Im Rahmen des Aktionsprogramms »Mehrgenerationenhäuser« des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend konnten 500 Einrichtungen aus bundesweit 1700 Bewerbungen mit ihren Konzepten und Aktivitäten überzeugen. Mit 61 Häusern ist das Bundesland Nordrhein-Westfalen nach Bayern am stärksten vertreten.
Die ausgewählten 500 Einrichtungen erhalten in den kommenden fünf Jahren jeweils eine Förderung von jährlich 40.000 Euro.
Das Aktionsprogramm betont die Rolle des bürgerschaftlichen Engagements. Ehrenamtliche seien eine feste Größe in den Mehrgenerationenhäusern und arbeiteten mit Festangestellten »auf gleicher Augenhöhe«, wie das Ministerium hervorhebt. Mehrgenerationenhäuser wollen das Miteinander und den Austausch der Generationen fördern und ein nachbarschaftliches Netzwerk familiennaher Dienstleistungen schaffen. Alt und Jung sollen von den jeweiligen Ressourcen profitieren. So entsteht eine neue Form des generationsübergreifenden Austauschs auch außerhalb familiärer Beziehungen.
Durch zusätzliche Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) konnte die Zahl der geförderten Häuser von zunächst geplanten 439 auf 500 aufgestockt werden.
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