Ministerium für Generationen, Frauen, Familie und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen
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Abgeordnetenwatch.de: Online-Bürgerdialog zur Landtagswahl

Ab sofort können Wählerinnen und Wähler ihre Landtagsabgeordneten und -kandidaten öffentlich im Internet befragen. Nordrhein-Westfalen ist nach Hamburg und Bayern das dritte Bundesland, in dem abgeordnetenwatch.de nutzbar ist. Ziele des öffentlichen Dialogs sind Transparenz und Verbindlichkeit. Träger des Portals ist die gemeinnützige Initiative Parlamentwatch e.V., die Finanzierung erfolgt größtenteils durch einmalige Spenden und regelmäßige Förderbeiträge. Die Schirmherrschaft hat die Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts a.D. Prof. Dr. Jutta Limbach übernommen.

Auf der Internetseite abgeordnetenwatch.de werden die Landtagskandidatinnen und -kandidaten mit einem Kurzprofil vorgestellt. Über die Eingabe einer Postleitzahl kann ein Überblick über alle Kandidaturen eines Wahlkreises gewonnen werden. Fragen werden online über ein Formular eingegeben. Schirmherrin in Nordrhein-Westfalen ist die Landtagspräsidentin Regina van Dinther.

Abgeordnetenwatch war 2004 erstmals zur Wahl der Hamburger Bürgerschaft aktiv , 2006 folgte der Bundestag und 2008 das Europaparlament. Laut Angaben des Portals beantworten gut 90 % der Bundestagsabgeordneten und deutschen EU-Parlamentarier Bürgerfragen. Immer wieder komme es laut abgeordnetenwatch vor, dass Parlamentarier Bürgerfragen in parlamentarische Anfragen an die Bundesregierung einfließen lassen. Abgeordnetenwatch hat monatlich fast 400.000 Besucherinnen und Besucher sowie gut vier Millionen Seitenabrufe.

Das Angebot von abgeordnetenwatch.de zur NRW-Landtagswahl 2010 finden Sie hier.

Im Vorfeld der NRW-Landtagswahlen hat auch die nordrhein-westfälische Landeszentrale für politische Bildung ein neues Angebot gestartet: Im Rahmen eines Video-Podcasts »E-Demokratie: Elektronisch. Demokratisch. Gut« beantworten sieben ausgewählte Netzexpertinnen und -experten Fragen zum Thema. Sie berichten, wie man online in der Bundes-, Landes-, und Kommunalpolitik mitmachen kann, beispielsweise mit elektronischen Petitionen. Rede und Antwort stehen u.a die Macher und Macherinnen von abgeordnetenwatch.de.

Hier geht es zum Video-Podcast der Landeszentrale für politische Bildung zu Möglichkeiten die elektronischen Bürgerbeteiligung.