Ministerium für Generationen, Frauen, Familie und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen
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Zwischenbericht zur nationalen CSR-Strategie

Das Bundeskabinett hat im Juli den vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) vorgelegten Zwischenbericht zur Entwicklung einer nationalen CSR-Strategie beschlossen, der für 2010 den Abschlussbericht »Aktionsplan CSR in Deutschland« vorsieht. Mit der CSR-Strategie will die Bundesregierung CSR fördern, dessen Sichtbarkeit in der breiten Öffentlichkeit erhöhen und zu einer sozialen und ökologischen Gestaltung der Globalisierung beitragen. Gerade in der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskrise sei laut BMAS die gesellschaftliche Engagement von Unternehmen über gesetzliche Anforderungen hinaus besonders gefordert.

Der Zwischenbericht wurde von einem Beratungsgremium, dem sog. nationalen CSR-Forum, erarbeitet. Die 44 Mitglieder des Forums bilden die unterschiedlichen Akteursgruppen ab, die sich um die Förderung von gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen kümmern: Unternehmen und Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften, zivilgesellschaftliche Organisationen und die Wissenschaft sowie Bundesressorts. Das nationale CSR-Forum hat sich auf sechs prioritäre politische Handlungsfelder verständigt, für deren Umsetzung bis zum Ende des Jahres konkrete Maßnahmen und Instrumente erarbeitet werden sollen. Es geht beispielsweise um die Förderung der Verbreitung von CSR vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen und die Stärkung von CSR in internationalen Zusammenhängen. Es soll auch geklärt werden, wie CSR dazu beitragen kann, die großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen.

Über die Fortschritte bei der Entwicklung und Umsetzung des Aktionsplans möchte die Bundesregierung in Zukunft regelmäßig mindestens einmal pro Legislaturperiode in einem CSR-Report berichten.  

Weitere Informationen zu CSR in Deutschland
Der Zwischenbericht im Wortlaut (PDF)