Ellis, Susan J.: Audit des Freiwilligen-Managements. 1992, 1995
Ein Analysebogen zur Situation der Mitarbeit Freiwilliger in Einrichtungen. Er orientiert sich an der Systematik der European Foundation of Quality Management (EFQM).
Fänderl, Wolfgang (Hrsg.): Beteiligung übers Reden hinaus. Baukasten Gemeinsinn-Werkstatt: Materialien zur Entwicklung von Netzwerken. Gütersloh 2005. ISBN: 978-3-89204-716-2
Für eine aktive Beteiligung an der Zivilgesellschaft sind Gemeinsinn und Gemeinschaftsfähigkeit notwendige Vorraussetzungen. Die Publikation zeigt, wie Prozesse der Zusammenarbeit angestoßen und begleitet werden können. Der Band stellt prozessbegleitende Großgruppenverfahren wie Appreciative Inquiry und Open Space vor; Pädagogen und Multiplikatoren in der Jugendbildung bekommen so professionelle Arbeitsmethoden zur Förderung von Gemeinsinn an die Hand. Eine CD-ROM ergänzt den interaktiv angelegten und an der pädagogischen Praxis orientierten Werkzeugkasten.
Stadt Rheine, Stabsstelle Bürgerengagement: Bürgerengagement in Rheine - Eine Standortbestimmung. 170 Seiten, gebunden, über 80 farbige Abbildungen, 6,00 Euro
Aufgrund der dynamischen Behandlung des Themas Bürgerengagement in der Öffentlichkeit ist „Engagementpolitik“ mittlerweile als eigenständiges Politikfeld zu sehen. Städte und Gemeinden erkennen das Engagement der Bürgerinnen und Bürger als einen wichtigen Standortfaktor. In einer Standortbestimmung hat die Stadt Rheine (75.000 Einwohner) in einer aktuellen Veröffentlichung erstmals das Engagement der Bürgerschaft umfang-reich dokumentiert und sichtbar gemacht. Neben der Abbildung der örtlichen Engagementlandschaft von den Vereinen, über die Kirche bis zu den Wohlfahrtsverbänden sind weitere wesentliche Abschnitte der Publikation: das Engagement von Jugendlichen, die Generation 60 plus, das Engagement der Wirtschaft, die engagementfördernde Stadtverwaltung, die Anerkennungskultur sowie Möglichkeiten und Grenzen von Bürgerengagement. Für Kommunen, die sich ebenfalls damit befassen oder sich dafür interessieren, das vielfältige Engagement in ihrer Stadt oder Gemeinde sichtbar zu machen, kann das Buch als Anregung und Hilfe dienen.
Aktive Bürgerschaft (Hrsg.): Bürgerstiftung: Mitgemacht! Berlin 2009
Wie können sich Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Vereine, Verbände, Banken, Kirchengemeinden und Kommunen für die Bürgerstiftung in ihrer Nähe engagieren? Antworten gibt der Ratgeber »Bürgerstiftung: Mitgemacht!« der Aktiven Bürgerschaft. Die Broschüre im Taschenformat (12 Seiten) gibt konkrete Tipps, wie man eine Bürgerstiftung unterstützen kann: mit persönlichem Engagement, als Spender/in, Stifter/in oder mit einer eigenen Stiftung. Sie zeigt auf, warum sich dieses Engagement lohnt und worauf man achten sollte. Der Ratgeber enthält zudem Hinweise zu steuerlichen Vorteilen.
Dresewski, Felix: Corporate Citizenship. Ein Leitfaden für das soziale Engagement mittelständischer Unternehmen. Berlin 2004. ISBN 978-3-937765-00-6
Der von der Bundesinitiative »Unternehmen: Partner der Jugend« herausgegebene Leitfaden zeigt neue Wege für das soziale Engagement von mittelständischen Unternehmen auf.
Peter Wissmann/Reimer Gronemeyer: Demenz und Zivilgesellschaft - eine Streitschrift. Frankfurt am Main 2008, 207 Seiten, 21,90 Euro, ISBN 978-3-940529-16-9
Demenz wird heute immer noch vorrangig unter dem Aspekt von Krankheit thematisiert. Folglich verstehen wir die Betroffenen vor allem als »Demenzkranke« und halten Mediziner und Pflegekräfte für die primär »zuständige« Personengruppe. Die Autoren der vorliegenden Publikation zeigen dagegen eine andere Perspektive auf: Sie betrachten die Demenz aus einem zivilgesellschaftlichen Blickwinkel. Im Zentrum steht dabei die Rolle von Menschen mit Demenz als Bürger/innen eines Gemeinwesens. Das Buch lädt zu einer Diskussion über ein »demenzfreundliches« Gemeinwesen ein und gibt Anregungen für Veränderungsprozesse auf lokaler Ebene.
Stiehr, Karin: Ehrenamtlich helfen. dtv 2004. ISBN 978-3-423-58058-8
Mit zahlreichen Fallbeispielen aus der Praxis gibt der Ratgeber einen Überblick über Möglichkeiten, den Einstieg und die rechtlichen und organisatorischen Fragen beim ehrenamtlichen Handeln.
Hauke, Petra & Busch, Rolf (Hrsg.): Ehrensache?! Zivilgesellschaftliches Engagement in öffentlichen Bibliotheken. Positionen - Modelle - Grundlagen. Bad Honnef 2003. ISBN 978-3-88347-233-1
Freiwilligenarbeit ist in vielen öffentlichen Bibliotheken nicht mehr wegzudenken. Neben grundsätzlichen Überlegungen zu diesem Themenspektrum werden konkrete Modelle und Projekte aus verschiedenen Bibliotheken vorgestellt.
Evers, Adalbert & Riedel, Birgit (2004): Engagementförderung mit eigenem Profil. Der Verbund Freiwilligen-Zentren im Deutschen Caritasverband. Materialienband Nr. 11, Freiburg 2004.
Möltgen, Thomas (Hg.): Engagiert für Gotteslohn? Impulse für das Ehrenamt. Kevelaer 2003. ISBN 978-3-7666-0533-7
Die 15 Beiträge des Buches umfassen nahezu alle Facetten der heutigen Diskussion über das moderne soziale Ehrenamt. Die Inhalte und Probleme einzelner Diskussionsstränge sind dabei in der Regel eingängig aufbereitet.
UMBRUCH-Bildungswerk (Hg.): Etwas für sich und andere tun - Lernerfahrungen durch freiwilliges Engagement (2005).
Die Broschüre gibt Informationen zum Thema ehrenamtliche Arbeit und stellt Qualifizierungsangebote vor. Zielgruppen der Broschüre sind (angehende) Freiwillige und Mitarbeiter/innen von Freiwilligenagenturen. Die Broschüre kann beim Herausgeber angefordert werden.
Dobslaw, Anka; Fischer, Jörn & Jax, Claudio: Freiwilligendienste in Deutschland. Freiwilliges Soziales und Freiwilliges Ökologisches Jahr und andere Möglichkeiten. Freiburg 2004. ISBN 978-3-86040-127-9
Das Buch gibt einen Überblick über Freiwilligendienste, gerade auch für diejenigen, die selber einen Freiwilligendienst leisten möchten. Im zweiten Teil des Buches werden Einsatzstellen und Träger detailliert beschrieben.
Das Handbuch für die Arbeit mit Freiwilligen ist in einem Projekt von DNR, NABU und BUND entstanden. Dabei werden vor allem die Anforderung an und die Chancen von einer gezielten Koordination von Freiwilligen in den besonderen Bedingungen von Umwelt- und Naturschutzgruppen und -verbänden mit vielen Anregungen für die Praxis erläutert.
Die EU-Kommission hat im März 2010 eine Studie zur »Freiwilligentätigkeit in der EU« veröffentlicht. Die Studie beinhaltet Untersuchungen zur aktuellen Situation der Freiwilligentätigkeit innerhalb der Europäischen Union sowie eine Vergleichsanalyse von bürgerschaftlichem Engagement in den 27 EU-Mitgliedstaaten.
Studie: Freiwilligentätigkeit in der EU (PDF)
Die Publikation beleuchtet das bürgerschaftliche Engagement für Flüchtlinge und von Flüchtlingen in Deutschland. Engagementunterstützte Initiativgruppen und Partnerschaftskreise von Bürgerinnen und Bürgern, örtliche Kirchengemeinden, Parteigliederungen, Menschenrechtsorganisationen, Initiativen und Projekte sind wesentliche Stützen der Flüchtlingsarbeit in Deutschland.
Stiftung MITARBEIT (Hg.): Freiwilliges Engagement für Flüchtlinge und von Flüchtlingen. Bonn 2010, 132 S., ISBN 978-3-941143-05-0
Schuhmacher, Jürgen & Stiehr, Karin: Handbuch für die Freiwilligenarbeit von und mit älteren Menschen. Stuttgart 2002. ISBN 978-3-927219-79-3
Das Handbuch versammelt die Ergebnisse des Projekts »Seniorengerechte Rahmenbedingungen für das soziale Engagement« und ist erschienen in der Reihe »Praxisbeiträge zum bürgerschaftlichen Engagement«, Band 11, herausgegeben vom Institut für Soziale Infrastruktur (ISIS), Frankfurt am Main.
Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V.: Handreichung zum NRW-Landesnachweis »Engagiert im Ehrenamt«. Köln 2004
Die Broschüre enthält alle Informationen rund um den Ehrenamts-Nachweis und Beispielformulare, die speziell auf die Träger im Erzbistum Köln zugeschnitten sind.
Giersberg, Dagmar: Und dann? 101 Ideen für den Ruhestand. 2008, 188 S., 14,90 Euro, ISBN 978-3-7639-3494-2
Mit 101 Ideen für den Ruhestand beschreibt die Autorin das Spektrum für die Ruhestandsphase vom Teilzeitjob bis zum Ehrenamt, vom Freiwilligendienst bis zum Engagement beim Wohlfahrtsverband. Die Publikation stellt Vereine und Interessenverbände vor, in denen sich Ruheständler/innen engagieren können und sozial aktiv bleiben.
Bohnsack, Kerstin/Boll, Joachim/Ganster, Anja/Dahlheimer, Achim/Klenner, Rainer (Hrsg.): Initiative ergreifen - Bürger machen Stadt. Düsseldorf 2008
Seit 1996 unterstützt das Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Programms »Initiative ergreifen« engagierte Bürgerinnen und Bürger, die Lebensverhältnisse in den Städten verbessern helfen. Gefördert werden Projekte der Stadterneuerung, die zur Verbesserung der sozialen oder kulturellen Infrastruktur beitragen bzw. nachbarschaftliche und städtebauliche Entwicklungen anstoßen. Sie müssen zukunftsweisend sein und langfristig auf eigenen Beinen stehen. Der Zuschuss durch das Land besteht aus einer Finanzierung der Umbaukosten und erforderlichenfalls einem betrieblichen Anschub. So sind beispielsweise Bürgerhäuser oder kulturelle Gründerzentren in alten Fabriken sowie Spielplätze in bislang ungepflegten Parkanlagen entstanden. Im Herbst 2008 ist das Projektbuch »Initiative ergreifen - Bürger machen Stadt« erschienen. In einer Zusammenschau von Projekten, mit Werkstattberichten, Interviews der Akteure sowie Erläuterungen zu Projektentwicklung und Förderung veranschaulicht es die Vielfalt bürgerschaftlich getragener Projekte und macht deutlich, welche Chancen dieses Engagement für eine lebendige, attraktive Stadtgestaltung bietet.
Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln (u.a. Hg.): Kompetent, engagiert, kreativ. Materialien zum Ehrenamt in den Fachverbänden. Köln 2005
Ziel der verschiedenen durchgeführten Projekte (1999 bis 2005) war es, eine verlässliche und qualifizierte Einbindung von Ehrenamtlichen in die soziale Arbeit zu erreichen. In Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst katholischer Frauen, dem Sozialdienst katholischer Männer, IN VIA - katholische Mädchensozialarbeit und des Diözesan-Caritasverbandes im Erzbistum Köln sind neben der Broschüre auch einzelne Teilberichte aus den Projekten als download auf der Internetseite des Verbandes abrufbar.
Outi Arajärvi, Björn Kunter (Hrsg.): Konfliktbearbeitung in der Nachbarschaft. Sieben Praxisbeispiele für ein friedliches Miteinander aus Deutschland, der Slowakei, den Niederlanden und Frankreich. Arbeitshilfen für Selbsthilfe- und Bürgerinitiativen 39, Verlag Stiftung MITARBEIT, Bonn 2008, 84 S., 8,00 Euro, ISBN 978-3-928053-98-3
Jenseits der Schlagzeilen von Straßengewalt, brennenden Autos und anderen Anschlägen haben sich überall in Europa Projekte gegen Gewalt etabliert. Zwischen Krisenmanagement und Prävention stehen diese Projekte vor besonderen Herausforderungen, wenn Gewalt den privaten Rahmen verlässt und in ethnisierten oder politisierten Formen das Zusammenleben in Frage stellt. Werden diese Konflikte konstruktiv ausgetragen, entsteht eine neue Qualität des Zusammenlebens und der lokalen Demokratie. Die Publikation stellt sieben Praxisbeispiele aus vier europäischen Ländern vor und erläutert die Prinzipien ihrer Arbeit. Gemeinsame Tendenzen, aber auch offene Fragen werden erkennbar. Praktiker/innen und Multiplikator/innen in Kommunen finden in diesem Buch zahlreiche Anregungen für die eigene Arbeit, sei es in Politik und Verwaltung, auf der Straße, im Jugendzentrum oder beim Quartiersmanagement.
Centrum für Bürgerschaftliches Engagement (CBE): Konflikte zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen. Ein Lernmodul.
Ein Dauerbrenner in jeder Organisation, die mit Ehrenamtlichen arbeitet, ist die Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen. In dem Lernmodul "Konflikte zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen" beschreibt Peter Wattler-Kugler einen ordentlichen Konflikt zwischen beruflichen und freiwilligen Mitarbeitern. Er lädt dann ein, einen eigenen Konflikt in 12 Schritten für sich zu hinterfragen und zu reflektieren. Danach gibt er Hinweise zur Konfliktbearbeitung und verweist am Ende auf Schritte zur Entscheidungsfindung und Konfliktlösung.
Lernmodul Konflikte zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen (PDF)
Rüth, Stefanie: Konzeptheft Ehrenamt. Köln 2003. ISBN 978-3-932559-16-7
Das »Konzeptheft Ehrenamt« ist ein Arbeitsheft für alle, die sich mit der ehrenamtlichen Arbeit in der eigenen Organisation auseinandersetzen und diese weiterentwickeln möchte. Anhand von Checklisten und Fragebögen können Organisationen ihre Stärken und Schwächen in der Ansprache ehrenamtlicher Mitarbeiter/innen analysieren und Verbesserungsmöglichkeiten entwickeln. Im ersten Teil geht es im Rahmen einer Status Quo Analyse z.B. um die Motive und Kompetenzen der Ehrenamtlichen und ihre Zusammenarbeit mit den Hauptamtlichen. In zweiten Teil werden der künftige Bedarf an freiwilligen Mitarbeiter/innen ermittelt und konkrete Möglichkeiten der Gewinnung neuer Ehrenamtlicher aufgezeigt.
Martin Elbl: kultur.macht.partizipation. Freiwilliges Engagement und seine Einbindung am Beispiel von Hamburger Kulturinstitutionen und -projekten. Bonn 2009, 34 S., ISBN 978-3-941143-03-6
Welche Einfluss- und Mitgestaltungsmöglichkeiten haben engagementbereite Menschen im Kulturbereich? In welcher Form können sie mitreden, mitmachen, mitgestalten oder mitentscheiden? Welche Angebote und Strukturen halten Kulturinstitutionen für freiwillig Engagierte bereit? Diesen Fragen geht der Autor in dieser Publikation am Beispiel Hamburger Kulturprojekte nach.
BAGSO (Hg.): Leitfaden für die Arbeit mit Freiwilligen. Das Ehrenamt in der BAGSO. Bonn 2001. ISBN 978-3-9806065-6-1
Der Leitfaden will aufzeigen, wie die Förderung des freiwilligen Engagements inhaltlich und organisatorisch gestaltet werden kann.
Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung: Aufbau und Weiterentwicklung von örtlichen Anlaufstellen für Engagementförderung.
Die Arbeitshilfe ist das Ergebnis eines dreijährigen Forschungsprojektes im Auftrag des baden-württembergischen Staatsministeriums. Das wichtigste Ergebnis aus der Untersuchung von über hundert örtlichen Anlaufstellen: Örtliche Anlaufstellen erweisen sich als Herzstück lokaler Gesamtstrategien zur Förderung freiwilligen bürgerschaftlichen Engagements. Neben Praxisbeispielen enthält die Arbeitshilfe zahlreiche Hinweise zum Auf- und Ausbau erfolgreicher Anlaufstellen. Die Arbeitshilfe kann kostenlos beim ZZE bestellt werden.
Bischoff, Stefan; Braun, Joachim & Olbermann, Elke (Hg.): Leitfaden für die Nutzung des Erfahrungswissens der Älteren als seniorTrainerin und in seniorKompetenzteams. Köln 2005. ISBN 978-3-929877-23-6
Der Leitfaden versteht sich als Arbeitshilfe für Seniorenbüros, Freiwilligenagenturen und Selbsthilfekontaktstellen, die das EFI-Konzept aufgreifen und anwenden wollen.
Ein geeignetes Verfahren zur Erfassung und zum Nachweis von Kompetenzen zu entwickeln und zu etablieren war eine der Aufgaben des Bundesprogramms »Freiwilligendienste machen kompetent«. Der »Leitfaden zur Kompetenzbilanz im Freiwilligendienst« fasst Erfahrungen und Erkenntnisse aus diesem Entwicklungsprozess zusammen. Er richtet sich an Einsatzstellen im Programm »Freiwilligendienste machen kompetent«, an FSJ- und FÖJ-Träger sowie andere Freiwilligendienste und leistet darüber hinaus einen Beitrag zur Diskussion über Erfassung und Zertifizierung von Kompetenzen in einer breiteren Fachöffentlichkeit.
Leitfaden: Kompetenzbilanz im Freiwilligendienst (PDF)
Lang, Susanne/Embacher, Serge: Lern- und Arbeitsbuch Bürgergesellschaft, Bonn 2008, 402 S., 24,00 Euro, ISBN 978-3-8012-0379-5
Der Begriff »Bürgergesellschaft« hat sich binnen weniger Jahre zu einem politischen Grundbegriff entwickelt. Was steckt dahinter? Ist die Bürgergesellschaft ein demokratischer Impuls »von unten« gegen die »große« Politik und einen übermächtigen Staat? Oder soll sie dem Abbau des Sozialstaats als Feigenblatt dienen? Sie hat von allem etwas: demokratische Erneuerung ebenso wie Partizipationsillusion, Modernisierung ebenso wie Entlastung des Sozialstaats. Und sie macht es denen, die sich in ihr zurecht finden wollen, nicht leicht. Das Lern- und Arbeitsbuch Bürgergesellschaft empfiehlt sich als Begleiter und Wegweiser für engagierte Bürgerinnen und Bürger, die ihre eigene Rolle und deren Rahmenbedingungen besser verstehen wollen, um sich wirkungsvoll in ihre eigenen Angelegenheiten einmischen zu können. Der Band erläutert die Schnittstellen zu Staat und Wirtschaft und klärt auf über unterschiedliche politische Verwendungsweisen und Verwertungsinteressen. Vor allem aber will er zu bürgerschaftlichem Engagement befähigen und ermutigen.
Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd): Handreichung zum Landesnachweis NRW.
Die Broschüre enthält eine Anleitung zur Dokumentation von Kompetenzen aus dem Ehrenamt. Die Broschüre kann beim kfd-Bundesverband bestellt werden.
Grobe, Rasmus & Kreusel, Imke: Navigationshilfe für Umweltbewegte. Methoden für erfolgreiches Engagement. München 2004. ISBN 978-3-936581-41-6
Die »Navigationshilfe für Umweltbewegte« ist ein Praxishandbuch für Ehrenamtliche in lokalen Umweltgruppen. Sie zeigt, was Aktive wissen müssen, um in einer Gruppe erfolgreiche umweltpolitische Arbeit zu machen: theoretische Hintergründe, praktische Methoden und deren Anwendung in der Praxis.
Rieke Hansen: Neue Medien und freiwilliges Engagement. Die Website als Mobilisierungsplattform für Umwelt- und Naturschutzorganisationen. Schriftenreihe Beiträge zur räumlichen Planung Nr. 84, 2007, 125 S., 15 Euro, ISBN: 978-3-923517-71-8
Die vorliegende Publikation beschäftigt sich mit der Rolle des Internets als Mobilisierungsplattform für Umwelt- und Naturschutzorganisationen. Ausgehend von einer Untersuchung in Niedersachen werden Empfehlungen zur Nutzung von Webangeboten für die Freiwilligen-Mobilisierung formuliert.
Glück, Alois; Magel, Holger & Röbke, Thomas (Hg.): Neue Netze des Bürgerschaftlichen Engagements. Stärkung der Familien durch ehrenamtliche Initiativen. Heidelberg 2004. ISBN 978-3-7825-0470-6
Die Herausgeber geben zusammen mit einer Reihe engagierter Praktiker einen Überblick über die Wege und Möglichkeiten zur Stärkung der Familien durch ehrenamtliche Initiativen.Das Buch zeigt im ersten Teil Grundlagen und verschiedene Ansätze und erläutert dann anhand guter Beispiele aus der Praxis, wie die Umsetzung tatsächlich funktioniert.
Arbeiterwohlfahrt: Praxishandbuch Initiative Ehrenamt. Bonn 2001
Das in der zweiten Auflage vorliegende Praxishandbuch der »Initiative Ehrenamt« soll die ehrenamtliche Arbeit in der AWO unterstützen. Neben Informationen über Ehrenamt in der AWO finden sich umfangreiche Materialien zur Arbeit mit Ehrenamtlichen, Fortbildungen, Öffentlichkeitsarbet sowie Projektbeispiele, Arbeitsmaterialien und Checklisten. Das Praxishandbuch kann beim Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt bestellt werden.
Centrum für Bürgerschaftliches Engagement Mühlheim/ Universität Duisburg-Essen: Qualitätsentwicklung in der ehrenamtlichen Tätigkeit.
Eine Einschätzung der Qualität der ehrenamtlichen Arbeit erlaubt das Lernmodul »Qualitätsentwicklung in der ehrenamtlichen Arbeit«. Das Lernmodul ermöglicht es, den Bedarf an Qualitätsmanagement für die eigene Organisation selber festzustellen.
Diakonie Düsseldorf: Qualitätshandbuch Ehrenamt. Düsseldorf 2007
Das praxisorientierte »Qualitätshandbuch Ehrenamt« ist entstanden in Kooperation des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Diakonie in Düsseldorf. Es beschreibt auf über 200 Seiten, wie hauptamtlich Mitarbeitende bewusst mit ehrenamtlich Mitarbeitenden zusammenarbeiten können. Das Handbuch kann beim Ehrenamtsreferat der Diakonie Düsseldorf bestellt werden.
NAKOS Konzepte und Praxis, Bd. 2: Selbsthilfe bei Migrantinnen und Migranten fördern und unterstützen. Anregungen und Beispiele für Selbsthilfekontaktstellen und Selbsthilfe-Unterstützungseinrichtungen. Berlin 2009, 59 S., ISBN 978-3-00-027432-9
Infolge der geringen Nachfrage liegt der Bedarf an Selbsthilfeunterstützung von Migrant/innen zunächst nicht auf der Hand. Gleichwohl wird das Thema Migration in der Selbsthilfeunterstützung auf lange Sicht ein wichtiges und beständiges Arbeitsfeld sein. Die vorliegende Publikation »Selbsthilfe bei Migrantinnen und Migranten fördern und unterstützen« richtet sich an Mitarbeiter/innen von Selbsthilfekontaktstellen, die sich für die Unterstützung der Selbsthilfe von Migrant/innen einsetzen wollen. Darüber hinaus ist sie aber auch für Multiplikator/innen, Ärztinnen und Ärzte oder Mitarbeiter/innen von Krankenkassen geeignet. Die Praxishlfe will Mut machen, sich diesem Thema zu nähern. Sie gibt Anregungen zur Umsetzung und zeigt mögliche Stolpersteine auf.
Jungk, Sabine & Cakir, Sedat: Sternstunden. Management-Handbuch für Zuwanderer-Vereine. Essen 2004. ISBN 978-3-89861-323-1
Das Handbuch unterstützt Migrantinnen und Migranten, die einen Verein gründen, ihm neue Impulse geben oder sich weiterbilden wollen mit praxisnahen Anleitungen und Arbeitshilfen. Der praktische Charakter des Handbuchs wird durch eine CD-Rom mit Arbeitsvorlagen ergänzt.
Karen Sommer-Loeffen (Hrsg.): Systematische Ehrenamtsarbeit. Eine Praxishilfe für Kirche und Diakonie. Düsseldorf 2009, 226 S., 16,80 Euro, ISBN 978-3-87645-184-8
Ehrenamtlich Mitarbeitende sind längst nicht mehr nur Helferinnen und Helfer der hauptberuflich Mitarbeitenden in Kirche und Diakonie, sondern prägen auch das Leben kirchlicher Gemeinden. Dabei spielen neue gesellschaftliche Bedingungen, neue Biografien, neue Motive eine Rolle und erfordern - will man Ehrenamtliche gewinnen - eine systematische Ehrenamtsarbeit. Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe initiierte 2006 ein Modellprojekt: Die Kirchengemeinde Essen-Schonnebeck wollte ihre Ehrenamtsarbeit neu ausrichten. Die Evangelische Fachhochschule RWL in Bochum begleitete sie dabei ein Jahr lang wissenschaftlich. Das Ziel: eine systematische Ehrenamtsarbeit zu etablieren. Die Erfahrungen der Gemeinde, Orientierungen und Analysen, Beiträge zu rechtlichen Fragen, ein fundierter Leitfaden und mehr sind Inhalte dieser Praxishilfe.
Burmeister, Joachim; Heller, Anne & Stehr, Ilona: Ein Kurskonzept für lokale Netzwerke. Weiterbildung älterer Menschen für bürgerschaftliches Engagement als seniorTrainerinnen: Ein Kurskonzept für lokale Netzwerke. Leipzig 2005. ISBN 978-3-929877-24-3
Ziel des Kurskonzeptes für lokale Netzwerke zur Weiterbildung älterer Menschen für bürgerschaftliches Enagegement als seniorTrainerinnen ist es, Bildungseinrichtungen dafür zu gewinnen, das im Modellprogramm EFI erfolgreich erprobte Qualifizierungskonzept für seniorTrainerinnen in ihr Angebot aufzunehmen. Das Kurskonzept entwickelt u.a. praxisgerechte Arbeitshilfen, um dieses Ziel zu erreichen.
ISAB-Institut: Weiterbildung älterer Menschen für bürgerschaftliches Engagement als seniorTrainerinnen. Ein Kurskonzept für lokale Netzwerke. ISAB-Schriftenreihe: Berichte aus Forschung und Praxis Nr. 104, Köln 2007, 225 S., ISBN 978-3-929877-24-3
Das Institut für Sozialwissenschaftliche Analysen und Beratung (ISAB) hat eine erweiterte und überarbeitete Ausgabe ihrer praxisgerechten Arbeitshilfe zur »Weiterbildung älterer Menschen für bürgerschaftliches Engagement als seniorTrainerinnen« vorgelegt. Das Kurskonzept richtet sich an Entscheidungsträger in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, insbesondere an Seniorenbüros, Freiwilligenagenturen oder Selbsthilfekontaktstellen, die an der Weiterentwicklung des Bürgerengagements und an der Erschließung von Verantwortungsrollen für Ältere interessiert sind.
Kulturparlamente, Kulturnetze, Verbände: Zivilgesellschaftliche Akteure in der Kulturpolitik. 52. Loccumer Kulturpolitisches Kolloquium. Loccumer Protokoll 06/07, Rehburg-Loccum 2008, 168 S., 12,00 Euro, ISBN 978-3-8172-0607-0
Welche Wirkungen haben zivilgesellschaftliche Akteure auf die Kulturpolitik der Kommunen, der Länder, des Bundes und Europas? In den letzten Jahren haben sich immer mehr Kulturparlamente, Kulturräte, Kulturnetze und Verbände gegründet. Sie sind nicht Lobby einzelner Sparten oder Kultureinrichtungen, sondern haben das ganze Feld oder mindestens größere Teile der Kulturpolitik im Blick. Zu diesem Thema fand 2007 in Loccum ein kulturpolitisches Kolloquium statt. Die Beiträge der Tagung sind nun als Publikation erschienen.