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= bürgerschaftliches Engagement
= unternehmerisches Engagement
Die EU-Kommission hat im März eine Studie zur »Freiwilligentätigkeit in der EU« veröffentlicht. Diese setzt sich mit der aktuellen Situation des freiwilligen Engagements innerhalb der Europäischen Union auseinander und umfasst außerdem eine vergleichende Analyse des bürgerschaftlichen Engagements in den 27 EU-Mitgliedstaaten. Nach Angaben der Studie nehmen europaweit rund 23 Prozent der Europäerinnen und Europäer über 15 Jahre eine ehrenamtliche Tätigkeit wahr. Deutschland liegt mit einer Engagementquote von ca. 33 Prozent im oberen Bereich.
Die »Aktion zusammen wachsen - Bildungspatenschaften stärken, Integration fördern« lädt am 9. Juni 2010 zu einem bundesweiten Aktionstag »Bildungspatenschaften direkt« ein, um das Engagement von ehrenamtlichen Patinnen und Paten für und mit Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sichtbar und bekannter zu machen. Patenschafts- und Mentoringprojekte sind aufgerufen, sich unter dem Motto »Erzählen« in vielfältigen Aktivitäten der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Das Mobile Team Nordrhein-Westfalen informiert, berät und qualifiziert kostenlos landesweit Träger und Kommunen, die vor Ort die neuen Freiwilligendienste aller Generationen einrichten wollen. Ab sofort bietet das Mobile Team Nordrhein-Westfalen Kommunen, Trägern und Bürgerinnen und Bürgern in Nordrhein-Westfalen auch im Internet Informationen zum Programm »Freiwilligendienste aller Generationen«.
Die Initiative »Unternehmen für die Region« der Bertelsmann-Stiftung hat einen neuen Leitfaden für den Aufbau von »Verantwortungspartnerschaften« zwischen mittelständischen Unternehmen und ihrem regionalem Umfeld veröffentlicht. »Verantwortungspartnerschaften« bezeichnen dabei die Methode der zunächst einjährigen Kooperation von mittelständischen Unternehmen mit gesellschaftlichen Partnern. Treiber der Kooperation sind die Unternehmen, die sich zur Lösung gesellschaftlicher Aufgaben mit Kommunen, Landkreisen, Vereinen und sozialen Einrichtungen der Region zusammenschließen.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat zum diesjährigen Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung 40 Sozialprojekte als »Leuchttürme« ausgewählt, sechs davon aus Nordrhein-Westfalen. Die Projekte werden von der EU-Kommission und dem Bund mit insgesamt 1,4 Millionen Euro gefördert, je Projekt mit maximal 40.000 Euro.
Ab sofort können Wählerinnen und Wähler ihre Landtagsabgeordneten und -kandidaten öffentlich im Internet befragen. Nordrhein-Westfalen ist nach Hamburg und Bayern das dritte Bundesland, in dem abgeordnetenwatch.de nutzbar ist. Ziele des öffentlichen Dialogs sind Transparenz und Verbindlichkeit. Träger des Portals ist die gemeinnützige Initiative Parlamentwatch e.V., die Finanzierung erfolgt größtenteils durch einmalige Spenden und regelmäßige Förderbeiträge. Die Schirmherrschaft hat die Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts a.D. Prof. Dr. Jutta Limbach übernommen.
Die FreiwilligenAgentur Dortmund wurde im Februar 2010 mit dem Qualitätssiegel der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) ausgezeichnet, das Staatssekretär Josef Hecken vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend überreichte. Seit Einführung des Siegels 2005 haben 54 Freiwilligenagenturen die Bedingungen für Auszeichnung der bagfa erreicht, darunter 12 Agenturen aus Nordrhein-Westfalen.
Den Preis zur Wahl des Engagements des Jahres auf diesem Portal überreichten Ulrike Sommer und Petra Zwickert vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen bei einem Besuch des Iris Kater Verlags in Viersen. Der Verlag war für seine Lese- und Bildungsförderung im Rahmen einer Online-Abstimmung gewählt worden. Verlagsinhaberin Iris Kater nahm als Anerkennung für das Projekt einen Scheck in Höhe von 500 Euro entgegen.
Im Jahr 2009 wurden in Deutschland 914 neue Stiftungen errichtet (Anstieg gegenüber dem Vorjahr: 6%), davon allein 192 in Nordrhein-Westfalen. Dies gab der Bundesverband Deutscher Stiftungen im Februar bekannt. Damit verzeichnet NRW erneut die höchste Zahl an Neugründungen. Insgesamt haben 3336 Stiftungen ihren Sitz in Nordrhein-Westfalen. Allerdings liegt die Stiftungsdichte im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung mit 19 Stiftungen pro 100.000 Einwohner unter dem bundesweiten Durchschnitt von 21 Stiftungen pro 100.000 Einwohner.
Erste Ergebnisse des dritten Freiwilligensurveys zeigen, dass 36% der Bevölkerung ab 14 Jahren freiwillig engagiert sind. Der Freiwilligensurvey ist die größte Untersuchung zum freiwilligen, bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Engagement in Deutschland. Grundlage der Erhebung ist eine im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführte repräsentative telefonische Bevölkerungsumfrage, die alle fünf Jahre wiederholt wird (erstmals 1999). Befragt wurden 2009 deutschlandweit mehr als 20.000 Personen.
Ausführliche und praxisnahe Informationen zum bürgerschaftlichen Engagement im nordrhein-westfälischen Strafvollzug stehen ab sofort auf dem Justizportal des Landes NRW zum Abruf bereit. Bürgerschaftliches Engagement ist im Strafvollzug, in der Bewährungshilfe, als Schöffe oder als Mitglied in einem Anstaltsbeirat möglich.
Der Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages hat Ende Januar einstimmig beschlossen, in der aktuellen Legislaturperiode den Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement (UABE) erneut einzusetzen. Zum Aufgabenkreis des Unterausschusses gehören künftig nach dem Willen aller Fraktionen auch die Themen Integration und demografischer Wandel.
Seit November 2008 erhielten rund 6.000 Engagierte für ihr überdurchschnittliches freiwilliges Engagement die Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen. 58 Städte und Gemeinden beteiligen sich aktuell an dem Projekt Ehrenamtskarte, weitere Kommunen und Kreise kommen kontinuierlich dazu. Auf einem Empfang für die kommunalen Spitzen aus den Orten, die im vergangenen Jahr die Ehrenamtskarte eingeführt haben, würdigte Minister Armin Laschet am 29. Januar 2010 in Düsseldorf den Pioniergeist der Verantwortlichen, die als Erste die Chancen der Ehrenamtskarte als innovativem Instrument zur Anerkennung bürgerschaftlichen Engagements erkannt haben.
Der kulturelle Ehrenamtspreis »DER DANK-Ehrensache Kultur« wurde am 26. Januar in Bonn zum zweiten Mal für beispielhaftes Engagement in der Pflege, Erhaltung und Weiterentwicklung des kulturellen Lebens in Nordrhein-Westfalen verliehen. Der erste Preis in der Kategorie »Erhalten« ging an den Heimat- und Geschichtsverein für Beckum und die Beckumer Berge e.V., an das Schönebecker Jugend-Blasorchester Essen e.V. in der Kategorie »Erleben« und an Cultur-Tupfer e.V. Detmold in der Kategorie »Erfinden«.
Unter dem Motto »Experten fürs Leben« ruft die CaritasStiftung des Erzbistums Paderborn dazu auf, ehrenamtliche Projekte mit und für ältere Menschen für die Verleihung des Pauline-von-Mallinckrodt-Preises zu benennen. Mit dem Preis würdigt die Stiftung beispielhafte und innovative Projekte ehrenamtlicher Caritasarbeit.
Das Projekt Lese- und Bildungsförderung des Viersener Iris Kater Verlags wählten Besucherinnen und Besucher des Portals www.engagiert-in-nrw.de mit deutlichem Abstand zum »Engagement des Jahres 2009«. Zur Abstimmung standen zwölf Initiativen, Organisationen und Unternehmen, die im vergangenen Jahr mit ihren Projekten als »Engagement des Monats« vorgestellt wurden.
Junge Erwachsene zwischen 18-27 Jahren können sich bis zum 7. März 2010 mit einer kreativen Idee für ein Engagementprojekt um die Teilnahme am Trainingsprogramm der Civil Academy bewerben. Die Civil Academy will junge Engagierte darin unterstützen, die Idee für ein ehrenamtliches Engagement erfolgreich weiterzuentwickeln und in die Tat umzusetzen.
Älteren Menschen mit Zuwanderungsgeschichte Zugänge zur Kultur zu eröffnen und sie zu bürgerschaftlichem Engagement für ein kulturelles Projekt anzuregen: das ist Ziel des Pilotprojektes »Kulturführerschein International«, das von September 2009 bis April 2010 in Wuppertal durchgeführt wird. Träger des Projekts ist das Institut für Kultur und Bildung e.V. in Zusammenarbeit mit dem Caritasverband Wuppertal/Solingen e.V. und dem Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Nordrhein. Das Institut für Bildung und Kultur will Kunst, Kultur und kulturelle Bildung in den verschiedensten gesellschaftlichen Feldern stärken.
Mehr als 500.000 Mädchen und Jungen sind derzeit bundesweit als »Sternsinger« unterwegs. Die diesjährige Aktion steht unter dem Leitthema »Kinder finden neue Wege«. Damit möchten die Sternsinger darauf aufmerksam machen, dass Jungen und Mädchen in vielen Ländern der Welt mit ihren eigenen Lebensperspektiven immer auch die Zukunft des Landes mitgestalten. Die Sternsinger ziehen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige von Tür zu Tür, um Spenden für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien und Osteuropa zu sammeln. Im Mittelpunkt der diesjährigen Sammelaktion steht die Republik Senegal.
600 Initiativen und Einrichtungen haben an der ersten bundesweiten Ausschreibung der Initiative »Ich kann was!« der Deutschen Telekom teilgenommen. 66 von einer Fachjury ausgewählte Projekte werden besonders gefördert, darunter Projekte zum Erwerb von Alltagskompetenzen, medien- und kulturpädagogische und erlebnisorientierte Projekte. Insgesamt stellt die Deutsche Telekom 500 000 Euro an Fördermitteln bereit, einzelne Empfänger können bis zu 15.000 Euro Unterstützung erhalten. 15 geförderte Initiativen kommen aus Nordrhein-Westfalen.
Ehrenamtliches Engagement anerkennen und sichtbar machen: das ist das Ziel des 2009 von der Kampagne »Geben gibt.« und dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement ins Leben gerufenen Deutschen Engagementpreises. 2200 Personen und Projekte wurden von Bürgerinnen und Bürgern für den Deutschen Engagementpreis nominiert. Eine Fachjury ermittelte die Preisträger in vier Kategorien. Der Publikumspreis wurde online im Internet bestimmt.
»Wie wollen wir leben?« Diese Frage stand im Mittelpunkt des Robert Jungk Preises 2009, der auf einer Festveranstaltung am 8. Dezember in Düsseldorf vergeben wurde. Sechs Projekte wurden mit Haupt- oder Sonderpreisen bedacht, 23 von insgesamt 274 Bewerbungen als Zukunftsprojekt ausgezeichnet. Die Hauptpreise gingen an Projekte aus Bonn, Hagen, Köln und Warendorf.
Mit einem Ehrenamtsempfang in der Staatskanzlei würdigte Ministerpräsident Jürgen Rüttgers Anfang Dezember den Einsatz der Menschen, die sich in diesem Jahr in 36 Projekten ehrenamtlich für das Wohl von Bedürftigen eingesetzt haben. Die Landesregierung unterstützt jährlich eine Vielzahl von ehrenamtlichen Initiativen und Projekten. In diesem Jahr hat der Ministerpräsident unter dem Motto »Kindern ein gesundes Leben« Initiativen mit insgesamt 450.000 Euro gefördert.
Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) hat den Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung in Hinblick auf Aussagen zum bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Engagement ausgewertet. Es wurden mehr als 30 Themen mit Bezug zum bürgerschaftlichen Engagement identifiziert und in einer Synopse zusammengefasst. Das BBE hebt die Ankündigung einer nationalen Engagementstrategie und eines Gesetzes zur Förderung bürgerschaftlichen Engagements hervor.
Gemeinnützige Vereine dürfen nur dann pauschale Vergütungen an Mitglieder des Vorstands zahlen, wenn dies in der Satzung geregelt ist. Die Einführung eines Steuerfreibetrags in Höhe von 500 Euro im Rahmen des Gesetzes »Hilfen für Helfer« war für viele Vereine Anlass, um Vorstandsmitgliedern pauschale Vergütungen zu zahlen. Das Bundesfinanzministerium weist in einem Schreiben an die Obersten Finanzbehörden der Länder darauf hin, dass gemeinnützige Vereine vor entsprechenden Zahlungen ggf. zunächst eine Satzungsänderung vornehmen müssen oder eben nur tatsächlich entstandene Auslagen ersetzen dürfen. Eine Satzungsänderung muss bis Ende 2010 erfolgen. Zahlungen dürfen zudem nicht »unangemessen hoch« sein.
Der Journalistenpreis »Pro Ehrenamt« des Rhein-Kreises Neuss wurde im November an vier Journalistinnen der ZEIT, der Berliner Morgenpost, des ZDF und des SWR vergeben. Die seit 2001 alle zwei Jahre vom Kreis verliehene Auszeichnung erinnert an das ehrenamtliche Engagement des langjährigen Neusser Oberbürgermeisters, Hermann Wilhelm Thywissen. Sie ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert.
Mehr als 350 Vereine nahmen an der Aktion »Ideen werden Wirklichkeit - 100 Förderpakete für Vereine in der Region« von E.ON Westfalen Weser teil. Ende Oktober wählte eine Fachjury die Förderprojekte aus. Das Gremium entschied sich für elf Leuchtturmprojekte und 89 weitere förderungswürdige Projekte aus der Region.
Der Internationale Bauorden plant auch für das Jahr 2010 »Baucamps« in ganz Deutschland. Soziale und gemeinnützige Einrichtungen, die die tatkräftige Unterstützung einer internationalen Gruppe freiwillig Tätiger bei geplanten Bau- oder Renovierungsarbeiten in Anspruch nehmen wollen, können sich für eine Förderung bewerben.
Die im September gestartete Initiative »Verantwortungspartner KölnBonn« möchte die Entwicklung der Region KölnBonn durch die Bündelung unternehmerischen Engagements kleiner und mittlerer Unternehmen unterstützen. Grundlage ist die Vernetzung von Unternehmen, die gemeinsam soziale Projekte für die Region initiieren und diese nachhaltig betreiben. Die Verantwortungspartnerschaft stellt das Corporate Volunteering von Unternehmen und deren Belegschaften in den Vordergrund.
Die erste Ausgabe des »Monitor Engagement« stellt in kompakter Form den nationalen und internationalen Stand der Engagementforschung vor. Der Monitor benennt aktuelle deutsche Forschungsprojekte und stellt den Wissenschaftsstand ausgewählter europäischer Länder vor. Der Monitor, erarbeitet vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, soll künftig regelmäßig erscheinen und jeweils ein Thema intensiver behandeln.
Das gesellschaftliche Engagement von kleinen und mittleren Unternehmen in Nordrhein-Westfalen will die Initiative »KMU engagiert« stärken, die im Oktober gestartet ist. Schwerpunktregionen der Initiative sind der Raum Köln/Bonn, das Ruhrgebiet und Ostwestfalen-Lippe.
In Deutschland sind aktuell 257 Bürgerstiftungen in Städten, Gemeinden und Regionen aktiv. Nordrhein-Westfalen liegt mit 71 Bürgerstiftungen wie im Jahr 2008 bundesweit an der Spitze. Zu diesen Ergebnissen kommt der »Länderspiegel Bürgerstiftungen. Fakten und Trends 2009«, den die Aktive Bürgerschaft zum bundesweiten »Tag der Bürgerstiftungen« am 1. Oktober vorgelegt hat.
19 Stiftungen sind am 1. Oktober, dem Tag der Bürgerstiftungen, mit dem Gütesiegel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen ausgezeichnet worden. Damit steigt die Zahl der zertifizierten Stiftungen auf bundesweit 185. Trotz Wirtschaftskrise können die Stiftungen auf ein gleich bleibend stabiles Spendenaufkommen von 3,5 Millionen Euro blicken. Das Stiftungskapital ist um 20 Prozent auf insgesamt 120 Millionen Euro gestiegen. Wichtigster Förderschwerpunkt der Bürgerstiftungen bleibt wie in den Vorjahren das Handlungsfeld Jugend, für das 35 Prozent der Fördermittel aufgewandt wurden, gefolgt von Projekten für Bildung und Erziehung.
Der »Goldene Hammer« 2009, die Auszeichnung des Landesjugendrings NRW für Menschen und Gruppen, die sich mit guten Ideen und großem Elan für die interkulturelle Verständigung und gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus einsetzen, wurde am 7. Oktober 2009 in der Synagoge in Bochum verliehen. Prämiert wurden Projekte aus Paderborn, Essen und Bochum.
Auf reges Interesse von Firmenvertretern ist die Veranstaltung »Unternehmen engagieren sich« gestoßen, zu der die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration und der Stadt Paderborn eingeladen hatte. Ziel der Veranstaltung in Paderborn war es, Beispiele für das gesellschaftliche Engagement von Wirtschaftsunternehmen vorzustellen. Insbesondere kleine und mittlere Betriebe übernehmen oftmals standortbezogen Verantwortung und engagieren sich für die Gesellschaft.
Bis zum 3. Oktober können sich Initiativen der Zivilgesellschaft, soziale Einrichtungen, Unternehmen, Schulen und andere um den Titel »Ausgewählter Ort 2010« bewerben. Die Standortinitiative »Deutschland - Land der Ideen« und die Deutsche Bank suchen zum fünften Mal die 365 besten Ideen aus Deutschland. Ausgezeichnet werden herausragende Beispiele für die Kreativität und das Engagement der Menschen im Land.
Rund 37.500 Jugendliche und junge Erwachsene haben sich in diesem Jahr für ein Freiwilliges Soziales oder Freiwilliges Ökologisches Jahr (FSJ/FÖJ) entschieden - mehr als jemals zuvor. Die Einsatzbereiche für ein FSJ oder FÖJ sind vielfältig: Junge Menschen können sich in den klassischen Feldern der Kranken- und Altenpflege, der Jugend- und Behindertenhilfe oder der Kinderbetreuung engagieren. Seit 2002 gibt es im FSJ auch Plätze im kulturellen Bereich, im Sport oder der Denkmalpflege. Wer ein FÖJ machen möchte, kann sich unter anderem zwischen Naturschutzmaßnahmen, der Landschaftspflege oder der Umweltbildung entscheiden.
Gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, Identifikation schaffen, Werte vermitteln: Das sind Ziele der Bundesliga-Stiftung, die die Deutsche Fußball-Liga (DFL) gemeinsam mit dem Ligaverband e.V. im Jahr 2009 gegründet hat. Die große soziale Verantwortung, die sich aus der gesellschaftlichen Bedeutung des Fußballsports ergibt, soll mit der Stiftung aktiv wahrgenommen werden. Die Stiftung will ausgewählte Projekte fördern, um Not zu lindern, zu helfen und aufzuklären.
Im September 2008 fand in Paderborn der Kongress »Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen - Der deutsche Weg im internationalen Kontext« statt. Die Traditionen und Innovationen im gesellschaftlichen Engagement der deutschen Wirtschaft vor dem Hintergrund eines veränderten Wohlfahrtsmixes zwischen Staat, Wirtschaft, Nonprofit-Sektor und Privathaushalten standen im Fokus der Veranstaltung. Die nun online vorliegende Kongressdokumentation umfasst die Beiträge der Referentinnen und Referenten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.
Ab sofort können sich weiterführende Schulen in Nordrhein-Westfalen um die Teilnahme an der Initiative »sozialgenial - Schüler engagieren sich« bewerben. »sozialgenial« basiert auf dem Konzept des Service Learning, das gesellschaftliches Engagement mit Unterrichtsinhalten verbindet. Schülerinnen und Schüler setzen sich für andere und die Gemeinschaft ein, bringen Unterrichtsstoff in ihre Projektideen ein und erwerben soziale und kognitive Kompetenzen. Service Learning fördert Lernerfolge und verbessert Bildungs- und Berufschancen.
Das Mobile Team Nordrhein-Westfalen unterstützt Kommunen, Träger und Freiwillige vor Ort bei der Entwicklung und Umsetzung des Freiwilligendienstes aller Generationen.Bei der Auftaktveranstaltung am 15. September konnten sich interessierte Akteure und Beteiligte kennen lernen, Kontakte knüpfen und Verabredungen für die Arbeit treffen.
Die Allianz für das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 hat im Auftrag der Europäischen Kommission einen EU-weiten Wettbewerb für Logo- und Sloganvorschläge zum Jahr der Freiwilligentätigkeit ausgeschrieben. Bis 18. September können Kreative ihre Entwürfe einreichen. In einer Online- Abstimmung werden die 20 besten Wettbewerbsbeiträge ermittelt, die am 16. Dezember zu einer Feierstunde nach Brüssel eingeladen werden, wo offizielles Logo und Slogan des Europäischen Jahres vorgestellt werden.
UPJ, ein Netzwerk engagierter Unternehmen und gemeinnütziger Mittlerorganisationen, lädt zu einer Online-Diskussion ein: Welches sind die wichtigsten Aufgaben bei der Verbreitung erfolgreicher sozialer Kooperationen zwischen engagierten Unternehmen, gemeinnützigen Organisationen und öffentlicher Verwaltung? Bis zum 11. September sind Interessierte aus Unternehmen, gemeinnützigen Organisationen, Verbänden, Politik, Verwaltung, Stiftungen und Medien aufgerufen, sich an der Diskussion auf www.diskutiere.de zu beteiligen.
Zum dritten Mal veranstaltet der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln 2009 mit Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern aus ganz Deutschland die Sommeruniversität Ehrenamt für Studierende und andere Interessierte. Die einwöchige Sommeruniversität nach amerikanischem Vorbild bietet Möglichkeiten zum interdisziplinären Austausch, aber auch zum Erkenntnisgewinn über den Diskussionstand zu den Themen Ehrenamt, Freiwilligenarbeit und bürgerschaftliches Engagement an unterschiedlichen Hochschulen.
Das Bundeskabinett hat im Juli den vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) vorgelegten Zwischenbericht zur Entwicklung einer nationalen CSR-Strategie beschlossen, der für 2010 den Abschlussbericht »Aktionsplan CSR in Deutschland« vorsieht. Mit der CSR-Strategie will die Bundesregierung CSR fördern, dessen Sichtbarkeit in der breiten Öffentlichkeit erhöhen und zu einer sozialen und ökologischen Gestaltung der Globalisierung beitragen. Gerade in der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskrise sei laut BMAS die gesellschaftliche Engagement von Unternehmen über gesetzliche Anforderungen hinaus besonders gefordert.
Mit Projektzuschüssen von bis zu 5.000 Euro fördert die Bayer Cares Foundation das freiwillige Engagement von Menschen, die in besonderer Weise Verantwortung für ihre Mitmenschen übernehmen und dabei ihre persönlichen Erfahrungen und Kompetenzen einbringen. Besonders förderungswürdig sind sozial innovative Projekte mit anhaltender Wirkung und Modellcharakter.
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hat gemeinsam mit Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble im Juni das bundesweite Modellprojekt »Junge MigrantInnen als Lotsen« (JuMiLO) gestartet. Ziel des Integrationsprojektes ist es, jungen Migrantinnen und Migranten bessere Zugangsmöglichkeiten zu bürgerschaftlichem Engagement zu verschaffen, damit sie ihr Wissen und ihre Fähigkeiten gewinnbringender als bisher für die Gesellschaft einsetzen können.
Zum zwölften Mal startet die Aktive Bürgerschaft ihren bundesweiten Wettbewerb um den »Förderpreis Aktive Bürgerschaft«. Der Förderpreis wird in diesem Jahr für beispielhafte Ideen und Modelle vergeben, die Familien stärken. Gefragt sind Konzepte von Bürgerstiftungen, die sich für ein familienfreundliches Umfeld einsetzen und so einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft nehmen. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert.
»Beweger gesucht«: so lautet das Motto des diesjährigen Transatlantischen Ideenwettbewerbs USable, der von der Körber Stiftung ausgelobt wird. Gesucht werden Ideen, Projekte und Initiativen rund um das freiwillige Engagement der Generation 50+. Ob Großelterndienst, Eigeninitiative eines Seniorennetzwerks oder generationsübergreifendes Wohnkonzept - gefragt sind Initiativen und Projekte, bei denen Ältere ihr Wissen, ihre Kraft und ihre Kreativität für ein gesellschaftliches Miteinander einbringen.
Mehr als 78.000 Schülerinnen und Schüler aus 247 nordrhein-westfälischen Schulen engagierten sich beim diesjährigen bundesweiten Aktionstag »Dein Tag für Afrika« am 23. Juni für Gleichaltrige in Afrika. Für einen Tag gingen sie arbeiten oder leisteten Hilfsdienste - ihren Lohn spendeten sie Bildungsprojekten der Hilfsorganisation Human Help Network in Angola, Burundi, Ruanda, Südafrika und im Sudan. Darüber hinaus wird in diesem Jahr aus den Erlösen der Kampagne erstmals ein Berufsbildungsprojekt im nordrhein-westfälischen Partnerland Ghana finanziert.
Der Sprecherrat des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) überreichte am 16. Juni den Zwischenbericht des Nationalen Forums für Engagement und Partizipation an Bundesministerin Ursula von der Leyen. Dieser erste Zwischenbericht liefert für mehr als 60 Handlungsfelder konkrete Vorschläge, die von über 300 unabhängigen Expertinnen und Experten entwickelt wurden. Bis zum 31. August 2009 können nun Organisationen diesen Zwischenbericht kommentieren. Sie können die fachpolitischen Diskussionen der Dialogforen bewerten, fehlende Maßnahmen benennen und neue Prioritäten vorschlagen.
Unternehmenspartnerschaften mit Einrichtungen der Senioren- und Behindertenhilfe des Roten Kreuzes aufzubauen war Ziel des DRK-Pilotprojektes »Soziales Unternehmensengagement« in NRW. Das Pilotprojekt wurde nach zwei Jahren im Mai 2009 erfolgreich abgeschlossen: An allen fünf beteiligten Standorten und Einrichtungen war es gelungen, dauerhafte Partnerschaften zwischen Firmen und den sozialen Einrichtungen zu schaffen.
Im Rahmen des Projekts AAMEE (Active Ageing of Migrant Elders across Europe) wird eine Broschüre von Beispielen guter Praxis zum Aktiven Altern älterer Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Europa veröffentlicht. Initiativen, Projekte und Organisationen sind dazu aufgerufen, bis Ende Juni 2009 ihre Beispiele für die Broschüre einzureichen.
Joachim von Ribbeck ist seit Mai 2009 Koordinator für soziales Engagement und Ehrenamt des Seniorenzentrums Bethel Bad Oeynhausen. Schwerpunkte der Aufgabe des »Bethel-Netzwerkers« sind die Gewinnung ehrenamtlicher Kräfte und die qualifizierte Spendenakquisition. In einem zweiten Schritt sollen eigene Netzwerker in den Unternehmensbeteiligungen des Diakoniewerks Bethel ausgebildet sowie deutschlandweit Netzwerke geknüpft werden.
Die EU-Kommission hat das Jahr 2011 zum »Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit« ausgerufen. Damit will die Kommission die vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten würdigen, Freiwilligenorganisationen stärken und einen Impuls für die Förderung freiwilligen Engagements in den EU-Mitgliedsstaaten geben. Freiwillig Engagierten und ihren Organisationen sollen im Rahmen des Jahres Möglichkeiten geboten werden, mit Engagierten aus anderen Ländern in einen Austausch, auch über deren Projekte, zu treten. Die Kommission schlägt vor, dafür sechs Millionen Euro zur Verfügung zu stellen.
»Engagement kennt kein Alter«, so lautet der Titel des aktuellen StiftungsReports 2009/2010, den der Bundesverband Deutscher Stiftungen gemeinsam mit der BMW Stiftung Herbert Quandt Anfang Mai vorgelegt hat. Auf der Basis aktueller Zahlen wird in Porträts, Reportagen und Interviews ein vielfältiges Bild der bundesdeutschen Bürgergesellschaft gezeichnet. Im Vordergrund stehen unterschiedliche Engagementformen in den drei Lebensabschnitten Jugend, Beruf und Familie sowie Alter. Darüber hinaus widmet der Report dem generationenübergreifenden Engagement und den Themen Corporate Social Responsibility und Social Entrepreneurship jeweils eigene Schwerpunkte.
Immer mehr Unternehmen in Deutschland bekennen sich zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und engagieren sich als »Gute Bürger« (Corporate Citizen) für die Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen. Die aktualisierte Praxisdokumentation »Unternehmen in der Gesellschaft - Engagement mit Kompetenz und Personal« versammelt mehr als fünfzig Beispiele, in denen Unternehmen ihr spezifisches Know-how und das Engagement ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Dienst einer guten Sache stellen.
Für ihr vorbildliches Engagement bei der Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und die Nachhaltigkeit ihrer Projekte zeichnete Integrationsminister Armin Laschet am 4. Mai Gülseren Celebi und Murat Vural als »Bürger des Ruhrgebiets« aus. Der seit 1981 vom Verein pro Ruhrgebiet verliehene Preis würdigt Bürgerinnen und Bürger, die sich für das Leben in der Region und ihre Mitmenschen einsetzen.
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen überreichte im April symbolisch einen Scheck in Höhe von 150.000 Euro für das Kölner Projekt »Engagement 10plus-Kölner Freiwilligendienste aller Generationen« an den Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma. In dem Projekt sollen Bürgerinnen und Bürger aller Generationen motiviert werden, sich freiwillig zu engagieren. Es ist eines von bundesweit 46 Leuchtturmprojekten im Bundesprogramm »Freiwilligendienste aller Generationen«.
Mit dem Theodor-Heuss-Preis 2009 unter dem Motto »Bürgerrechte, Bürgermeister, Bürgerinitiativen: Demokratie lokal gestalten« wurden am 25. April vier Bürgermeister und Bürgerinitiativen ausgezeichnet, die die unmittelbare Teilhabe der Bürgerschaft von der Basis her organisiert haben. Preisträger aus Nordrhein-Westfalen ist der Hertener Bürgermeister Dr. Uli Paetzel mit der Bürgerstiftung Herten.
Projekte aus Bielefeld, Düsseldorf, Köln und Wuppertal wurden im April als Gewinner des Wettbewerbs »Lebendige Nachbarschaften-Wir in unserem Quartier« von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen und den NRW-Ministerien für Bauen und Verkehr sowie für Generationen, Familie, Frauen und Integration geehrt. In Zeiten des demografischen Wandels, der Zunahme von Ein-Personen-Haushalten und der oft fehlenden Integration von Zugewanderten will der Wettbewerb Initiativen, die sich für eine aktive und gelebte Nachbarschaft engagieren, identifizieren und anerkennen.
Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) richtet mit Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ein »Nationales Forum für Engagement und Partizipation« ein. 250 Expertinnen und Experten aus gesellschaftlichen Organisationen, Wirtschaft, Wissenschaft sowie aus der öffentlichen Verwaltung treffen sich am 27. April und 15. Mai 2009, um in engagementpolitischen Dialogforen Handlungsschwerpunkte und Entwicklungsziele zu vereinbaren. Daraus sollen Empfehlungen für eine nationale Engagementstrategie der Bundesregierung entwickelt werden. Die Empfehlungen der Foren sollen erste Anhaltspunkte für die Entwicklung einer nationalen Engagementstrategie geben, die von allen Ressorts der Bundesregierung getragen wird.
Anfang April startete das Freiwilligenprogramm der Kulturhauptstadt RUHR 2010. Menschen, die Interesse haben, sich ehrenamtlich für RUHR 2010 zu engagieren, können sich ab sofort online registrieren und bewerben. Für alle Freiwilligen besteht die Möglichkeit, sich ihren Einsatz mit dem Engagementnachweis des Landes Nordrhein-Westfalen zertifizieren zu lassen.
Die Akademie Ehrenamt e.V. und die Sparkassen im Kreis Warendorf, Stifter des Ehrenamtspreises, zeichneten im März im Rahmen einer Feierstunde ehrenamtliche Initiativen aus. 78 Projekte hatten sich um die mit insgesamt 5000 Euro dotierten Preise unter dem Motto »Wir schaffen uns Räume. Wir erfüllen uns Träume!« beworben.
»Wie wollen wir leben? Die Zivilgesellschaft gestaltet den demografischen Wandel« lautet das Motto des Robert Jungk Preises 2009. Im Wettbewerb werden Projekte im Quartier gesucht, die überzeugende Antworten auf die Herausforderung des demografischen Wandels geben und die Lebensqualität sichern. Daneben geht es um Projekte, die die Zivilgesellschaft fördern, bestimmten Bevölkerungsgruppen gesellschaftliche Beteiligungschancen eröffnen oder helfen, neue soziale Bindungen und Netzwerke im Stadtteil zu knüpfen. Soziale und kulturelle Einrichtungen, engagierte Initiativen und Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen sind aufgefordert sich bis zum 31. August 2009 zu bewerben.
Das im März in Troisdorf gestartete Bürgerbegehren für den Erhalt des Bürgerhauses der Stadt ist vom Stadtrat für unzulässig erklärt worden. Laut Initiative »Mehr Demokratie e.V.«, Landesverband Nordrhein-Westfalen war dies das 500. Verfahren direkter Demokratie in Nordrhein-Westfalen. Bürgerbegehren und Bürgerentscheide sind in Nordrhein-Westfalen seit 1994 möglich.Das Bürgerbegehren scheiterte nach Auffassung des Rates an nicht eingehaltenen Fristen.
Wie finden Verbraucherinnen und Verbraucher ökologisch und sozial verantwortungsvoll hergestellte Produkte? Eine 28-seitige Broschüre des Bundesministeriums für Ernähung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zum Thema gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen (Corporate Social Responsibility) gibt Tipps für den sozial und ökologisch bewussten Einkauf.
Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) und der Caritasverband Köln haben im Januar das zweijährige bundesweite Modellprojekt »Fortbildung zur Kulturmittlerin« gestartet. Unter dem Motto »Grenzen überschreiten-gemeinsam lernen-Integration gestalten« soll der interkulturelle und interreligiöse Dialog innerhalb des Frauenverbandes, aber auch in Städten und Gemeinden vor Ort gestärkt werden. Migrantinnen sollen im Projekt nicht als Hilfesuchende oder Frauen mit Defiziten angesehen werden, sondern auf gleicher Augenhöhe agieren.
Die Stadt Stiftung Gütersloh wird für ihr herausragendes Engagement in der »Bildungsoffensive Gütersloh» bei der Verleihung des diesjährigen Förderpreises Aktive Bürgerschaft öffentlich gewürdigt. Gewinner des Förderpreises ist die Stiftung »Bürger für Leipzig« für ihren Bildungsfonds »Musik macht schlau«. Inhaltlicher Schwerpunkt des Wettbewerbs für Bürgerstiftungen war das Thema Bildung.
Im Dezember 2008 hat die Kontaktstelle Deutschland »Europa für Bürgerinnen und Bürger« (EFBB) bei der Kulturpolitischen Gesellschaft in Bonn ihre Arbeit aufgenommen. Sie fungiert als offizielle nationale Anlaufstelle für das Förderprogramm »Europa für Bürgerinnen und Bürger« der Europäischen Union in Deutschland. Sie bietet zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern Informationen über das EU-Programm und berät bei der Antragstellung. Die EU möchte mit dem Programm (Laufzeit 2007-2013) bürgerschaftliches Engagement in und für Europa fördern und zur aktiven Mitgestaltung der europäischen Integration und Zivilgesellschaft motivieren.
Marktplätze als Orte des Handels werden mit der sog. Marktplatz-Methode auf das bürgerschaftliche Gemeinwesen übertragen. Die Marktplatz-Methode dient zur Anbahnung von Kooperationen zwischen Wirtschaft, zivilgesellschaftlichen Organisationen und öffentlicher Hand im lokalen Umfeld. Die Bertelsmann Stiftung, Verbreiter der ursprünglich aus den Niederlanden kommenden Idee der Marktplätze in Deutschland, hat Ende 2008 eine Gruppe »Marktplatz für Neue Gesellschaftliche Kooperation« beim Online-Portal XING gegründet.
Das Auswärtige Amt startet in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Komission im Februar 2009 den internationalen kulturellen Freiwilligendienst »kulturweit«. Dieser ermöglicht jungen Menschen im Alter von 18 bis 26 Jahren einen Freiwilligendienst in Partnerorganisationen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik.
Ehrenamtlich Mitarbeitende gestalten das Leben kirchlicher Gemeinden selbstbewusst mit. Gelingende Ehrenamtsarbeit geschieht jedoch nicht zufällig, sondern braucht Systematik, Klarheit und eine ressourcenorientierte Haltung. Eine im Medienverband der Evangelischen Kirche im Rheinland erschienene Praxishilfe zeigt nun, wie Ehrenamtsmanagement systematisch in Kirchengemeinden und diakonischen Einrichtungen etabliert werden kann.
Kinder und Jugendliche, die sich ehrenamtlich engagieren, sind eingeladen am ARD.de-Wettbewerb »tell.a.vision: Zeig, was du machst!« teilzunehmen. Der Wettbewerb ist der Startschuss für die ARD-Themenwoche »Ist doch Ehrensache-Wie Menschen sich für die Gesellschaft engagieren« vom 10. bis 16. Mai. Teilnehmen können Einzelne, Gruppen und Schulklassen.
Bei einem Empfang in der Staatskanzlei dankte Ministerpräsident Jürgen Rüttgers Vertreterinnen und Vertretern von etwa 60 Initiativen und Projekten aus ganz Nordrhein-Westfalen für ihre ehrenamtliche Arbeit. Die engagierten Bürgerinnen und Bürger kümmern sich um hilfebedürftige Kinder. Die Staatskanzlei hat diese Projekte im vergangenen Jahr mit 460.000 Euro gefördert.
Das Projektbuch »Initiative ergreifen-Bürger machen Stadt« stellt zukunftsweisende Projekte der Stadterneuerung vor, die durch den Einsatz engagierter Bürgerinnen und Bürger realisiert werden konnten wie kulturelle Gründerzentren in alten Fabriken oder Spielplätze in ungepflegten Grünanlagen. Die Publikation will das große Engagement würdigen sowie Impulse und Anregungen für die Praxis liefern. Das Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt Projektinitiativen im Rahmen des Programms »Initiative ergreifen« seit 1996.
Erstmals hat Ministerpräsident Jürgen Rüttgers am 20. Januar 2009 den kulturellen Ehrenamtspreis des Landes »DER DANK-Ehrensache Kultur« für beispielhaftes Engagement in der Pflege, Erhaltung und Weiterentwicklung des kulturellen Lebens in Nordrhein-Westfalen verliehen. Gewinner sind die »Freunde und Förderer des Emil Hundhausen Heimatmuseums in Altwindeck e.V.«, die Kinder- und Jugendbücherei Attendorn, das Projekt »reifeprüfung« aus Köln und der Musikverein Heddinghausen e.V.
Im bundesweiten Wettbewerb »Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement« der Stiftung Bürger für Bürger wurden aus 179 Bewerbungen die Bundes- und Landessieger ausgewählt. Bundessieger wurde die Servicestelle Netzwerk Ruhrgebiet mit einem Projekt, in dem sich Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund als ehrenamtliche Kulturbotschafterinnen und -botschafter im Ruhrgebiet engagieren.
Fünf Projekte aus Nordrhein-Westfalen gehören zu den 30 Gewinnerinnen und Gewinnern des ersten bundesweiten Projektwettbewerbs »PlusPunkt Kultur«. Der Wettbewerb zeichnet Ideen und Konzepte aus, die für ein freiwilliges Engagement in der Kultur begeistern. Zielgruppen der eingereichten Projekte sind Kinder, Jugendliche und die Generation 60+.
Das Jahrbuch »Global Compact Deutschland 2008« liefert einen Überblick über die Aktivitäten der UN-Initiative Global Compact zur Förderung von nachhaltigem und sozialverantwortlichem Engagement von Unternehmen. Schwerpunktthemen des aktuellen Jahrbuchs sind Biodiversität, Menschenrechte, nachhaltiger Konsum und die Finanzkrise.
»Ist doch Ehrensache! Wie Menschen sich für die Gesellschaft engagieren« lautet der Titel der vierten ARD-Themenwoche vom 10.- 16. Mai 2009. In dieser Woche werden die neun ARD-Landesrundfunkanstalten in Hörfunk, Fernsehen und Internet eingehend über bürgerschaftliches Engagement in seinen vielfältigen Ausprägungen berichten und sich mit der Bedeutung des Engagements für die Demokratie befassen. Die Woche soll mit einem bundesweiten Aktionstag am Samstag, 9. Mai 2009 starten, zu dem die ARD Einrichtungen, Vereine, Netzwerke und Initiativen zur Beteiligung einlädt.
Mehr als 37. 000 Bürgerinnen und Bürger haben sich an der ersten Onlineabstimmung zur Vergabe des Bürgerpreises »Unternehmen - engagiert in Köln« beteiligt. Gewinner der Onlineabstimmung sind das »Kölner Dozententeam«, das Jugendliche unterstützt, die von Schulversagen, Arbeitslosigkeit oder einem Abrutschen in die Kriminalität bedroht sind, und die »Interseroh Dienstleistungs GmbH« für die Übernahme von Patenschaften für städtische Kinderheime.
Die bundesweite Initiative »für mich, für uns, für alle« hat am 2. Dezember 2008 zum sechsten Mal vorbildliches freiwilliges Engagement ausgezeichnet. Thematischer Schwerpunkt der diesjährigen Ausschreibung war »Kinder fördern - in die Zukunft investieren«. Zweiter Preisträger in der Kategorie »Aktiver Mittelstand« wurde der Iris Kater Verlag & Medien GmbH aus dem niederrheinischen Viersen.
Anlässlich des Internationalen Tag des Ehrenamts am 5. Dezember werden in vier nordrhein-westfälischen Kommunen die landesweit geltenden Ehrenamtskarten überreicht: Gütersloh, Mönchengladbach, Mülheim/Ruhr und Neuss. Die Ehrenamtskarte wird an zeitlich überdurchschnittlich engagierte Bürgerinnen und Bürger ausgegeben, die damit Vergünstigungen in städtischen Einrichtungen und auch beim Einzelhandel erhalten.
Vier Projekte aus Nordrhein-Westfalen wurden im November als Leuchtturmprojekte im Bundesprogramm »Freiwilligendienst aller Generationen« ausgewählt. Die bundesweit 30 »Leuchttürme« werden im Zeitraum 2009 bis 2011 mit jährlich jeweils 50 000 Euro gefördert. Sie sollen neue Freiwilligendienste, die sich mit der veränderten demographischen Situation auseinandersetzen, an ihrem Ort etablieren.
Die Kölner Freiwilligen Agentur e.V. und das Centrum für Bürgerschaftliches Engagement in Mülheim/Ruhr sind zwei von fünf Preisträgern, die mit dem diesjährigen Innovationspreis der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) ausgezeichnet wurden.
Generationenminister Armin Laschet hat am 3.11.2008 in Gronau und Rheine den Startschuss zur landesweiten Ehrenamtskarte gegeben. Inhaberinnen und Inhaber der Karte erhalten Vergünstigungen in vielen öffentlichen und privaten Einrichtungen sowie Unternehmen in allen am Projekt teilnehmenden Orten.
Im ENTERPreis-Unternehmenswettbewerb »Verantwortung erkennen - Engagement zeigen« hat das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr landesweit beispielhafte soziale Partnerschaften zwischen Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen ausgezeichnet. Die ausführliche Dokumentation des Wettbewerbs ist nun erschienen.
20 Unternehmen aus der Region Ostwestfalen-Lippe haben auf einem Unternehmerabend im Rahmen des internationalen Kongresses »Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen« Ende September in Paderborn als Erste die Charta »Verantwortung übernehmen-sich nachhaltig engagieren-vernetzt handeln« unterzeichnet. Damit bekennen sich die Unternehmen zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und verpflichten sich, dieses Engagement zu leben und praktisch zum Ausdruck zu bringen.
Welche Rolle spielen Umwelt- und Sozialaspekte oder Fragen der guten Unternehmensführung bei der Entscheidung von Investoren für Anlagen? Eine Studie der US-amerikanischen Non-Profit-Organisation Business for Social Responsibility kommt zu dem Schluss, dass die so genannten ESG-Kriterien (engl. environmental, social and governance criteria) immer noch eine untergeordnete Rolle spielen.
Die Bürgerstiftung Gempt wird für ihr Integrationsprojekt »Begegnung durch Kultur« von der PSD Bank Westfalen-Lippe ausgezeichnet. Mit dem Preis verbunden ist eine Förderung in Höhe von 11.000 Euro. Den zweiten Platz und eine Förderung von 7.500 Euro erhält die Bürgerstiftung Schwalenberg für ihr Restaurierungsprojekt »Steine in den Weg legen«. Weitere neun Bürgerstiftungen aus der Region erhalten zudem Förderungen zwischen 1.000 und 5.000 Euro.
Bürgerstiftungen sind in Deutschland in mehr als 237 Städten, Gemeinden und Regionen aktiv. Nordrhein-Westfalen liegt mit 68 Bürgerstiftungen bundesweit an der Spitze. Zu diesen Ergebnissen kommt der »Länderspiegel Bürgerstiftungen. Fakten und Trends 2008«, den die Aktive Bürgerschaft zum bundesweiten »Tag der Bürgerstiftungen« am 1. Oktober vorgelegt hat.
Rund 800 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die maßgeblich zum Gelingen der diesjährigen Landesgartenschau im emsländischen Rietberg beigetragen haben, wurden Ende September in einer Festveranstaltung mit Staatssekretär Günter Kozlowski geehrt. Insgesamt hatten sich mehr als 2.000 Freiwillige für die Landesgartenschau engagiert.

Seit September können auch Freiwillige, die im Natur- und Umweltschutz oder in der Landwirtschaft aktiv sind, den Engagementnachweis »Füreinander.Miteinander« des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten. Der Nachweis dokumentiert ins Engagement eingebrachte oder dort erworbene Fähigkeiten und Kompetenzen und erkennt die ehrenamtlichen Aktivitäten würdigend an.
Die Moral von Unternehmen und der aktuelle Forschungsstand zum gesellschaftlichen Engagement von Unternehmen in Deutschland sind Inhalte im Themenheft »Corporate Citizenship«, das in der Reihe »Aus Politik und Zeitgeschichte« der Wochenzeitung »Das Parlament« am Ende Juli 2008 erschienen ist.
150 freiwillig Engagierte aus ganz Nordrhein-Westfalen und aus allen Bereichen des Engagements haben am 20. September an der Festveranstaltung zum Ehrenamt in der Essener Weststadthalle teilgenommen. Eingeladen hatten das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes und die RUHR.2010 GmbH.

Minister Armin Laschet (r.) in Gespräch mit Prof. Oliver Scheytt
Mittelständische und inhabergeführte Unternehmen können sich bis zum 30. September 2008 mit ihren Projekten für die Auszeichnung »Erfolgsgeschichte 2008« der Bertelsmann Stiftung bewerben. Gesucht werden Unternehmen, die sich gemeinsam mit kommunalen oder gemeinnützigen Partnern gesellschaftlich engagieren. Im Januar 2009 werden zehn ausgewählte Unternehmen auf einer Festveranstaltung in Berlin ausgezeichnet.

Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen (DAG SHG) hat an das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend appelliert, die angekündigte Streichung der Projektmittel für die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) ab 2009 nicht umzusetzen. Durch die Streichung der seit 1992 bestehenden Förderpraxis sei NAKOS als eine wesentliche Säule des bürgerschaftlichen Engagements stark gefährdet, so die DAG SHG.

Immer mehr Unternehmen, öffentliche Einrichtungen oder soziale Organisationen suchen für ihr gesellschaftliches Engagement nach Partnern, um gemeinsam gemeinnützige Projekte zu verwirklichen. Die Datenbank www.gute-geschaefte-macher.org der Bertelsmann Stiftung informiert über Mittlerorganisationen, die Kooperationen zwischen Unternehmen und sozialen Organisationen anbahnen und begleiten.
Für das Projekt »Technik auf Tour« ist das Zentrum für gesellschaftliches Lernen und soziale Verantwortung an der Universität Duisburg-Essen, UNIAKTIV, Mitte Juni im Transatlantischen Ideenwettbewerb USable der Hamburger Körber-Stiftung ausgezeichnet worden. Der Wettbewerb 2007/2008 stand unter dem Motto: »Empowerment. Menschen stärken«.

Der Fußballverein FC Schalke 04 will mit der neugegründeten Stiftung »Schalke hilft!« Einrichtungen und Projekte für sozial benachteiligte Kinder und Familien unterstützen. Damit erhält das langjährige soziale Engagement des Vereins eine neue Struktur.

Eine stärkere Beteiligung älterer Menschen im Gemeinwesen ist das Ziel des Memorandums »Mitgestalten und Mitentscheiden - Ältere Menschen in Kommunen«, das von einem Netzwerk gesellschaftlicher und politischer Akteure erarbeitet wurde. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ruft dazu auf, das Memorandum zu unterstützen.

»Aktives Altern von älteren Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Europa« (AAMEE) - so heißt ein kürzlich gestartetes EU-Projekt, das die soziale, wirtschaftliche und kulturelle Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte fördern will. Ein Schwerpunkt des zweijährigen Projekts liegt auf der Förderung des ehrenamtlichen Engagements.
Der Bürgerhaushalt der Stadt Köln ist Ende Juni 2008 als einzige europäische öffentliche Initiative im Rahmen des diesjährigen »Public Service Award« der Vereinten Nationen für die Region Europa/Nordamerika mit einer Anerkennungsurkunde ausgezeichnet worden.

Die »Stiftung Bürger für Bürger« ruft zum vierten Mal zur Teilnahme am Wettbewerb »Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement«, auf, der das ehrenamtliche Engagement von Migrantinnen und Migranten in gemeinnützigen Organisationen fördern soll.
Mit einem Mentoren-Modellprojekt wollen die Caritas-Konferenzen Deutschlands ehrenamtliche Nachwuchskräfte fördern. Leitende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleiten »Neue«, um Erfahrungswissen aus langjähriger leitender Tätigkeit zu sichern und an die nächste Generation weiterzugeben. Außerdem sollen Engagierte ermutigt werden, Verantwortung zu übernehmen. Das Modellprojekt wird in der Diözese Münster durchgeführt, die 10.000 Caritas-Ehrenamtliche zählt.
Bei einem Besuch der Gemeinschaftshauptschule Aachen-Drimborn würdigte der nordrhein-westfälische Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Armin Laschet, das Engagement von sog. »Senior Experten und Expertinnen«. Seit Dezember 2006 sind mehr als 100 dieser Experten ehrenamtlich für den Senior Experten Service (SES) und im Rahmen des vom nordrhein-westfälischen Schulministeriums unterstützten Programms »Neue Impulse für Schüler in Nordrhein-Westfalen« landesweit in der Nachmittagsbetreuung von Schülerinnen und Schülern aktiv.

Am 1. Januar 2009 startet das Bundesprogramm »Freiwilligendienste aller Generationen«. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen will mit dem neu entwickelten Programm insbesondere Seniorinnen und Senioren motivieren, sich stärker ehrenamtlich zu engagieren. Ziel ist es, Freiwillige zu gewinnen, die ihr Wissen und ihre Arbeitskraft einer Einrichtung verlässlich für mindestens sechs Monate zur Verfügung stellen möchten. Das Engagement soll arbeitsplatzneutral erfolgen und keinen regulären Arbeitsplatz ersetzen. Die im Modellprogramm »Generationenübergreifende Freiwilligendienste« gemachten positiven Erfahrungen sollen in die Umsetzung der neuen Freiwilligendienste einfließen.
Zum vierten Mal ruft das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) zur Teilnahme an der bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagements auf. Schirmherr der Aktionswoche unter dem Motto »Engagement macht stark!« vom 19. - 28. September 2008 ist erneut Bundespräsident Horst Köhler.

Drei Studenten der Universität Witten/Herdecke erforschten acht Monate lang in 25 Entwicklungsländern besonders beeindruckende, langfristig tragfähige Initiativen und deren Akteure. Diese Unternehmerpersönlichkeiten, sog. Social Entrepreneurs, tragen zur Lösung eines gesellschaftlichen Problems bei, engagieren sich für soziale Gerechtigkeit und eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung. Erlebnisse und Begegnungen, Interviews und Anregungen, um selbst aktiv zu werden, sind nun in dem Buch »expedition WELT« erschienen.
Alle zwei Jahre untersucht das »manager magazin« gemeinsam mit einer Unternehmensberatung, Kirchhoff Consult, und einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Deloitte, die gesellschaftliche Verantwortung der 120 größten europäischen Unternehmen. Das »Good Company Ranking« bewertet die Corporate Social Responsibility der Konzerne in den Bereichen Umgang mit der eigenen Belegschaft, soziales Engagement für das Gemeinwohl, nachhaltiges Wirtschaften und Geschäftserfolg. Der Düsseldorfer Konzern Henkel belegte 2007 Platz zwei hinter BASF. Mit BMW, Bayer und Adidas waren fünf deutsche Unternehmen auf den ersten fünfzehn Plätzen, die sich damit im Vergleich zum Ranking in 2005 deutlich verbessert haben.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa) hat Ende Februar weitere dreizehn Freiwilligenagenturen mit dem Qualitätssiegel der bagfa ausgezeichnet, darunter zwei Freiwilligenagenturen aus Nordrhein-Westfalen: das »MachMit-Servicebüro - Die Freiwilligenzentrale Düsseldorf« und das Freiwilligenzentrum Köln »Mensch zu Mensch«. Staatssekretär Gerd Hoofe aus dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verlieh die Qualitätssiegel in Berlin.
In Zukunft können sich Kundinnen und Kunden des Handelsunternehmens Lidl bei der Rückgabe von Leergut per Knopfdruck dafür entscheiden, das Pfandgeld an den Bundesverband Deutsche Tafel e.V. zu spenden. Lidl plant, bis Ende 2008 einen Großteil der Pfandautomaten mit einem »Spendenknopf« auszustatten. Mit den Spendengeldern soll insbesondere der Auf- und Ausbau der immer stärker nachgefragten Tafel-Angebote für Kinder und Jugendliche unterstützt werden.
Die Projekte »FRATZ« vom Bielefelder BellZett, »Bleiberecht in Rheine« und »JUGEND berät JUGEND« aus Dortmund wurden am 11. März 2008 vom Landesjugendring Nordrhein-Westfalen mit dem »Goldenen Hammer« ausgezeichnet. Mit dem Preis ehrt der Landesjugendring seit zwanzig Jahren Menschen und Gruppen, die sich um die interkulturelle Verständigung verdient gemacht haben. Der »Goldene Hammer« soll dazu beitragen, das Engagement von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in der Öffentlichkeit stärker sichtbar zu machen.

Foto: BellZett Bielefeld
Die Vermittlung zwischen Wirtschaftsunternehmen und gemeinnützigen Organisationen übernehmen seit etwa zehn Jahren Mittlerorganisationen. In der aktuell erschienenen Publikation »Grenzgänger, Pfadfinder, Arrangeure« der Bertelsmann Stiftung werden exemplarische Geschäftsmodelle dieser Organisationen wie Freiwilligenagenturen, Bürgerstiftungen und andere Netzwerk-Organisationen, aber auch gewerbliche Anbieter vorgestellt.
Das Internetportal MIGRApolis Deutschland - zu Beginn diesen Jahres gestartet - will den Austausch von Informationen, Erfahrungen und Meinungen zum Thema »Migration und interkulturelles Zusammenleben« fördern. Die mehrsprachige Seite wendet sich an Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ebenso wie an Deutsche, die Aktivitäten und Projekte zur Förderung der Integration im Portal vorstellen und diskutieren können. Damit soll auch die Vernetzung verschiedener Akteure unterstützt werden.
Qualifizierungsangebote unterstützen und fördern das Engagement in der Familienselbsthilfe. Diese künftig weiter auszubauen und zu vernetzen, das haben Familienselbsthilfeorganisationen, Familienhilfeorganisationen, der Paritätische Wohlfahrtsverband NRW und das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration (MGFFI) vereinbart.
Die Stiftung * Bürger für Münster wird für ihr Projekt »Verantwortung lernen!« mit dem Förderpreis der Aktiven Bürgerschaft 2008 ausgezeichnet. Im prämierten Projekt verbinden Schülerinnen und Schüler praktisches gemeinnütziges Engagement mit schulischem Lernen und legen damit vielfach den Grundstein für bürgerschaftliches Engagement. Die Preisverleihung findet am 28.02.2008 in Berlin statt.

Foto: Bürgerstiftung Münster
Im Rahmen des Aktionsprogramms »Mehrgenerationenhäuser« des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend konnten 500 Einrichtungen aus bundesweit 1700 Bewerbungen mit ihren Konzepten und Aktivitäten überzeugen. Mit 61 Häusern ist das Bundesland Nordrhein-Westfalen nach Bayern am stärksten vertreten.
Ein Hauptmotiv für das gesellschaftliche Engagement vieler Familienunternehmer und -unternehmerinnen sind persönliche Erlebnisse. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle »Studie zum Gesellschaftlichen Engagement von Familienunternehmen« der Universität Stuttgart im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen und der Bertelsmann Stiftung.
Im Wettbewerb »Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement« der Stiftung »Bürger für Bürger« hat eine Jury die Landessieger aus 193 Bewerbungen ermittelt. Insgesamt werden siebzehn Projekte ausgezeichnet. Preisträger aus Nordrhein-Westfalen sind die Düsseldorfer Metro Group sowie die Aktionsgemeinschaft Friedenswoche Minden. Ziel des Ideen- und Praxiswettbewerbs ist es, vorbildhafte Praxis und realisierbare innovative Ideen zur Förderung der Integration anzuerkennen.

Foto: Friedenswoche Minden
Viele Unternehmen begreifen sich als »corporate citizen« und engagieren sich als guter Bürger meist in ihrem lokalen Umfeld für soziale Belange. Damit dieses Engagement zielgerichtet und konstruktiv verläuft, suchen Unternehmen oft gemeinnützige Partner für ihre Aktivitäten. Die Broschüre »Soziale Partnerschaften - Engagement für Menschen und Märkte« bietet Hilfestellung, wie Partnerschaften zwischen Wirtschaft und sozialen Organisationen erfolgreich gestaltet und Stolpersteine vermieden werden können. Sie enthält grundlegende Informationen und Empfehlungen, beispielhafte Kooperationen werden vorgestellt.

Bibliotheken sind ein beliebter Einsatzort für Freiwillige. Um einen professionellen Einsatz zu unterstützen, hat der Verband der Bibliotheken des Landes NRW (vbnw) ein Onlinehandbuch zum Thema »Freiwilliges Engagement in Öffentlichen Bibliotheken« veröffentlicht. Das Handbuch bietet Informationen, Praxisberichte und Arbeitshilfen zum Thema.
Am 10. Oktober 2007 hat der Deutsche Bundestag das »Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements« verabschiedet und damit die steuerrechtliche Behandlung ehrenamtlicher Tätigkeiten verbessert. Da die Gesetzesänderungen (bis auf eine Ausnahme: die Anhebung der Vorsteuerpauschalierungsgrenze ) rückwirkend zum 1. Januar 2007 in Kraft treten, können Engagierte schon bei der nächsten Steuererklärung höhere Beträge absetzen.
Auf der ersten Fachtagung der »Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Nordrhein-Westfalen« (lagfa) am 22. November 2007 in Recklinghausen hat Minister Armin Laschet die besondere Bedeutung von Freiwilligenagenturen hervorgehoben: »Freiwilligenagenturen sind wichtige Ansprechpartner vor Ort: zum einen für Ehrenamtliche, zum anderen gleichermaßen für Verbände, Organisationen und Initiativen, für Unternehmen und für die Kommune. Sie sind ein Motor für bürgerschaftliches Engagement.« Die Förderung der Landesarbeitsgemeinschaft ist ein Baustein der Engagementförderpolitik des Landes.

Das Forum Seniorenarbeit Nordrhein-Westfalen beschäftigt sich in einem aktuellen Themenschwerpunkt mit dem bürgerschaftlichen Engagement im Alter. Fachleute von Freiwilligenagenturen und Wohlfahrtsverbänden sowie Wissenschaftler/innen und engagierte Senior/innen berichten aus verschiedenen Blickwinkeln über Beweggründe, Motive und Erwartungen älterer Ehrenamtlicher. Die Beiträge sollen verdeutlichen, wie weit sich diese »neue Freiwilligenkultur« bereits entwickelt hat.
Haben Sie Ideen, wie das eigene Wohnumfeld attraktiver gestaltet werden kann? Möchten Sie sich in der Stadtplanung engagieren? Der »Leitfaden zur nachhaltigen Wohnumfeldplanung«, herausgegeben vom Gelsenkirchener aGEnda 21-Büro, gibt Tipps aus der Praxis für die Praxis. Anhand eines konkreten Beispiels aus der Gelsenkirchener Innenstadt (Umgestaltung des Federico-Garcia-Lorca-Platz) erläutert die Broschüre, welche Beteiligungsmöglichkeiten Bürgerinnen und Bürger haben, ihre Ideen zur Gestaltung des Umfelds zu verwirklichen.

Foto: Niels Funke
Hospizdienste, Netzwerke und Kooperationen, die im Bereich Hospiz tätig sind, können sich bis zum 15. Januar 2008 um Fördergelder zur Weiterentwicklung von Projekten bei der »Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung« bewerben. Ziel des seit dem Jahr 2000 bestehenden Programms ist es, die Aktivitäten im Bereich Hospiz zu unterstützen und dazu beizutragen, dass vor allem in unterversorgten Regionen ambulante Hospize gegründet werden.
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers AG stellt in einer Studie zum Spendenverhalten der 500 größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland fest, dass diese bevorzugt Jugend- und Bildungsprojekte unterstützen. Über 80% der Spenden fließen in diese Bereiche, gefolgt von kulturellen Aktivitäten, Sport und karitativen Projekten.
Der nordrhein-westfälische Landtag hat am 09. Oktober 2007 das Gesetz zur Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung beschlossen, in dem auch die Bedingungen für kommunale Bürgerbegehren und Bürgerentscheide neu geregelt werden. In Zukunft sind Bürgerbegehren nach Erklärung der Zulässigkeit davor geschützt, durch Beschlüsse oder Handlungen von Bürgermeister, Rat oder Verwaltung unterlaufen zu werden, bevor es zu einem Bürgerentscheid kommt. Außerdem können Bürgerentscheide nicht mehr ausschließlich per Bürgerbegehren beantragt, sondern auch von den Räten und Kreistagen mit Zweidrittel-Mehrheit angesetzt werden.
Wie kommunizieren große Unternehmen ihre Aktivitäten in den Bereichen Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility im Internet? Dieser Frage sind das Centre for Sustainability Management, das Institut für Umweltkommunikation und die Initiative »Unternehmen - Partner der Jugend« nachgegangen.
»Wie können Freiwilligenagenturen bei der Lösung lokaler Aufgabenstellungen insbesondere benachteiligte Gruppen einbeziehen?« So lautete die Fragestellung zur Vergabe des diesjährigen Innovationspreises der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa). Ausgewählt wurden fünf Preisträger, die sich das Preisgeld in Höhe von 13.000 Euro teilen. Zwei der ausgezeichneten Projekte stammen aus Nordrhein-Westfalen.

Foto: G. Schmidbauer
Seit mehreren Monaten berichtet WDR 5 unter dem Motto: »Geht doch! Kleine Taten - Große Wirkung« auf verschiedenen Sendeplätzen von Beispielen freiwilligen Engagements in Nordrhein-Westfalen. Die häufig zu Hauptsendezeiten vorgestellten Reportagen zeichnen ein buntes, vielfältiges und lebendiges Bild verschiedener Engagementfelder.
Mehr als 7700 Ehrenamtliche in Nordrhein-Westfalen engagieren sich bei den landesweit 320 Lebensmittelausgabestellen von Tafeln. Laut Bundesverband Deutscher Tafeln bedeutet das einen Anstieg des Engagements von ca. 28% in den letzten zwei Jahren.

Foto: Stefan Domke
Mit dem neuen Programm »Freiwilligendienste machen kompetent« will das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gezielt die Teilnahme von Jugendlichen mit niedrigem Schulabschluss und ohne Ausbildungsplatz im Freiwilligen Sozialen und Ökologischen Jahr fördern. »Das freiwillige Engagement nützt nicht nur den Freiwilligen selbst, sondern ist auch positiv für den sozialen Zusammenhalt. Die Mitarbeit in sozialen, ökologischen und kulturellen Einrichtungen fördert ihre persönliche Entwicklung, ermöglicht wichtige Erfahrungen und bietet neue Kontakte. Die Freiwilligen erwerben so Fähigkeiten, die als Schlüsselkompetenzen am Arbeitsmarkt gefragt sind«, so der Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Gerd Hoofe.
Minister Armin Laschet und Kemal Sahin, Vorsitzender der Jury des »ENTERPreis - Unternehmenswettbewerb 2007 - Verantwortung erkennen - Engagement zeigen« haben am Mittwoch, den 12. Dezember 2007, die insgesamt 17 Preisträger geehrt. Die Preisverleihung fand in der Eingangshalle der Konzernzentrale der Gastgeberin E.ON AG in Düsseldorf statt. Dr. Eric Depluet, Chief Responsibility Officer, E.ON AG, begrüßte als Gastgeber die rund 180 Gäste der Preisverleihung.

Der »Landesnachweis NRW - Engagiert im sozialen Ehrenamt « ist das landesweit einheitliche Dokument, um bürgerschaftliches Engagement in Nordrhein-Westfalen zu bescheinigen und zu würdigen. Nun liegt das Zertifikat in einer attraktiven neuen Optik vor und steht unter dem Motto »Füreinander.Miteinander«.

Staatssekretärin Dr. Marion Gierden-Jülich überreichte vier langjährig ehrenamtlich tätigen kfd-Frauen für ihre Verdienste den Landesnachweis NRW "Füreinander.Miteinander - Engagiert im sozialen Ehrenamt" im feierlichen Rahmen: Rita Pölling, Katharina Hagen, Staatssekretärin Dr. Marion Gierden-Jülich, Sonja Billmann, Doris Neusser-Hagen (v.l.n.r.). Die neue Optik des Landesnachweises NRW wurde anlässlich der gemeinsamen Veranstaltung von kfd und Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration zum Thema "Macht unsichtbare Qualifikationen sichtbar!" zum Auftakt der bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagements am 14. September in Düsseldorf eingeführt.
Das Handbuch »Nachhaltigkeitsmanagement in Unternehmen - Von der Idee zur Praxis: Managementansätze zur Umsetzung von Corporate Social Responsibility und Corporate Sustainability« liegt in einer aktualisierten und überarbeiteten Neuausgabe vor. Die Publikation bietet interessierten Unternehmen, Verwaltungen, Verbänden und Interessierten einen Überblick über die wichtigsten Ansätze von unternehmerischen Nachhaltigkeitsmanagement und kann als Ideenspender, Impulsgeber oder Nachschlagewerk genutzt werden.

Im August haben in Aachen, Münster und Bielefeld Regionalveranstaltungen zum Unternehmenswettbewerb »ENTERPreis 2007 - Verantwortung erkennen - Engagement zeigen« stattgefunden. Familienminister Armin Laschet hat im Rahmen der Regionalveranstaltung am 15. August 2007 in Aachen für mehr soziale Partnerschaften zwischen Wirtschaftsunternehmen und gemeinnützigen Organisationen geworben und deren Vorteile betont.
Der Bundestag hat am 6. Juli 2007 das »Gesetz zur weiteren Förderung des bürgerschaftlichen Engagements« beschlossen und damit Verbesserungen für die steuerliche Absetzbarkeit von freiwilligem Engagement geschaffen. Damit sollen die Aktivitäten von mehr als 20 Millionen engagierter Bürger und Bürgerinnen anerkannt und das Stiftungswesen gestärkt werden.
Am 12. Juni 2007 startete Dr. Marion Gierden-Jülich, Staatssekretärin des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration auf der ersten von fünf Regionalveranstaltungen in Köln den landesweiten Wettbewerb »ENTERPreis - Unternehmenswettbewerb 2007 - Verantwortung erkennen - Engagement zeigen«.


Unter dem Motto »Engagement macht stark« sind Vereine, Institutionen und Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen dazu eingeladen, sich an der vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) veranstalteten bundesweiten »Woche des bürgerschaftlichen Engagements« vom 14.-23. September 2007 zu beteiligen. Nicht nur für lokale Gruppen und Firmen bietet die Aktionswoche eine hervorragende Chance, ihr Engagement vor Ort bekannt zu machen, neue Freiwillige zu gewinnen oder Kooperationen zu starten.
Fast jeder Dritte über 14 Jahr engagiert sich ehrenamtlich. Der Freiwilligensurvey des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für 2004 hat ergeben, dass mehr als 23,4 Millionen Menschen in Deutschland freiwillig Aufgaben übernommen haben, beispielsweise in Vereinen, bei der Freiwilligen Feuerwehr oder in Parteien.