Ministerium für Generationen, Frauen, Familie und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen
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Zahlen zum freiwilligen Engagement in Nordrhein-Westfalen

35 % der Bevölkerung über 14 Jahren in Nordrhein-Westfalen sind freiwillig engagiert. Dies zeigt die nun vorliegende Landesauswertung des bundesweiten Freiwilligensurveys für Nordrhein Westfalen. Hinter der globalen Zahl verbergen sich unterschiedliche Trends. So hat das Engagement in den ländlichen Regionen des Landes zugenommen. Auch in den Bereichen »Kirche und Religion« sowie »Kindergarten und Schule« engagieren sich mehr Menschen. Darunter sind vor allem Familien. Dagegen nimmt das Engagement von Jugendlichen und jungen Menschen eher ab; zudem sind die Zahlen im Bereich  Sport rückläufig.

Die Länderauswertung gibt einen Überblick darüber,  in welchen Bereichen sich Menschen unterschiedlicher Altersphasen  beteiligen, welche Gruppen, Vereinen und Initiativen besonders beliebt sind sowie welche Aufgaben und Ämter vorzugsweise übernommen werden. Der Freiwilligensurvey macht außerdem Angaben zur Motivation für das Engagement, den Organisationsformen in Vereinen und anderen Gruppen, Fragen der zeitlichen Gestaltung von Engagement sowie der Unterstützung durch Arbeitgeber und durch Organisationen.

Der Länderbericht identifiziert zukünftige Handlungsfelder der Engagementförderung wie beispielsweise die Rolle der Kommunen, die Entwicklung einer Kultur der Mitbestimmung sowie die Bedeutung der öffentlichen Anerkennung und Würdigung des Engagements.

Der Freiwilligensurvey ist eine bundesweite repräsentative Erhebung von TNS Infratest Sozialforschung zu Ehrenamt, Freiwilligenarbeit und bürgerschaftlichem Engagement. Befragungen wurden 1999, 2004 und 2009 durchgeführt. Die Länderauswertung wurde vom  Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen in Auftrag gegeben. Dabei sollten sowohl die empirischen Fakten dargestellt werden wie auch Entwicklungs- und Handlungsfelder bestimmt werden, um die Rahmenbedingungen für freiwillig Engagierte im Lande und in den Organisationen, in denen Freiwillige tätig sind, zu verbessern.

 

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