Für ihr vorbildliches Engagement bei der Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und die Nachhaltigkeit ihrer Projekte zeichnete Integrationsminister Armin Laschet am 4. Mai Gülseren Celebi und Murat Vural als »Bürger des Ruhrgebiets« aus. Der seit 1981 vom Verein pro Ruhrgebiet verliehene Preis würdigt Bürgerinnen und Bürger, die sich für das Leben in der Region und ihre Mitmenschen einsetzen.
Gülseren Celebi engagierte sich schon als Jugendliche in der Initiative zur Förderung ausländischer Kinder (IFAK), die sie mittlerweile hauptberuflich leitet. Daneben ist sie in mehreren Vereinen aktiv. Ihr Anliegen ist es, Mädchen und Frauen mit Zuwanderungsgeschichte eine Stimme zu geben, so hat sie auch in der landesweiten Aktion »Ihre Freiheit, seine Ehre« mitgewirkt.
Murat Vural hat 2004 den interkulturellen Bildungs- und Förderverein für Schüler und Studenten in Castrop-Rauxel gegründet. Mehr als 100 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Vereins unterstützen aktuell an sieben Schulen im Ruhrgebiet 300 Schülerinnen und Schüler bei den Hausaufgaben, bei Vorbereitungen auf Prüfungen oder bei Bewerbungen.
Minister Laschet: "Wir haben Menschen gesucht, die in ihrer Region Vorbildliches für die Integration geschaffen haben. Menschen, die durch ihr Engagement nachhaltige Veränderung erreichen wollten und die Integration und den Austausch der Kulturen vorantreiben."
Weitere Preisträger als "Bürger des Ruhrgebiets" sind Stefan Soltesz, Intentant des Essener Aalto-Musiktheaters und Generalmusikdirektor der Essener Philharmonie, und Steven Sloane, Generalmusikdirektor der Bochumer Philharmoniker.
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