Der Bildungsbericht 2010 macht deutlich, dass es beim freiwilligen Engagement weiterhin Unterschiede nach besuchter Schulart gibt. Demnach ist die Engagementquote bei Gymnasiasten im Vergleich zu Real- und Hauptschülern am höchsten. Im Bericht wird zudem darauf hingewiesen, dass differenzierte Förderangebote nötig sind, um das Engagement von Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte zu stärken. Der Bericht erkennt zudem die Tendenz zu geringerem freiwilligen Engagement bei G8-Schülern und Ganztagsschülern. Darin liege eine Herausforderung für die außerschulische Bildung.
Der Bildungsbericht liefert eine aktuelle Bestandsaufnahme des deutschen Bildungswesens. Er behandelt die Bereiche Frühkindliche Betreuung (Krippen, Kindergärten), Schulen, Horte/Kindertageseinrichtungen, Hochschulen und die Weiterbildung. Er wird im Auftrag der Kultusministerkonferenz (KMK) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erarbeitet. Dafür wurden auch Daten aus dem Freiwilligensurvey der Bundesregierung und zu den Freiwilligendiensten FSJ und FÖJ sowie zum »Weltwärts«-Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung herangezogen.
Der Bildungsbericht 2010 im Wortlaut (PDF)