im Auftrag der Ehrenamt Agentur Essen erstellt hat. Hintergrund der Studie ist die Tatsache, dass Bevölkerungsgruppen mit Migrationshintergrund und insbesondere Jugendliche beispielsweise bei den klassischen Engagementformen (Sanitätsdienste, Freiwillige Feuerwehr etc.) deutlich unterrepräsentiert sind. Die vorliegende Studie versammelt Grundlageninformationen zum Engagement Jugendlicher mit Migrationshintergrund und identifiziert positive Praxisbeispiele, bei denen sich jugendliche Migranten bürgerschaftlich (freiwillig) engagieren.

Engagementförderung in Nordrhein-Westfalen: Infrastruktur und Perspektiven

Universität Duisburg-Essen u.a.: Engagementförderung in Nordrhein-Westfalen - Infrastruktur und Perspektiven. Mit einer Landkarte zur Engagementförderung in Nordrhein-Westfalen. Essen 2008

Der Bedeutungszuwachs bürgerschaftlichen Engagements ging in den letzten Jahren mit einem regelrechten Gründungsboom von Organisationen einher, die mit differenzierten Angeboten freiwilliges Engagement vor Ort unterstützen. In Nordrhein-Westfalen lässt sich die Dynamik dieser Organisationsentwicklung im Bereich infrastruktureller Engagamentförderung besonders gut beobachten: Kein anderes Bundesland verfügt über eine größere Dichte an Freiwilligenagenturen bzw. -zentren, Bürgerstiftungen, Netzwerken oder kommunalen Koordinierungsstellen, die mit spezifischem Profil das Engagement der Bürger/innen fördern helfen. Ziel der vorliegenden Studie ist es, neue Erkenntnisse zu Aufgabenprofilen, Leistungsspektren, Kooperationen, Konflikten und Unterstützungsbedarfen dieser sich zunehmend ausdifferenzierenden Infrastruktur zu gewinnen. Mit einer Bestandsaufnahme engagementpolitischer Akteure und einer hierauf aufbauenden Potenzialanalyse zu deren Möglichkeiten, Grenzen und Entwicklungschancen leiten die Autoren der Studie Handlungsempfehlungen zur Optimierung engagementpolitischer Strategien und Förderinstrumente ab. Die Studie wurde u.a. durch die Universität Duisburg-Essen, Fachbereich Bildungswissenschaften, erstellt und vom Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalens gefördert.

Engagementpolitik: Die Entwicklung der Zivilgesellschaft als politische Aufgabe

Thomas Olk, Ansgar Klein und Birger Hartnuß (Hg.): Engagementpolitik: Die Entwicklung der Zivilgesellschaft als politische Aufgabe. 2010, 639 S., ISBN 978-3-531-16232-4

Die Verbesserung der Rahmenbedingungen des bürgerschaftlichen Engagements und die Stärkung zivilgesellschaftlicher Infrastrukturen haben seit der Enquete-Kommission "Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements" als Anliegen an Bedeutung gewonnen. Nicht nur zivilgesellschaftliche Akteure, sondern auch Unternehmen (Corporate Citizenship) sowie Bund, Länder und Kommunen haben die Engagementförderung stärker auf ihre Agenda genommen. Der Band bietet umfassende Darstellungen von Leitbildern und ideengeschichtlichen Bezügen der Engagementpolitik, analysiert die Mitwirkung gesellschaftlicher Akteure an den engagementpolitischen Entscheidungsprozessen im föderalen System Deutschlands sowie im europäischen Vergleich. Präsentiert werden zudem differenzierte Darstellungen von Feldern der Engagementpolitik - Bildung, Integration, Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik, Gesundheitswesen und Pflege, Umwelt und "welfare mix" im Bereich sozialer Dienste sowie eine demokratiepolitische Bilanz.

Entwicklung der Zivilgesellschaft in Ostdeutschland: Quantitative und qualitative Befunde

Thomas Gensicke, Thomas Olk, Daphne Reim, Jenny Schmithals, Hans-Liudger Dienel: Entwicklung der Zivilgesellschaft in Ostdeutschland, Quantitative und qualitative Befunde. Wiesbaden 2009, 221 S., ISBN 978-3-531-16791-6

Dieses Buch bietet einen umfassenden Überblick über die Forschung zum zivilgesellschaftlichen Engagement in Ostdeutschland. Eine vertiefende Analyse der Daten der ersten beiden Wellen des Freiwilligensurveys und die Zusammenschau west- und ostdeutscher Studien präsentiert neue Erkenntnisse über die jeweiligen Besonderheiten des Engagements. Die hiermit verbundenen politischen Herausforderungen werden diskutiert und politische Handlungsempfehlungen zur Entwicklung der Zivilgesellschaft in Ostdeutschland vorgeschlagen. Abschließend werden die zentralen Ergebnisse einer Regionalstudie zu »partizipativen Kommunen« in Ostdeutschland und den hier realisierten erfolgreichen Vernetzungsformen zwischen kommunaler Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft vorgestellt.

Erfahrungswissen und Verantwortung

Braun, Joachim; Kubisch, Sonja & Zemann, Peter: Erfahrungswissen und Verantwortung – Zur Rolle von seniorTrainerinnen in ausgewählten Engagementbereichen. Gutachten aus dem wissenschaftlichen Beirat zum EFI-Programm. Leipzig 2005. ISBN 978-3-929877-22-9

Das zugrunde liegende Konzept »seniorTrainerin« verknüpft die Suche nach einer neuen Altersrolle mit dem zivilgesellschaftlichen Diskurs um Verantwortungsübernahme. Im vorliegenden Band finden sich Gutachten aus dem wissenschaftlichen Beirat des EFI-Programms. Darüber hinaus zeigt die Publikation weitreichende Perspektiven für das bürgerschaftliche Engagement älterer Menschen auf.

F

Förderung des bürgerschaftlichen Engagements: Fakten – Prioritäten – Empfehlungen

Stiftung Bürger für Bürger: Förderung des bürgerschaftlichen Engagements: Fakten, Prioritäten, Empfehlungen. 2003, ISBN 978-3-00-012292-7

Ein Reader mit Beiträgen von 28 Autorinnen und Autoren zu künftigen Förderstrategien für bürgerschaftliches Engagement.

Freiwilligensurvey 2004: Ergebnisse und Trends für Nordrhein-Westfalen

Gensicke,Thomas, Geiss, Sabine; Lopez-Diaz, Katrin: Der Freiwilligensurvey 2004. Ergebnisse und Trends für Nordrhein-Westfalen

Eine Sonderauswertung der Freiwilligensurveys 1999 und 2004 für Nordrhein-Westfalen. Der Bericht steht als Download bereit.

Freiwilligensurvey »Freiwilliges Engagement in Deutschland 1999 – 2004«

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.): Freiwilliges Engagement in Deutschland 1999-2004. Wiesbaden 2006. ISBN 978-3-531-15257-8

Der im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführte Zweite Freiwilligensurvey betrachtet als repräsentative Längsschnittuntersuchung das freiwillige Engagement 1999-2004 im Zeitvergleich und beleuchtet die Entwicklung des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland; er gibt Einblicke in Fakten und Trends zu Ehrenamt, freiwilligem und bürgerschaftlichem Engagement.

Freiwilligen-Zentren als Kristallisationspunkte bürgerschaftlichen Engagements

Schalinsky, Regina & Göhring, Gabriele: Freiwilligen-Zentren als Kristallisationspunkte bürgerschaftlichen Engagements. Analyse der Erhebung 2002 im Verbund Freiwilligen-Zentren im Deutschen Caritasverband. Materialienband Nr. 10. Freiburg 2004

Freiwilliges Engagement von Türkinnen und Türken in Deutschland

Halm, Dirk & Sauer, Martina: Bürgerschaftliches Engagement von Türkinnen und Türken in Deutschland. Wiesbaden 2007. ISBN 978-3-531-15540-1

Die vorliegende Studie untersucht  das Engagement und die Engagementpotenziale der türkischen Community in Deutschland. Knapp 2/3 der türkischen Migrantinnen und Migranten in Deutschland sind bürgerschaftlich engagiert. Die Aktivitätsfelder von Türkinnen und Türken unterscheiden sich dabei kaum von den Aktivitätsfeldern der Deutschen. Die Studie zeigt Ansatzpunkte für die Förderung freiwilligen Engagements, um Gelegenheitsstruktururen zu schaffen oder zu verbessern. Die Studie wurde durchgeführt vom der Stiftung Zentrum für Türkeistudien im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

G

Geschlechter(un)ordnungen im ehrenamtlichen Engagement?

Krüger, Petra: Geschlechter(un)ordnungen im ehrenamtlichen Engagement? In: Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien, Jg. 22, H. 2/3 (S.147-159), 2004.

Ergebnisse einer Studie zu Geschlechterdifferenzierungen und -segregierungen im ehrenamtlichen Engagement.

Going Gender für die BürgerInnengesellschaft

Weg, Marianne: Going Gender für die BürgerInnengesellschaft. Gender Mainstreaming in zivilgesellschaftlichen Organisationen. Bonn 2005. ISBN 978-3-89892-314-9

In der vorliegenden Studie werden Beispiele und Konzepte zur Verankerung von Gender Mainstreaming in zivilgesellschaftlichen Organisationen beschrieben. Spezifische Umsetzungsfragen werden erläutert. Die Studie wurde für den Arbeitskreis »Bürgergesellschaft und Aktivierender Staat« der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) erstellt.

Grundsatzthemen der Freiwilligenarbeit

Huth, Susanne: Grundsatzthemen der Freiwilligenarbeit - Theorie und Praxis des sozialen Engagements und seine Bedeutung für ältere Menschen. Stuttgart 2002. ISBN 978-3-927219-81-6

Der Band ist erschienen in der Reihe »Praxisbeiträge zum bürgerschaftlichen Engagement im Dritten Lebensalter«, herausgegeben vom Institut für Soziale Infrastruktur (ISIS), Frankfurt am Main.

Gutachten zum Wert des Bürgerschaftlichen Engagements in Bayern

Gegenstand dieser gutachterlichen Untersuchung der Katholischen Stiftungsfachhochschule München ist das Bürgerschaftliche Engagement in Bayern, insbesondere der Wert, den es schöpft. Kernziel des Gutachtens ist es nachzuweisen, dass Bürgerschaftliches Engagement soziale und ökonomische Werte erzeugt und dass Investitionen zu dessen Ermöglichung und Förderung signifikant positive fiskalische und soziale Effekte erzeugen. Das Gutachten untersucht im Rahmen des Möglichen alle Felder des Bürgerschaftlichen Engagements, insbesondere jedoch diejenigen, die von den neuen gesellschaftlichen Gegebenheiten besonders betroffen sind: Soziale Hilfe und Unterstützung: Freiwilligenagenturen/ Koordinierungsstellen und Nachbarschaftshilfen, freiwilliges Engagement in der Jugend- und Altenhilfe, Beratungsdienste von und für Migrantinnen und Migranten, Mütter- und Familienzentren; Gesundheitsbereich: Selbsthilfegruppen und -organisationen; Kultureller Bereich: z.B. Migrantinnen und Migranten, Vereine; traditionelles Bürgerschaftliches Engagement in der Gemeinde: z.B. Freiwillige Feuerwehr und Jugendarbeit in Verbänden und Vereinen.

H

Handbuch Bürgerstiftungen

Bertelsmann-Stiftung (Hg.): Handbuch Bürgerstiftungen. Ziele, Gründung, Aufbau, Projekte. Gütersloh 2004. ISBN 978-3-89204-766-7

Das Handbuch gibt Informationen sowie konkrete Hinweise und Konzepte zum Aufbau und Management einer Bürgerstiftung. Sämtliche Beiträge wurden für die Neuauflage überarbeitet und aktualisiert. Hinzugekommen sind neue Beiträge zu rechtlichen und steuerlichen Aspekten der Arbeit von Bürgerstiftungen. Das Handbuch verfügt im Anhang über praxisorientierte Hinweise, über eine Mustersatzung sowie über Adressen und Links zum Thema.

I

Integration durch Engagement?

Wie finden Migrantinnen und Migranten, die sich freiwillig in Seniorenheimen, Schulen oder ökologischen Initiativen für die deutsche Mehrheitsgesellschaft einsetzen, zu einer solchen Einstellung? Warum engagieren sie sich für Deutsche? Was passiert, wenn aus Klienten sozialer Systeme Helfer werden? Welche Bedeutung hat das Engagement für das Gefühl der Beheimatung und für die Identitätsentwicklung? Aus der Perspektive der Engagierten wird analysiert, welche Funktion dem bürgerschaftlichen Engagement bei dem Bestreben nach Integration zukommt; dabei wird sowohl das Gelingen als auch das Scheitern biografisch nachvollziehbar. Das Buch diskutiert, ob Zugehörigkeit für integrationswillige Migrantinnen und Migranten erreichbar ist und ob dem bürgerschaftlichen Engagement gar eine Brückenfunktion zukommen kann.

Kathrin Düsener: Integration durch Engagement? Migrantinnen und Migranten auf der Suche nach Inklusion. 2010, 290 S., 29,80 Euro, ISBN 978-3-8376-1188-5

K

Kompetenzerwerb im freiwilligen Engagement

Wiebken Düx/Gerald Prein/Erich Sass/Claus J. Tully: Kompetenzerwerb im freiwilligen Engagement. Eine empirische Studie zum informellen Lernen im Jugendalter. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2008, 320 S., 34,90 Euro, ISBN: 978-3-531-15798-6

Dass Jugendliche nicht nur in der Schule für das Leben lernen können, erscheint als Erkenntnis nicht so neu. Neu an der Studie »Kompetenzerwerb im freiwilligen Engagement« ist, dass die nachhaltige Wirkung eines außerschulischen Lernfeldes erstmals auch empirisch nachgewiesen werden kann. Die Studie basiert auf 70 Interviews, die die TU Dortmund und das Deutsche Jugendinistitut mit jungen Engagierten aus Jugendverbänden, Schülervertretungen und Initiativen in drei Bundesländern (NRW, Bayern, Sachsen) geführt haben. Die Studie zeigt: Wer als Jugendlicher gesellschaftliche Verantwortung durch ein freiwilliges Engagement übernimmt, tut dies mit großer Wahrscheinlichkeit auch als Erwachsener.

Kosten-Nutzen-Analyse des Ehrenamtes am Beispiel der FreiwilligenAgentur Regensburg

Feslmeier, Gerald; Massouh, Markus & Schmid, Christian: Kosten-Nutzen-Analyse des Ehrenamtes am Beispiel der FreiwilligenAgentur Regensburg. Regensburg 2004

Die Analyse wurde an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Regensburg erstellt. Die Studenten haben für die Bewertung der FreiwilligenAgentur Regensburg ein Modell für den monetären Nutzen entwickelt.

L

Lernort Gemeinde: Ein neues Format der Erwachsenenbildung

Annette Mörchen, Markus Tolksdorf (Hrsg.): Lernort Gemeinde. Ein neues Format der Erwachsenenbildung. 2009, 413 S., ISBN 978-3-7639-3897-1

Wie kann Erwachsenenbildung angesichts sich wandelnder Lernbedarfe und -gewohnheiten neue Wege in die Lebenswelt der Bürgerinnen und Bürger finden? Auf diese Frage hat das Projekt Lernort Gemeinde eine Reihe zukunftweisender Antworten gefunden, die sich auf politische ebenso wie kirchliche Gemeinden beziehen. Allen gemeinsam ist das Sprechen über ‚Werte’ – nicht theoretisch abstrakt, sondern ganz konkret. Der vorliegende Band will mit einer Mischung aus konzeptionellen und praxisbezogenen Beiträgen zur Gestaltung erweiterter Lernarrangements an der Schnittstelle von formellen und informellen Kontexten anregen: Lernort Gemeinde wird als ein neuartiges Format der Erwachsenenbildung zur pädagogischen Unterstützung alltäglichen Lernens in unterschiedlichen Lebenszusammenhängen vorgestellt. Mit ihm wird es möglich, eine Stärkung bürgerschaftlichen Engagements (Aufbau von Supportstrukturen) mit Impulsen für eine Reflexion persönlicher Wertevorstellungen vor Ort in den Gemeinden konzeptionell zu verknüpfen. 

 

M

Motivation und Qualifikation von Freiwilligen

Fischer, U. C., Jung, C., Bergo, C., Godart, A., Michaelis, D., Nägele, D., Passa, A., Ries, J., Ruud, L., Salovaara, A. & Werding, R.,: Motivation und Qualifikation von Freiwilligen. Handbuch zur Arbeit mit Freiwilligen im Bereich Suchtprävention. Landau 2004. ISBN 978-3-937333-10-6

Das Handbuch ist das Produkt eines europäischen Projektes, welches es sich zur Aufgabe gesetzt hat, die Motivation und Qualifikation von Freiwilligen im Bereich der Suchtprävention zu fördern und die Zusammenarbeit und den Austausch in Europa zu fördern. Es richtet sich an verantwortliche Leiter und Organisatoren der Freiwilligenarbeit.

Muslimische Philanthropie und Bürgerschaftliches Engagement

Heine, Peter & Syed, Aslam (Hg.): Muslimische Philanthropie und Bürgerschaftliches Engagement. Berlin 2005.  ISBN 978-3-935975-40-7

Der Band untersucht, inwieweit islamische zivilgesellschaftliche Traditionen und Kultur in europäische Gesellschaften eingebunden und für integrative Prozesse nutzbar gemacht werden können. Erläutert werden die philanthropischen Traditionen in islamischen Gesellschaften sowie die konkrete Praxis islamischer Organisationen in Europa.

Mut zur Verantwortung, Mut zur Einmischung

Michael Bürsch (Hrsg.): Mut zur Verantwortung - Mut zur Einmischung. Bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Bonn 2008, 236 S., 14,80 Euro, ISBN 978-3-8012-0384-9

Bürgergesellschaft - das meint die Beteiligung aller an öffentlichen Angelegenheiten, das meint Engagement für soziale Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Aber kann daraus auch ein neuer Gesellschaftsvertrag werden, der das Verhältnis und die Aufgaben zwischen Staat, Wirtschaft und Gesellschaft neu bestimmt und verteilt? Die Publikation fragt nach den Aufgaben, die zur Förderung einer demokratischen, solidarischen Bürgergesellschaft diskutiert werden müssen. In zwölf Beiträgen entwerfen prominente Vertreter/innen aus Politik und Wissenschaft, Verbänden und bürgergesellschaftlichen Organisationen das Bild einer zukunftsfähigen Gesellschaft und analysieren die Felder, auf denen die bürgergesellschaftliche Praxis im 21. Jahrhundert besondere Bedeutung hat.

N

Nachschlag(ewerk) Kinderpolitik

Deutsches Kinderhilfswerk (Hrsg.): Nachschlagewerk Kinderpolitik. Dokumentation beispielhafter Projekte, Erläuterungen, Adressen und weiterführende Literatur. Berlin 2004. ISBN 978-3-922427-00-1

Die Dokumentation beispielhafter Partizipationsprojekte im »Nachschlagewerk Kinderpolitik« belegt anhand von Beispielen aus fast 40 deutschen Kommunen in Ost und West, wie sinnvoll es ist, sich auf eine kinderfreundliche Gestaltung von Städten und Gemeinden einzulassen.

Netzwerke der Engagementförderung in Deutschland

Centrum Bürgerschaftliches Engagement & Rüttgers, Martin (Hg.): Netzwerke der Engagementförderung in Deutschland. Düsseldorf 2005

Die explorative Studie mit dem Schwerpunkt der Förderpraxis in den Bundesländern wurde im Auftrag des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW erhoben. Ziel der Studie ist die Vielfalt an Strategien und Organisationsformen der Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zu sondieren und dabei den Blick auf bereits bestehende Netzwerke zur Engagementförderung in den Bundesländerns zu richten.

O

Organisationsentwicklung - Neue Chancen für das Bürgerschaftliche Engagement

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement: Organisationsentwicklung von Verbänden - Neue Chancen für bürgerschaftliches Engagement. Tagungsdokumentation 2005

Vertreter von Organisationen aus unterschiedlichen Handlungsfeldern trafen sich auf Initiative des BBE, des Deutschen Sportbundes und der Hessischen Landesehrenamtsagentur im Januar 2005 zum Workshop »Organisationsentwicklung - Neue Chancen für bürgerschaftliches Engagement«. Die vorliegende Tagungsdokumentation versammelt Beiträge der verschiedenen teilnehmenden Organisationen und stellt die Ergebnisse vor.

P

Parteien in der Bürgergesellschaft

Dettling, Daniel (Hg.): Parteien in der Bürgergesellschaft. Zum Verhältnis von Macht und Beteiligung. Wiesbaden 2005. ISBN  978-3-531-14543-3

Der Band geht den Fragen nach, wie sich bürgerschafltiches Engagement und parteipolitische Aktivitäten angesichts zunehmender Professionalisierung und der Herausforderung der Mediendemokratie verknüpfen lassen.

Professionelles Management von Ehrenamtlichen

Wann ist Arbeit Ehrenamt? Welche Vor- und Nachteile bringt der Einsatz ehrenamtlich Engagierter mit sich? Wie sieht ein professionelles Management von Ehrenamtlichen aus? Warum engagieren sich Menschen freiwillig? Was ist ehrenamtliche Arbeit für eine Organisation wert? Was sind die Erfolgsfaktoren ehrenamtlicher Arbeit? In einer umfassenden empirischen Untersuchung werden in der vorliegenden Publikation die Erfolgskriterien ehrenamtlicher Arbeit am Beispiel der Umweltorganisation Greenpeace untersucht. Die Studie macht die Zusammenhänge zwischen Engagementbereitschaft und -erfolg ganz praktisch und nachvollziehbar deutlich.

Bernd Wallraff: Professionelles Management von Ehrenamtlichen. Eine empirische Studie am Beispiel von Greenpeace Deutschland. 2010, 234 S., 24,90 Euro, ISBN 978-3-940755-40-7

 

R

Rechtliche Rahmenbedingungen bürgerschaftlichen Engagements

Igl, Gerhard; Jachmann, Monika; Eichenhofer, Eberhard: Rechtliche Rahmenbedingungen bürgerschaftlichen Engagements. Zustand und Entwicklungsmöglichkeiten. Opladen 2003. ISBN 978-3-8100-3575-2

Die Enquete-Kommission »Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements« des Deutschen Bundestages beauftragte Prof. Dr. Gerhard Igl damit, ein Rechtsgutachten zu den rechtlichen Rahmenbedingungen des bürgerschaftlichen Engagements anzufertigen und Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen zu erarbeiten. Die Ergebnisse des Rechtsgutachtens werden in diesem umfangreichen Bericht dargestellt. 

Rechtsfragen des freiwilligen sozialen Engagements

Igl, Prof. Dr. G.: Rechtsfragen des freiwilligen sozialen Engagements. Rahmenbedingungen und Handlungsbedarf. Stuttgart 1996. ISBN 3-17-014957-1

Die im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellte Rechtsexpertise bietet eine Bestandsaufnahme rechtlicher Rahmenbedingungen und Regelungen zur ehrenamtlichen Tätigkeit sowie Hinweise auf Handlungsbedarf seitens der Gesetzgeber. Die Publikation ist im Rahmen der Schriftenreihe des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, erschienen (Bd. 123).

Reflexion und Initiative

Körber-Stiftung (Hg.): Reflexion und Initiative. Band V - Impulse für Verantwortung. Hamburg 2005. ISBN 978-3-89684-404-0

Engagierte Bürgerinnen und Bürger erhalten Impulse, um Gesellschaft verantwortungsbewusst zu gestalten. Vorgestellt werden im vorliegenden Band ausgewählte Projekte der Stiftungsarbeit aus den Bereichen Dialog und Verständigung, Bildung und Wissenschaft, Bürgerengagement und Kulturaktivitäten.

Reichtum der Talente - Ehrenamtspool für Kindergärten

Fuchs, Ulrike; Röbke, Thomas & Trejo, Felix: Reichtum der Talente - Ehrenamtspool für Kindergärten. 2005

Die Studie zu zivilgesellschaftlichem Engagement und frühkindlicher Bildung, Erziehung und Betreuung: »Reichtum der Talente - Ehrenamtspool für Kindergärten« zeigt die Vielfalt und die Möglichkeiten einer Kooperation von Ehrenamtlichen und Kindertagesbetreuung. Die Studie wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom Institut für soziale und kulturelle Arbeit in Nürnberg erarbeitet.

Religion, Zivilgesellschaft und Demokratie: Eine international vergleichende Studie zur Natur religiöser Märkte und der demokratischen Rolle religiöser Zivilgesellschaften

Sigrid Roßteutscher: Religion, Zivilgesellschaft und Demokratie. Eine international vergleichende Studie zur Natur religiöser Märkte und der demokratischen Rolle religiöser Zivilgesellschaften. 2009, 457 S., ISBN 978-3-8329-4232-8

Sind protestantische Vereine und Netzwerke ein besserer Nährboden für die Demokratie als katholische Organisationen? Brauchen auch Religionen den Wettbewerb des freien Marktes ohne staatliche Einmischung, um sich kraftvoll und lebendig zu entfalten? Die Autorin untersucht in der vorliegenden Publikation die demokratische und sozial integrative Wirkung katholischer, lutherischer, calvinistischer und säkularer Organisationsformen in Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Dänemark, Spanien und Schottland. Dargestellt wird die gesellschaftliche und demokratische Rolle von Religion und Kirche seit den Zeiten der Reformation bis heute. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die demokratieförderliche oder aber hemmende Wirkung von Religion und Konfession als Bestandteil europäischer Zivilgesellschaften am Beginn des 21. Jahrhunderts.

S

seniorTrainerin: Neue Verantwortungsrolle und Engagement in Kommunen

Braun, Joachim; Burmeister, Joachim & Engels, Dieter (Hg.): seniorTrainerin: Neue Verantwortungsrolle und Engagement in Kommunen. Bundesmodellprogramm »Erfahrungswissen für Initiativen«. Bericht zur ersten Modellprogrammphase. Leipzig 2004. ISBN 3-929877-21-X

Seit 2002 wird das EFI-Konzept in 35 Städten und Kreisen in zehn Bundesländern umgesetzt. Der Bericht gibt einen detaillierten Überblick über die Ergebnisse und Erfahrungen aus der ersten Phase des Modellprogramms.

Social Franchising

Bundesverband Deutscher Stiftungen: Social Franchising. Berlin 2008. 95 S. 35,90 Euro, ISBN 3-927645-38-9

Social Franchising ist eine Methode zur systematischen Vervielfältigung von gemeinnützigen Projekte. Das Wissen aus erfolgreichen Einzelprojekten, die als Prototypen verstanden werden, wird dabei gezielt und effektiv weitergegeben. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen hat nun ein Handbuch herausgegeben, das diesen Ansatz bekannt macht und zur Nachahmung anregen will. Das Handbuch richtet sich an Expert/innen, Praktiker/innen und Entscheidungsträger/innen des Gemeinwohlsektors. Neben einer theoretischen Einführung enthält die Publikation Leitfäden, Fallbeispiele und Checklisten für die praktische Umsetzung.

Stadt und Bürger

Hatzfeld, Ulrich (Hg.): Stadt und Bürger. Dortmund 2006. ISBN 978-3-939486-22-0

Die Voraussetzungen für das Zusammenleben in der Stadt haben sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend geändert. Wie kann sich die Stadtgesellschaft im Zuge der ökonomischen Globalisierung und der demografischen Entwicklung neu orientieren? Wer sind die heutigen Akteure der Stadtentwicklung und wie sehen ihre Kooperationen aus? In den über 30 Beiträgen des Bandes plädieren die Autorinnen und Autoren für einen Weg, den die europäische Stadt traditionell ausgezeichnet hat: die solidarische Stadtgesellschaft. Bürgerschaftliches, unternehmerisches und politisches Engagement bilden die Grundlage für eine Aufgabenverteilung mit neuen Rollen. Eingestreut findet sich eine Auswahl von Projekten aus NRW, die als erste Erfolge eines zukunftsorientierten, gemeinschaftlichen Handels für die Stadt und ihre Bürger gelten.

Steigerung des ehrenamtlichen Engagements in Naturschutzverbänden

Bundesamt für Naturschutz (Hg.): Steigerung des ehrenamtlichen Engagements in Naturschutzverbänden. BfN-Skripten 129, 2005

Das Skript stellt die Ergebnisse des Forschungs- und Entwicklungsprojektes »Steigerung des ehrenamtlichen Engagements in Naturschutzverbänden«, welches von April 2002 bis Mai 2004 vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V. durchgeführt wurde, vor. In diesem Vorhaben wurde im Dialog mit den ehrenamtlich Aktiven verschiedener Naturschutzverbände modellhaft ein den Bedürfnissen der Aktiven angemessenes Programm zur Qualifizierung und Qualitätssicherung entwickelt.

Stiften in Deutschland

Timmer, Karsten: Stiften in Deutschland. Die Ergebnisse der StifterStudie. Gütersloh 2005. ISBN 978-3-89204-784-1

Die von der Bertelsmann-Stiftung in Auftrag gegebene »StifterStudie« untersucht Motive und Erfahrungen von Stiftern. Grundlage der Studie ist eine Befragung von Stiftern, die seit 1990 Stiftungen initiiert haben. Der vorliegende Band dokumentiert die Ergebnisse und erläutert anschaulich, aus welchen Gründen und mit welchen Erwartungen Menschen eine Stiftung gründen. Daten zur sozialen Herkunft der Stifter, zur Ausrichtung der Stiftungen und zur öffentlichen Wahrnehmung von Stiftern runden die Darstellung ab.

Systematische Ehrenamtsarbeit: Eine Praxishilfe für Kirche und Diakonie

Karen Sommer-Loeffen (Hrsg.): Systematische Ehrenamtsarbeit. Eine Praxishilfe für Kirche und Diakonie. 2009, 226 S., ISBN 978-3-87645-184-8

Ehrenamtlich Mitarbeitende sind längst nicht mehr nur Helferinnen und Helfer der hauptberuflich Mitarbeitenden in Kirche und Diakonie, sondern prägen auch das Leben kirchlicher Gemeinden. Dabei spielen neue gesellschaftliche Bedingungen, neue Biografien, neue Motive eine Rolle und erfordern – will man Ehrenamtliche gewinnen – eine systematische Ehrenamtsarbeit. Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe initiierte 2006 ein Modellprojekt: Die Kirchengemeinde Essen-Schonnebeck wollte ihre Ehrenamtsarbeit neu ausrichten. Die Evangelische Fachhochschule RWL in Bochum begleitete sie dabei ein Jahr lang wissenschaftlich. Das Ziel: eine systematische Ehrenamtsarbeit zu etablieren. Die Erfahrungen der Gemeinde, Orientierungen und Analysen, Beiträge zu rechtlichen Fragen, ein fundierter Leitfaden und mehr sind Inhalte dieser Praxishilfe.

U

Untersuchung zur Monetarisierung von Ehrenamt und Bürgerschaftlichem Engagement in Baden-Württemberg

Eine systematische Studie (2009) zum Thema »Geld im Ehrenamt« hat das Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung Freiburg (zze) veröffentlicht. Die Studie bietet einen Überblick zu allen etablierten Formen der finanziellen Entschädigung freiwilligen Engagements und ehrenamtlicher Aktivitäten, wie sie in Baden-Württemberg vorkommen. Neben der Darstellung von Funktionen und Risiken der Monetarisierung werden auch unterschiedliche Strategien im Umgang mit monetarisierten Engagementformen aufgezeigt. Die Untersuchung wurde vom baden-württembergischen Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Senioren in Auftrag gegeben.

V

Verantwortung in der Zivilgesellschaft

Heidbrink, Ludger/Hirsch, Alfred (Hg.): Verantwortung in der Zivilgesellschaft. Zur Konjunktur eines widersprüchlichen Prinzips. Frankfurt am Main 2006. ISBN 978-3-593-38010-0

Von Verantwortung, besonders Eigenverantwortung, ist derzeit viel die Rede. Im Zuge der notwendigen gesellschaftlichen Reformen wird von den Bürgern erwartet, sich ebenso um das Gemeinwohl wie um die eigene Existenzsicherung zu kümmern. Dieser Band geht den Widersprüchen der »Verantwortungsgesellschaft « nach, die dem Einzelnen viel Entscheidungsspielraum lässt, ihm aber zugleich immer schwerere Lasten auferlegt, die zu neuen Ungerechtigkeiten und Überforderungen führen.

W

Wer organisiert das Gemeinwesen?

Oliver Fehren: Wer organisiert das Gemeinwesen? Zivilgesellschaftliche Perspektiven Sozialer Arbeit als intermediärer Instanz. Berlin 2008, 235 S., 19,90 Euro, ISBN 978-3-89404-560-9

Die mit der Zivilgesellschaft verbundene neue Verantwortungsteilung zwischen Staat, Markt und Bürgern birgt die Gefahr, dass ressourcenarme Bevölkerungsgruppen die zunehmenden Möglichkeiten zivilgesellschaftlicher Mitbestimmung nicht für sich nutzen können. Das drohende Szenario einer Spaltung der Zivilgesellschaft wirft die Frage auf, welche Beiträge Soziale Arbeit zur zivilgesellschaftlichen Integration benachteiligter Bevölkerungsgruppen leisten kann. Anhand der zurzeit hitzig diskutierten Ansätze sozialraumorientierter Sozialer Arbeit konkretisiert der Autor handlungspraktische Veränderungsperspektiven.

Wikipedia: Das Rätsel der Kooperation

Stegbauer, Christian: Wikipedia – Das Rätsel der Kooperation. 2009, 321 S., ISBN 978-3-531-16589-9

Im Enzyklopädieprojekt Wikipedia kooperieren hunderttausende Menschen; sie kommen mit einem minimalen Aufwand an Koordination aus. Das Ergebnis ist ein öffentliches Gut, das oft sogar traditionellen Nachschlagewerken überlegen ist. Klassische Theorien der Kooperation, wie Eigennutz oder Zusammenhalt durch starke gemeinsame Werte, versagen bei der Erklärung, warum sich so viele Menschen an Wikipedia beteiligen. Diesem Rätsel der Kooperation ist das Buch auf der Spur. Vor allem durch netzwerkanalytische Betrachtungen wird gezeigt, dass sich das Engagement durch eine Verortung im positionalen System reguliert. Folge davon ist nicht nur, dass einige Teilnehmer/innen sehr viel Zeit mit der Mitarbeit an Wikipedia verbringen; ohne es zu wollen, wird hierdurch auch ein großer Teil potenzieller Helfer/innen ausgeschlossen. Die neuen Erklärungen für Freiwilligenarbeit sind auch in anderen Bereichen des bürgerschaftlichen Engagements von Bedeutung.

Z

Zukunftsfaktor bürgerschaftliches Engagement - Chance für kommunale Entwicklung

Bürgerschaftliches Engagement ist eine wesentliche Ressource für die Entwicklung von Städten, Kreisen und Gemeinden. Engagement schafft Lebensqualität vor Ort, es kann zu einer Stärkung der lokalen Demokratie und zu einer Revitalisierung der kommunalen Selbstverwaltung beitragen. Die strategische Weiterentwicklung und Förderung des bürgerschaftlichen Engagements vor Ort stand daher im Zentrum des Workshops »Zukunftsfaktor bürgerschaftliches Engagement - Chance für kommunale Entwicklung«. Ausdrücklich sollte dieser Workshop Kommunen ansprechen, die noch nicht über langjährige Erfahrungen in der Engagementförderung verfügen. Die Dokumentation enthält eine Fülle von Anregungen und gelungenen Beispielen kommunaler Engagementförderung und -praxis vor Ort, ergänzt durch Impulse zum Engagement und zur Engagementförderung in den Niederlanden und grundsätzliche Überlegungen zur Rolle und Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements für die lokale Gemeinwesenentwicklung. Die Publikation ist ein Ergebnis des Projektes »Förderung bürgerschaftlichen Engagements als Ressource für kommunale Entwicklungsprozesse«, das vom Katholisch-Sozialen Institut (KSI) in Bad Honnef getragen und vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wurde.

Katholisch-Soziales Institut (Hg.): Zukunftsfaktor bürgerschaftliches Engagement - Chance für kommunale Entwicklung (PDF), Bad Honnef 2010.

Zur Identitätsrelevanz von freiwilligem Engagement im dritten Lebensalter

Wouters, Gerlinde: Zur Identitätsrelevanz von freiwilligem Engagement im dritten Lebensalter. Anzeichen einer Tätigkeitsgesellschaft? Herbolzheim 2005. ISBN 978-3-8255-0525-7

Das Buch geht der Frage nach, welche Bedeutung ein freiwilliges Engagement für die Herausbildung eines neuen Selbstverständnisses im dritten Lebensalter haben kann. Im Mittelpunkt stehen die biographischen Erzählungen von Menschen, die frühzeitig aus dem Berufsleben ausgeschieden sind und danach ein freiwilliges Engagement übernommen haben.