Ministerium für Generationen, Frauen, Familie und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen
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»Ehrenamt 2011« - Evangelische Frauenhilfe in Westfalen stellt Forderungen

Anlässlich des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit 2011 hat die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V. eine Stellungnahme zum »Ehrenamt 2011« beschlossen und 14 Forderungen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für ehrenamtliche Arbeit an Politik und Kirche formuliert. Die Frauenhilfe in Westfalen betont die Bedeutung ehrenamtlicher Tätigkeit als dritte Säule gesellschaftlich notwendiger Arbeit neben Erwerbs- und Familienarbeit. Der Verband tritt für Rahmenbedingungen ein, die es Frauen und Männern gleichermaßen ermöglichen, neben Erwerbs- und Familienarbeit ehrenamtlich tätig zu sein.

Die Frauenhilfe in Westfalen hat rund 60.000 Mitglieder. Sie fordert von der Politik eine bessere materielle Absicherung von ehrenamtlich Tätigen, beispielsweise soll freiwilliges Engagement bei der Errechnung der Altersrente einbezogen und steuerlich stärker berücksichtigt werden. Die Förderung ehrenamtlicher Arbeit solle weder in kirchlichen noch im gesellschaftlichen Raum als Instrument zur Streichung von Erwerbsarbeitsplätzen genutzt werden. Innerkirchlich wird u.a. eine gleichberechtigte  Partizipation von ehrenamtlich Tätigen bei Entscheidungsprozessen angestrebt, Fortbildungsmöglichkeiten sollen optimiert werden.

Hier finden Sie eine Übersicht der Forderungen.