Mit der Verabschiedung der Nationalen Engagementstrategie und des Aktionsplans Corporate Social Responsibility (CSR) am 6. Oktober 2010 will die Bundesregierung den Grundstein legen für eine zwischen Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft besser abgestimmte Förderung bürgerschaftlichen und unternehmerischen Engagements.
Die Nationale Engagementstrategie der Bundesregierung verfolgt vier strategische Ziele:
- Bessere Abstimmung engagementpolitischer Vorhaben von Bundesregierung, Ländern und Kommune
- Einbindung von Stiftungen und des bürgerschaftlichen Engagements von Wirtschaftsunternehmen
- Größere Anerkennung und Wertschätzung der Leistungen von freiwillig Engagierten
- Bessere Rahmenbedingungen für das freiwillige Engagement.
Die für die Nationale Engagementstrategie zuständige Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, betonte die Relevanz bürgerschaftlichen Engagements für die Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen. Lösungen entstünden oft erst durch das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern.
Auch das verantwortliche Handeln von Unternehmen in ihrem eigentlichen Kerngeschäft (Corporate Social Responsibility) möchte die Bundesregierung unterstützen. Ziele des Aktionsplans CSR sind:
- Gesellschaftliche Verantwortung in Unternehmen und öffentlicher Verwaltung besser zu verankern,
- verstärkt kleine und mittlere Unternehmen für CSR zu gewinnen,
- Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit von CSR zu erhöhen.
Im Aktionsplan vorgesehen ist die Erarbeitung eines Internetportals, auf dem sich Verbraucherinnen und Verbraucher über ökologisches und soziales Engagement von Firmen informieren können.
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