Fänderl, Wolfgang (Hrsg.): Beteiligung übers Reden hinaus. Baukasten Gemeinsinn-Werkstatt: Materialien zur Entwicklung von Netzwerken. Gütersloh 2005. ISBN: 978-3-89204-716-2
Für eine aktive Beteiligung an der Zivilgesellschaft sind Gemeinsinn und Gemeinschaftsfähigkeit notwendige Vorraussetzungen. Die Publikation zeigt, wie Prozesse der Zusammenarbeit angestoßen und begleitet werden können. Der Band stellt prozessbegleitende Großgruppenverfahren wie Appreciative Inquiry und Open Space vor; Pädagogen und Multiplikatoren in der Jugendbildung bekommen so professionelle Arbeitsmethoden zur Förderung von Gemeinsinn an die Hand. Eine CD-ROM ergänzt den interaktiv angelegten und an der pädagogischen Praxis orientierten Werkzeugkasten.
Stadt Rheine, Stabsstelle Bürgerengagement: Bürgerengagement in Rheine - Eine Standortbestimmung. 170 Seiten, gebunden, über 80 farbige Abbildungen, 6,00 Euro
Aufgrund der dynamischen Behandlung des Themas Bürgerengagement in der Öffentlichkeit ist „Engagementpolitik“ mittlerweile als eigenständiges Politikfeld zu sehen. Städte und Gemeinden erkennen das Engagement der Bürgerinnen und Bürger als einen wichtigen Standortfaktor. In einer Standortbestimmung hat die Stadt Rheine (75.000 Einwohner) in einer aktuellen Veröffentlichung erstmals das Engagement der Bürgerschaft umfang-reich dokumentiert und sichtbar gemacht. Neben der Abbildung der örtlichen Engagementlandschaft von den Vereinen, über die Kirche bis zu den Wohlfahrtsverbänden sind weitere wesentliche Abschnitte der Publikation: das Engagement von Jugendlichen, die Generation 60 plus, das Engagement der Wirtschaft, die engagementfördernde Stadtverwaltung, die Anerkennungskultur sowie Möglichkeiten und Grenzen von Bürgerengagement. Für Kommunen, die sich ebenfalls damit befassen oder sich dafür interessieren, das vielfältige Engagement in ihrer Stadt oder Gemeinde sichtbar zu machen, kann das Buch als Anregung und Hilfe dienen.
Aktive Bürgerschaft (Hrsg.): Bürgerstiftung: Mitgemacht! Berlin 2009
Wie können sich Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Vereine, Verbände, Banken, Kirchengemeinden und Kommunen für die Bürgerstiftung in ihrer Nähe engagieren? Antworten gibt der Ratgeber »Bürgerstiftung: Mitgemacht!« der Aktiven Bürgerschaft. Die Broschüre im Taschenformat (12 Seiten) gibt konkrete Tipps, wie man eine Bürgerstiftung unterstützen kann: mit persönlichem Engagement, als Spender/in, Stifter/in oder mit einer eigenen Stiftung. Sie zeigt auf, warum sich dieses Engagement lohnt und worauf man achten sollte. Der Ratgeber enthält zudem Hinweise zu steuerlichen Vorteilen.
Peter Wissmann/Reimer Gronemeyer: Demenz und Zivilgesellschaft - eine Streitschrift. Frankfurt am Main 2008, 207 Seiten, 21,90 Euro, ISBN 978-3-940529-16-9
Demenz wird heute immer noch vorrangig unter dem Aspekt von Krankheit thematisiert. Folglich verstehen wir die Betroffenen vor allem als »Demenzkranke« und halten Mediziner und Pflegekräfte für die primär »zuständige« Personengruppe. Die Autoren der vorliegenden Publikation zeigen dagegen eine andere Perspektive auf: Sie betrachten die Demenz aus einem zivilgesellschaftlichen Blickwinkel. Im Zentrum steht dabei die Rolle von Menschen mit Demenz als Bürger/innen eines Gemeinwesens. Das Buch lädt zu einer Diskussion über ein »demenzfreundliches« Gemeinwesen ein und gibt Anregungen für Veränderungsprozesse auf lokaler Ebene.
Aktive Bürgerschaft e.V. (Hrsg.): Diskurs Service Learning. Unterricht und Bürgerengagement verbinden. 2011, 184 S., ISBN 978-3-934738-20-1
Service Learning als Bildungskonzept verbindet schulisches Lernen mit bürgerschaftlichem Engagement. Die vorliegende Publikation bietet dazu Hintergrundwissen aus den Bereichen Bildung, Engagement und Jugend und ordnet Service Learning in den wissenschaftlichen Kontext von Lernpsychologie, Pädagogik, Bildungs- und Engagementforschung ein. Gleichzeitig ermöglichen Beiträge einen Blick in die Praxis. Lehrer/innen, Schulsozialarbeiter/innen und engagierte Unternehmer/innen zeigen anhand von konkreten Beispielen auf, welche praktischen Erfahrungen und Erkenntnisse sie im Rahmen der Service Learning-Initiative »sozial genial« gewonnen haben. Die Publikation richtet sich an Bildungspolitiker/innen, Schulleitungen und Lehrer/innen sowie an Vertreter von gemeinnützigen Organisationen, Banken und Unternehmen und alle Interessierte, die Bildung und Bürgerengagement fördern oder Service Learning-Projekte entwickeln möchten.
Ursula Wolter: Ehrenamt – Das Qualitätshandbuch Freiwilligenmanagement am Beispiel von Diakonie und Kirche. Düsseldorf 2011, 3., überarbeitete und erweiterte Auflage, 214 S., ISBN 978-3-940355-04-1
Ehrenamtliches Engagement wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger. Für eine gesicherte und gleichbleibend hohe Qualität der ehrenamtlichen Arbeit und des Umgangs mit Ehrenamtlichen ist es unerlässlich, auf verbindliche Standards zurückgreifen zu können. Das Qualitätshandbuch Ehrenamt zeigt, wie die hauptamtlich Mitarbeitenden eines großen Trägers mit ehrenamtlich Engagierten erfolgreich zusammenarbeiten können. Das Management von freiwilligem Engagement ist ein dynamischer Prozess. Den Aufbau einer erfolgreichen Kultur des Ehrenamts zeigt das Qualitätshandbuch Ehrenamt in 13 Schritten – von der Konzeptentwicklung über die Schaffung von Rahmenbedingungen bis zur Fortbildung von Ehrenamtlichen.
Hauke, Petra & Busch, Rolf (Hrsg.): Ehrensache?! Zivilgesellschaftliches Engagement in öffentlichen Bibliotheken. Positionen - Modelle - Grundlagen. Bad Honnef 2003. ISBN 978-3-88347-233-1
Freiwilligenarbeit ist in vielen öffentlichen Bibliotheken nicht mehr wegzudenken. Neben grundsätzlichen Überlegungen zu diesem Themenspektrum werden konkrete Modelle und Projekte aus verschiedenen Bibliotheken vorgestellt.
Möltgen, Thomas (Hg.): Engagiert für Gotteslohn? Impulse für das Ehrenamt. Kevelaer 2003. ISBN 978-3-7666-0533-7
Die 15 Beiträge des Buches umfassen nahezu alle Facetten der heutigen Diskussion über das moderne soziale Ehrenamt. Die Inhalte und Probleme einzelner Diskussionsstränge sind dabei in der Regel eingängig aufbereitet.
Ganztagsbildung geht über die Vermittlung unterrichtlicher Inhalte hinaus und erschließt Handlungskompetenz für den künftigen beruflichen und privaten Alltag junger Menschen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, suchen Schulen außerschulische Partner wie Vereine, Verbände oder Wirtschaftsunternehmen. Die Kompetenzen, Erfahrungen und Kontakte, die diese in die Schule hineintragen, erweitern die Lebens- und Erfahrungswelt von Kindern und Jugendlichen und befördern die Chancengleichheit Jugendlicher und deren gesellschaftliche Teilhabe und Integration. Erfolgreiche Schulleitungen arbeiten daher aktiv an der Öffnung ihrer Schule für das Gemeinwesen. Einen wichtigen Impuls setzt hier das Jugendbegleiter-Programm in Baden-Württemberg. Damit erhalten Schulleitungen die Möglichkeit, systematisch ein Netzwerk freiwillig Engagierter aufzubauen, unterschiedliche Lernorte zu verbinden und außerunterrichtliche Kompetenzen Jugendlicher nachhaltig zu fördern. Der vorliegende Band zeigt auf, was bei der Arbeit mit Freiwilligen im Schulalltag zu beachten ist, wie kommunale Bildungsnetzwerke aufgebaut und gepflegt werden und welche praktischen Erfahrungen dazu vorliegen.
Kerstin Wondratschek (Hrsg.): Freiwillige an Schulen. Weinheim 2010. 208 S., 16,50 Euro, ISBN 978-3-7799-2129-5
Im Bundesprogramm »Freiwilligendienste machen kompetent« wurden in den letzten drei Jahren Erfahrungen gesammelt, wie benachteiligte Jugendliche verstärkt und gezielt in das Freiwillige Soziale und das Freiwillige Ökologische Jahr integriert werden können. Die Erkenntnisse aus dem Programm sind nun in einem Praxisleitfaden zusammengefasst. Er bildet den Entwicklungs- und Diskussionsstand am Ende der Programmlaufzeit ab und fasst neben Erkenntnissen der begleitenden Evaluation vieles von dem zusammen, was in den Vernetzungsworkshops der Projektträger präsentiert und diskutiert wurde. Erprobte Handlungsansätze und intensiv reflektierte Erfahrungen werden damit einer breiteren Fachöffentlichkeit in den Jugendfreiwilligendiensten vorgestellt. Der Leitfaden liegt auch als gedruckte Broschüre vor und kann über das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V. bestellt werden.
Die Publikation steht online zur Ansicht bereit (PDF).
Das Handbuch für die Arbeit mit Freiwilligen ist in einem Projekt von DNR, NABU und BUND entstanden. Dabei werden vor allem die Anforderung an und die Chancen von einer gezielten Koordination von Freiwilligen in den besonderen Bedingungen von Umwelt- und Naturschutzgruppen und -verbänden mit vielen Anregungen für die Praxis erläutert.
Die EU-Kommission hat im März 2010 eine Studie zur »Freiwilligentätigkeit in der EU« veröffentlicht. Die Studie beinhaltet Untersuchungen zur aktuellen Situation der Freiwilligentätigkeit innerhalb der Europäischen Union sowie eine Vergleichsanalyse von bürgerschaftlichem Engagement in den 27 EU-Mitgliedstaaten.
Studie: Freiwilligentätigkeit in der EU (PDF)
Die Publikation beleuchtet das bürgerschaftliche Engagement für Flüchtlinge und von Flüchtlingen in Deutschland. Engagementunterstützte Initiativgruppen und Partnerschaftskreise von Bürgerinnen und Bürgern, örtliche Kirchengemeinden, Parteigliederungen, Menschenrechtsorganisationen, Initiativen und Projekte sind wesentliche Stützen der Flüchtlingsarbeit in Deutschland.
Stiftung MITARBEIT (Hg.): Freiwilliges Engagement für Flüchtlinge und von Flüchtlingen. Bonn 2010, 132 S., ISBN 978-3-941143-05-0
In dieser Veröffentlichung werden die Abschlussergebnisse des Projekts »Gemeinsam engagiert für eine gemeinsame Zukunft - Bürgerschaftliches Engagement im Bereich Integration« ausgewertet und zusammengefasst. Die positiven Erfahrungen können dabei ebenso nachgelesen werden, wie die Schwierigkeiten und Hindernisse mit denen sich das Projektteam konfrontiert sah. Ziel des Projekts war es die Themen Integration mit bürgerschaftlichem Engagement inhaltlich zu verknüpfen. Zum einen sollte das bürgerschaftliche Engagement im Bereich Integration durch Informationsvermittlung und Qualifizierungsmaßnahmen gezielt gefördert werden. Im Vordergrund stand jedoch die direkte Zusammenarbeit mit Migrantinnen und Migranten und der Unterstützung deren Engagements in zahlreichen Einrichtungen und Kommunen vor Ort. Die Projektdokumentation möchte Ideen und Anregungen für eine erfolgreiche Arbeit in ähnlichen Bereichen liefern.
Die Publikation steht online zur Ansicht bereit (PDF).
Schuhmacher, Jürgen & Stiehr, Karin: Handbuch für die Freiwilligenarbeit von und mit älteren Menschen. Stuttgart 2002. ISBN 978-3-927219-79-3
Das Handbuch versammelt die Ergebnisse des Projekts »Seniorengerechte Rahmenbedingungen für das soziale Engagement« und ist erschienen in der Reihe »Praxisbeiträge zum bürgerschaftlichen Engagement«, Band 11, herausgegeben vom Institut für Soziale Infrastruktur (ISIS), Frankfurt am Main.
Giersberg, Dagmar: Und dann? 101 Ideen für den Ruhestand. 2008, 188 S., 14,90 Euro, ISBN 978-3-7639-3494-2
Mit 101 Ideen für den Ruhestand beschreibt die Autorin das Spektrum für die Ruhestandsphase vom Teilzeitjob bis zum Ehrenamt, vom Freiwilligendienst bis zum Engagement beim Wohlfahrtsverband. Die Publikation stellt Vereine und Interessenverbände vor, in denen sich Ruheständler/innen engagieren können und sozial aktiv bleiben.
Die Gesellschaft eines längeren Lebens als Chance begreifen: Dieser Ansatz lag dem Modellprogramm »Aktiv im Alter« zugrunde. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat damit von April 2008 bis Dezember 2010 Kommunen gefördert, die ältere Bürgerinnen und Bürger zu Engagement und Mitbestimmung ermuntern wollen. Der nun vorliegende Praxisleitfaden richtet sich nicht nur an Kommunen, sondern auch an Verbände, Vereine, Kirchen oder Unternehmen. Mit diesem Handlungsansätzen wird es leichter fallen, Initiativen für ein aktives Alter(n) zu entwickeln.
Download der Publikation (PDF)
Outi Arajärvi, Björn Kunter (Hrsg.): Konfliktbearbeitung in der Nachbarschaft. Sieben Praxisbeispiele für ein friedliches Miteinander aus Deutschland, der Slowakei, den Niederlanden und Frankreich. Arbeitshilfen für Selbsthilfe- und Bürgerinitiativen 39, Verlag Stiftung MITARBEIT, Bonn 2008, 84 S., 8,00 Euro, ISBN 978-3-928053-98-3
Jenseits der Schlagzeilen von Straßengewalt, brennenden Autos und anderen Anschlägen haben sich überall in Europa Projekte gegen Gewalt etabliert. Zwischen Krisenmanagement und Prävention stehen diese Projekte vor besonderen Herausforderungen, wenn Gewalt den privaten Rahmen verlässt und in ethnisierten oder politisierten Formen das Zusammenleben in Frage stellt. Werden diese Konflikte konstruktiv ausgetragen, entsteht eine neue Qualität des Zusammenlebens und der lokalen Demokratie. Die Publikation stellt sieben Praxisbeispiele aus vier europäischen Ländern vor und erläutert die Prinzipien ihrer Arbeit. Gemeinsame Tendenzen, aber auch offene Fragen werden erkennbar. Praktiker/innen und Multiplikator/innen in Kommunen finden in diesem Buch zahlreiche Anregungen für die eigene Arbeit, sei es in Politik und Verwaltung, auf der Straße, im Jugendzentrum oder beim Quartiersmanagement.
Centrum für Bürgerschaftliches Engagement (CBE): Konflikte zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen. Ein Lernmodul.
Ein Dauerbrenner in jeder Organisation, die mit Ehrenamtlichen arbeitet, ist die Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen. In dem Lernmodul "Konflikte zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen" beschreibt Peter Wattler-Kugler einen ordentlichen Konflikt zwischen beruflichen und freiwilligen Mitarbeitern. Er lädt dann ein, einen eigenen Konflikt in 12 Schritten für sich zu hinterfragen und zu reflektieren. Danach gibt er Hinweise zur Konfliktbearbeitung und verweist am Ende auf Schritte zur Entscheidungsfindung und Konfliktlösung.
Lernmodul Konflikte zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen (PDF)
Martin Elbl: kultur.macht.partizipation. Freiwilliges Engagement und seine Einbindung am Beispiel von Hamburger Kulturinstitutionen und -projekten. Bonn 2009, 34 S., ISBN 978-3-941143-03-6
Welche Einfluss- und Mitgestaltungsmöglichkeiten haben engagementbereite Menschen im Kulturbereich? In welcher Form können sie mitreden, mitmachen, mitgestalten oder mitentscheiden? Welche Angebote und Strukturen halten Kulturinstitutionen für freiwillig Engagierte bereit? Diesen Fragen geht der Autor in dieser Publikation am Beispiel Hamburger Kulturprojekte nach.
Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung: Aufbau und Weiterentwicklung von örtlichen Anlaufstellen für Engagementförderung.
Die Arbeitshilfe ist das Ergebnis eines dreijährigen Forschungsprojektes im Auftrag des baden-württembergischen Staatsministeriums. Das wichtigste Ergebnis aus der Untersuchung von über hundert örtlichen Anlaufstellen: Örtliche Anlaufstellen erweisen sich als Herzstück lokaler Gesamtstrategien zur Förderung freiwilligen bürgerschaftlichen Engagements. Neben Praxisbeispielen enthält die Arbeitshilfe zahlreiche Hinweise zum Auf- und Ausbau erfolgreicher Anlaufstellen. Die Arbeitshilfe kann kostenlos beim ZZE bestellt werden.
Bischoff, Stefan; Braun, Joachim & Olbermann, Elke (Hg.): Leitfaden für die Nutzung des Erfahrungswissens der Älteren als seniorTrainerin und in seniorKompetenzteams. Köln 2005. ISBN 978-3-929877-23-6
Der Leitfaden versteht sich als Arbeitshilfe für Seniorenbüros, Freiwilligenagenturen und Selbsthilfekontaktstellen, die das EFI-Konzept aufgreifen und anwenden wollen.
Ein geeignetes Verfahren zur Erfassung und zum Nachweis von Kompetenzen zu entwickeln und zu etablieren war eine der Aufgaben des Bundesprogramms »Freiwilligendienste machen kompetent«. Der »Leitfaden zur Kompetenzbilanz im Freiwilligendienst« fasst Erfahrungen und Erkenntnisse aus diesem Entwicklungsprozess zusammen. Er richtet sich an Einsatzstellen im Programm »Freiwilligendienste machen kompetent«, an FSJ- und FÖJ-Träger sowie andere Freiwilligendienste und leistet darüber hinaus einen Beitrag zur Diskussion über Erfassung und Zertifizierung von Kompetenzen in einer breiteren Fachöffentlichkeit.
Leitfaden: Kompetenzbilanz im Freiwilligendienst (PDF)
Lang, Susanne/Embacher, Serge: Lern- und Arbeitsbuch Bürgergesellschaft, Bonn 2008, 402 S., 24,00 Euro, ISBN 978-3-8012-0379-5
Der Begriff »Bürgergesellschaft« hat sich binnen weniger Jahre zu einem politischen Grundbegriff entwickelt. Was steckt dahinter? Ist die Bürgergesellschaft ein demokratischer Impuls »von unten« gegen die »große« Politik und einen übermächtigen Staat? Oder soll sie dem Abbau des Sozialstaats als Feigenblatt dienen? Sie hat von allem etwas: demokratische Erneuerung ebenso wie Partizipationsillusion, Modernisierung ebenso wie Entlastung des Sozialstaats. Und sie macht es denen, die sich in ihr zurecht finden wollen, nicht leicht. Das Lern- und Arbeitsbuch Bürgergesellschaft empfiehlt sich als Begleiter und Wegweiser für engagierte Bürgerinnen und Bürger, die ihre eigene Rolle und deren Rahmenbedingungen besser verstehen wollen, um sich wirkungsvoll in ihre eigenen Angelegenheiten einmischen zu können. Der Band erläutert die Schnittstellen zu Staat und Wirtschaft und klärt auf über unterschiedliche politische Verwendungsweisen und Verwertungsinteressen. Vor allem aber will er zu bürgerschaftlichem Engagement befähigen und ermutigen.
Rieke Hansen: Neue Medien und freiwilliges Engagement. Die Website als Mobilisierungsplattform für Umwelt- und Naturschutzorganisationen. Schriftenreihe Beiträge zur räumlichen Planung Nr. 84, 2007, 125 S., 15 Euro, ISBN: 978-3-923517-71-8
Die vorliegende Publikation beschäftigt sich mit der Rolle des Internets als Mobilisierungsplattform für Umwelt- und Naturschutzorganisationen. Ausgehend von einer Untersuchung in Niedersachen werden Empfehlungen zur Nutzung von Webangeboten für die Freiwilligen-Mobilisierung formuliert.
Glück, Alois; Magel, Holger & Röbke, Thomas (Hg.): Neue Netze des Bürgerschaftlichen Engagements. Stärkung der Familien durch ehrenamtliche Initiativen. Heidelberg 2004. ISBN 978-3-7825-0470-6
Die Herausgeber geben zusammen mit einer Reihe engagierter Praktiker einen Überblick über die Wege und Möglichkeiten zur Stärkung der Familien durch ehrenamtliche Initiativen.Das Buch zeigt im ersten Teil Grundlagen und verschiedene Ansätze und erläutert dann anhand guter Beispiele aus der Praxis, wie die Umsetzung tatsächlich funktioniert.
Centrum für Bürgerschaftliches Engagement Mühlheim/ Universität Duisburg-Essen: Qualitätsentwicklung in der ehrenamtlichen Tätigkeit.
Eine Einschätzung der Qualität der ehrenamtlichen Arbeit erlaubt das Lernmodul »Qualitätsentwicklung in der ehrenamtlichen Arbeit«. Das Lernmodul ermöglicht es, den Bedarf an Qualitätsmanagement für die eigene Organisation selber festzustellen.
Diakonie Düsseldorf: Qualitätshandbuch Ehrenamt. Düsseldorf 2007
Das praxisorientierte »Qualitätshandbuch Ehrenamt« ist entstanden in Kooperation des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Diakonie in Düsseldorf. Es beschreibt auf über 200 Seiten, wie hauptamtlich Mitarbeitende bewusst mit ehrenamtlich Mitarbeitenden zusammenarbeiten können. Das Handbuch kann beim Ehrenamtsreferat der Diakonie Düsseldorf bestellt werden.
NAKOS Konzepte und Praxis, Bd. 2: Selbsthilfe bei Migrantinnen und Migranten fördern und unterstützen. Anregungen und Beispiele für Selbsthilfekontaktstellen und Selbsthilfe-Unterstützungseinrichtungen. Berlin 2009, 59 S., ISBN 978-3-00-027432-9
Infolge der geringen Nachfrage liegt der Bedarf an Selbsthilfeunterstützung von Migrant/innen zunächst nicht auf der Hand. Gleichwohl wird das Thema Migration in der Selbsthilfeunterstützung auf lange Sicht ein wichtiges und beständiges Arbeitsfeld sein. Die vorliegende Publikation »Selbsthilfe bei Migrantinnen und Migranten fördern und unterstützen« richtet sich an Mitarbeiter/innen von Selbsthilfekontaktstellen, die sich für die Unterstützung der Selbsthilfe von Migrant/innen einsetzen wollen. Darüber hinaus ist sie aber auch für Multiplikator/innen, Ärztinnen und Ärzte oder Mitarbeiter/innen von Krankenkassen geeignet. Die Praxishlfe will Mut machen, sich diesem Thema zu nähern. Sie gibt Anregungen zur Umsetzung und zeigt mögliche Stolpersteine auf.
Stadtentwicklung und Zivilgesellschaft sind Themen der öffentlichen Debatte – aber bisher kaum in Bezug aufeinander. Was Zivilgesellschaft in der Stadtentwicklung leisten kann, wie sich Stadtentwicklung verändern muss, um dies möglich zu machen, wie sich vor allem Stadt dadurch anders entwickeln wird, dass es Zivilgesellschaft gibt: diesen Fragen ist das der Publikation zugrundeliegende Projekt nachgegangen. In dem vorliegenden Band werden wissenschaftliche Beiträge von Raumplaner/innen ebenso wie von sozialwissenschaftlichen Zivilgesellschaftsforscher/innen den Erfahrungen von Praktiker/innen aus Verwaltung und Planung gegenübergestellt. Differenzen zwischen unterschiedlichen räumlichen Arenen ländlicher Raum, Quartier, Stadt, strukturschwacher Raum und Metropolregionwerden in den insgesamt 14 Beiträgen herausgearbeitet. Zu den Ergebnissen gehört die Anregung, selbstermächtigtes bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft in lokalen Entwicklungsprozessen ernster zu nehmen und durch Kommunikation auf gleicher Augenhöhe neue Entwicklungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Elke Becker / Enrico Gualini / Carolin Runkel / Rupert Graf Strachwitz (Hrsg.): Stadtentwicklung, Zivilgesellschaft und bürgerschaftliches Engagement. Maecenata Schriften Band 6, 2010. VIII/308 S., 49,00 Euro, ISBN 978-3-8282-0502-4
Es ist ein offenes Geheimnis, dass die finanzielle Situation vieler deutscher Kommunen mehr als angespannt ist. Auch aus diesem Grund gewinnen bürgerschaftliches Engagement sowie Kooperationen zwischen Wirtschaft und Verwaltung immer mehr an Bedeutung. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat einen Leitfaden herausgegeben, der sich explizit mit dieser Thematik auseinandersetzt und den Wandel innerhalb der kommunalen Entwicklung beschreibt. Während die öffentliche Verwaltung ihre Rolle neu überdenken muss, werden engagierte Bürgerinnen und Bürger immer häufiger zu ihren aktiven Partnern. Die strukturelle Weiterentwicklung des bürgerschaftlichen Engagements setzt dabei den Willen voraus vom jeweiligen Partner zu lernen, sich zu vernetzen und Anregungen auszutauschen. Der Leitfaden soll hierbei als Ratgeber wirken und Hinweise geben, wie zukunftsweisende Kooperationen in der Kommune funktionieren können. Zusätzlich bietet er hierfür die konkreten Instrumente und Methoden an. Hervorgegangen ist die Veröffentlichung aus dem Forschungsprojekt »Kooperationsnetze und bürgerschaftliches Engagement als Erfolgsfaktoren für ostdeutsche Kommunen«, welches das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Rahmen des Forschungsprogramms »Aufbau Ost« Ende 2006 in Auftrag gegeben hatte.
Die Publikation steht online zur Ansicht bereit.
Jungk, Sabine & Cakir, Sedat: Sternstunden. Management-Handbuch für Zuwanderer-Vereine. Essen 2004. ISBN 978-3-89861-323-1
Das Handbuch unterstützt Migrantinnen und Migranten, die einen Verein gründen, ihm neue Impulse geben oder sich weiterbilden wollen mit praxisnahen Anleitungen und Arbeitshilfen. Der praktische Charakter des Handbuchs wird durch eine CD-Rom mit Arbeitsvorlagen ergänzt.
Karen Sommer-Loeffen (Hrsg.): Systematische Ehrenamtsarbeit. Eine Praxishilfe für Kirche und Diakonie. Düsseldorf 2009, 226 S., 16,80 Euro, ISBN 978-3-87645-184-8
Ehrenamtlich Mitarbeitende sind längst nicht mehr nur Helferinnen und Helfer der hauptberuflich Mitarbeitenden in Kirche und Diakonie, sondern prägen auch das Leben kirchlicher Gemeinden. Dabei spielen neue gesellschaftliche Bedingungen, neue Biografien, neue Motive eine Rolle und erfordern - will man Ehrenamtliche gewinnen - eine systematische Ehrenamtsarbeit. Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe initiierte 2006 ein Modellprojekt: Die Kirchengemeinde Essen-Schonnebeck wollte ihre Ehrenamtsarbeit neu ausrichten. Die Evangelische Fachhochschule RWL in Bochum begleitete sie dabei ein Jahr lang wissenschaftlich. Das Ziel: eine systematische Ehrenamtsarbeit zu etablieren. Die Erfahrungen der Gemeinde, Orientierungen und Analysen, Beiträge zu rechtlichen Fragen, ein fundierter Leitfaden und mehr sind Inhalte dieser Praxishilfe.
ISAB-Institut: Weiterbildung älterer Menschen für bürgerschaftliches Engagement als seniorTrainerinnen. Ein Kurskonzept für lokale Netzwerke. ISAB-Schriftenreihe: Berichte aus Forschung und Praxis Nr. 104, Köln 2007, 225 S., ISBN 978-3-929877-24-3
Das Institut für Sozialwissenschaftliche Analysen und Beratung (ISAB) hat eine erweiterte und überarbeitete Ausgabe ihrer praxisgerechten Arbeitshilfe zur »Weiterbildung älterer Menschen für bürgerschaftliches Engagement als seniorTrainerinnen« vorgelegt. Das Kurskonzept richtet sich an Entscheidungsträger in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, insbesondere an Seniorenbüros, Freiwilligenagenturen oder Selbsthilfekontaktstellen, die an der Weiterentwicklung des Bürgerengagements und an der Erschließung von Verantwortungsrollen für Ältere interessiert sind.
Eckhard Priller, Mareike Alscher, Dietmar Dathe, Rudolf Speth (Hg.): Zivilengagement - Herausforderungen für Gesellschaft, Politik und Wissenschaft. 2011, 336 S., 29.90 Euro, ISBN 978-3-643-10625-4
Bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft sind in den letzten Jahrzehnten verstärkt in den Fokus von Politik, Öffentlichkeit und Wissenschaft gerückt. Doch trotz der Einsicht, dass die Selbstorganisation und der Einsatz der Bürger/innen für gemeinschaftliche Belange eine unverzichtbare Grundlage für das Funktionieren moderner Gesellschaften darstellen, fehlt es noch immer an zuverlässigen und differenzierten Untersuchungen zur Lage und Ausprägung des Engagements. Exakte Daten, verallgemeinerbare Aussagen und kritische Analysen sind aber nicht nur zum Verständnis, sondern vor allem zur Gestaltung künftigen Engagements notwendig. Vor diesem Hintergrund macht es sich dieser Band zur Aufgabe, den gegenwärtigen Wissensstand zu bilanzieren, Lücken und Entwicklungsrichtungen der Engagementforschung aufzuzeigen sowie die an sie gerichteten Ansprüche und Erwartungen zu identifizieren. Ziel ist es, eine Forschungsprogrammatik für Deutschland zu entwerfen. Präsentiert werden Beiträge zu fünf Themenkomplexen: Ergebnisse der Zivilengagementberichterstattung, Grundsätze und Strategien der Engagementforschung, Datenquellen, internationale Erfahrungen und Tendenzen, Planung und Finanzierung zukünftiger Forschung.
Kulturparlamente, Kulturnetze, Verbände: Zivilgesellschaftliche Akteure in der Kulturpolitik. 52. Loccumer Kulturpolitisches Kolloquium. Loccumer Protokoll 06/07, Rehburg-Loccum 2008, 168 S., 12,00 Euro, ISBN 978-3-8172-0607-0
Welche Wirkungen haben zivilgesellschaftliche Akteure auf die Kulturpolitik der Kommunen, der Länder, des Bundes und Europas? In den letzten Jahren haben sich immer mehr Kulturparlamente, Kulturräte, Kulturnetze und Verbände gegründet. Sie sind nicht Lobby einzelner Sparten oder Kultureinrichtungen, sondern haben das ganze Feld oder mindestens größere Teile der Kulturpolitik im Blick. Zu diesem Thema fand 2007 in Loccum ein kulturpolitisches Kolloquium statt. Die Beiträge der Tagung sind nun als Publikation erschienen.
Soziale Stadtentwicklung bleibt eine dauerhafte und gemeinsame Aufgabe von Bund, Ländern und Gemeinden.Die Prozesse im Rahmen des Programms »Soziale Stadt« können als modellhaft für viele der neuen Herausforderungen angesehen werden, die sich für den sozialen Zusammenhalt im Gemeinwesen und die Weiterentwicklung von Wirtschafts- und Sozialpolitik stellen. Die Autorinnen und Autoren, die die BAG Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit in diesem Band zusammengeführt hat, nehmen wissenschaftliche Begriffsbestimmungen zur Aktivierung von Zivilgesellschaft und zur Rolle der Gemeinwesenarbeit in sozial benachteiligten Stadtteilen vor. Erfahrungsberichte aus der lokalen Praxis zeigen, wie in den Stadtteilen Brücken zu bauen sind. Es geht darum, unterschiedliche Interessen und Erwartungen für das gemeinsame Ziel der Verbesserung der Lebensbedingungen und der gesellschaftlichen Teilhabe zu aktivieren.
Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit e.V.: Zivilgesellschaftliche Netzwerke in der Sozialen Stadt stärken! Gemeinwesenarbeit und lokale Entwicklungspartnerschaften. Bonn 2010, 48 S., 5,00 Euro, ISBN 978-3-941143-07-4