Ministerium für Generationen, Frauen, Familie und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen
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Studie zu CSR als Investitionskriterium

Welche Rolle spielen Umwelt- und Sozialaspekte oder Fragen der guten Unternehmensführung  bei der Entscheidung von Investoren für Anlagen? Eine Studie der US-amerikanischen Non-Profit-Organisation Business for Social Responsibility kommt zu dem Schluss, dass die so genannten ESG-Kriterien (engl. environmental, social and governance criteria) immer noch eine untergeordnete Rolle spielen.

Die Studie identifiziert Hürden für die Berücksichtigung von CSR-Aspekten bei Investoren: Zum einen fehlten Daten und Belege für den Nachweis, dass sozial und ökologisch verantwortliches Verhalten sich auch in einer höheren Rendite niederschlägt. Dies müsse in Untersuchungen belegt werden. Zum anderen sei ein Mangel an anerkannten Standards für CSR zu verzeichnen, der Anlegern Vergleiche erschwere. Ferner bestehe ein Spannungsfeld zwischen den an kurzfristigem wirtschaftlichem Erfolg ausgerichteten Anlageentscheidungen und einer langfristigen CSR-Strategie. 

Die Studie im (englischsprachigen) Wortlaut finden Sie hier.