Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hat gemeinsam mit Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble im Juni das bundesweite Modellprojekt »Junge MigrantInnen als Lotsen« (JuMiLO) gestartet. Ziel des Integrationsprojektes ist es, jungen Migrantinnen und Migranten bessere Zugangsmöglichkeiten zu bürgerschaftlichem Engagement zu verschaffen, damit sie ihr Wissen und ihre Fähigkeiten gewinnbringender als bisher für die Gesellschaft einsetzen können.
Das auf drei Jahre angelegte Projekt wird gemeinsam mit den Jugendmigrationsdiensten realisiert. Deren Fachkräfte werden die Lotsen auf ihre Aufgaben vorbereiten und qualifizieren. Das Aufgabenspektrum der Lotsen umfasst persönliche Patenschaften über Hilfe bei Bewerbungen bis hin zu Nachhilfeunterricht. Das Projekt wird zunächst an 15 Standorten erprobt. Aus Nordrhein-Westfalen sind Bonn, Essen, Gütersloh, Soest und Viersen vertreten. Träger der Jugendmigrationsdienste sind u.a. das Deutsche Rote Kreuz, die Arbeiterwohlfahrt und der Paritätische Wohlfahrtsverband. Das Projekt wird aus Mitteln des Bundes und des Europäischen Integrationsfonds gefördert.
Weitere Informationen zu »JuMiLo« sowie zum Angebot der Jugendmigrationsdienste stehen online zur Ansicht bereit.